Warum Checkout-Seiten entscheidend für zusätzliche Reichweite sind
Patrick Sujer; Patrick Stärz, Performance Werk
Der Checkout ist der entscheidende Moment im Online-Shop – wenn Interessenten zu Kunden werden. Doch er bietet mehr als nur den Abschluss einer Bestellung: Er eröffnet die Möglichkeit, bestehende Kundenkontakte für gezielte Werbemaßnahmen zu nutzen. Mit Checkout-Marketing können Shop-Betreiber und Werbepartner den vorhandenen Traffic ihres Online-Shops effektiv monetarisieren und Zusatzertrag generieren.
Die virtuelle Kasse erklärt: Was bedeutet Check out?
Der Checkout-Prozess ist die virtuelle Kasse im E-Commerce – der finale Schritt, in dem der Kunde seinen Kauf im Onlineshop abschließt. Während Kunden ein reibungsloses und benutzerfreundliches Erlebnis bei jeder Bestellung erwarten, sehen Händler hier die Chance, durch gezielte Angebote in der Checkout-Phase die Conversion-Rate zu steigern und Zusatzerträge zu erzielen.
So integrierst Du Werbepartner effektiv in den Checkout-Prozess
Schritt-für-Schritt: Kampagnen im Checkout umsetzen
Relevante Angebote gezielt im Bezahlvorgang platzieren
Performance Werk als Dein Partner für Checkout-Optimierung
10 Hauptgründe, warum Kunden im Checkout abspringen
Ein gefüllter Warenkorb ist keine Garantie für einen Kaufabschluss – laut Baymard Institute liegt die durchschnittliche Abbruchrate im Checkout Prozess bei 70,19 %, basierend auf 49 Studien (hierhin linken: https://baymard.com/lists/cart-abandonment-rate):
- 1. Unerwartet hohe Versandkosten: Bei etwa 40–50 % der Menschen die häufigste Ursache für Warenkorbabbrüche
- 2. Lange Lieferzeiten: Unklare oder verzögerte Angaben zum Versand bei der Bestellung wirken sich stark negativ aus
- 3. Begrenzte Zahlungsmethoden: Rund 10–13 % brechen ab, weil ihre bevorzugte Zahlungsoption bei den Zahlungsmethoden fehlt
- 4. Negatives Vertrauen durch Bewertungen: Fehlende oder schlechte Reviews und Erfahrungen anderer Kunden verunsichern Käufer
- 5. Günstigeres Angebot anderswo: Preisvergleiche der Produkte führen schnell zum Abbruch
- 6. Unattraktives Checkout-Design: Schwierige User Experience verhindert Kaufabschluss
- 7. Unzureichende Produktinfos: Fehlende Angaben zu Merkmalen der Produkte oder Services steigern Unsicherheit
- 8. Zwangsregistrierung: Käufer scheuen Account-Erstellung – ca. 19 % brechen wegen fehlendem Gast-Checkout ab
- 9. Technische Fehler: Systemabstürze oder Seitenfehler beim Kauf verursachen etwa 15–17 % Abbrüche
- 10. Fehlendes SSL-Zertifikat: Fehlende Sicherheitszeichen führen zu Misstrauen beim Kauf
Wird ein Abbruch ausgelöst, verlieren nicht nur Shop-Betreiber, sondern auch Werbepartner ihre Zielgruppen. Eine kontinuierliche Checkout-Optimierung ist daher entscheidend für bessere Conversion, Kundenbindung und höhere Einnahmen.
„Unsere Partner profitieren doppelt: Wir steigern den Traffic und helfen, durch ausgewählte Angebote die Conversion nachhaltig und vor allem signifikant zu erhöhen.“
Checkout Optimierung: So gestaltest Du Deinen Checkout optimal:
Der Kaufabschluss im E-Commerce findet in Sekunden statt – der Kaufabbruch oft genauso schnell. Um Abbrüche im Online-Handel zu vermeiden, braucht es einen reibungslosen Checkout mit klaren Auswahlpunkten: Daten, Versand und Bezahlung.
Mit diesen drei Best Practices sorgst Du für erfolgreiche Abschlüsse:
- Max. 3 Schritte: Eingabe, Versandoption, Zahlungsart – mehr braucht der Checkout nicht
- Responsive Design: Mobile-nutzerfreundliche Aufteilung – zwei bis drei Seiten statt langer Scroll-Page
- Finale Übersicht: Zeige auf der Checkout Page alle Eingaben, Informationen und Versandkosten in einer klaren Zusammenfassung vor dem Klick auf „Jetzt bestellen“
Schritt 1 – Kaum Dateneingabe:
Kunden verlassen Checkout-Prozesse bei zu komplexen Formularen – daher nur Name, Adresse und E-Mail abfragen.
Best Practice:
- Gast-Checkout erlauben, um Reibungsverluste zu reduzieren
- Option zum späteren Zusammenführen mit Konto via Link anbieten
- Vorteil:
- Schnellere Eingabe
- Höhere Conversion
- Möglichkeit zur späteren Profilerstellung ohne Zwang
Schritt 2 – Versand klar und flexibel gestalten:
Kunden möchten an dieser Stelle transparent wissen, wie, wann und zu welchen Kosten ihr Paket ankommt.
Best Practice:
- Optionen wie Express, Standard und Abholung anzeigen
- Versandkosten deutlich kennzeichnen
- Auch an Packstationen oder international liefern
- Vorteil:
- Höhere Zufriedenheit & Vertrauen
- Weniger Kaufabbrüche durch unklare Angaben
- Mehr Umsatz durch passende Versandwahl
Schritt 3 – Vertraute Zahlungsoptionen anbieten:
Der Checkout endet oft genau hier – bei den Online Zahlungen. Schutz vor Kaufabbrüchen bietet eine Wahl vertrauter Zahlungsmethoden im Warenkorb: Rechnung, PayPal, Kreditkarte, Klarna o. ä.
Best Practice:
- Visa, MasterCard, PayPal, Rechnung prominent anbieten
- Logos der Unternehmen sichtbar platzieren
- Übersicht vor dem Absenden anzeigen (Order-Summary)
- Vorteil:
- Vertrauen entsteht
- Eingabefehler werden erkannt
- Bessere Abschlussrate
Mit Checkout-Marketing erzielst du mehr Reichweite & neue Kunden im letzten Schritt
Checkout-Marketing bietet nicht nur Händlern Vorteile – auch Partnerseiten profitieren unmittelbar: Vor dem Kaufabschluss erscheinen auf der Checkout Page Gutscheine, Dankeschön-Angebote oder Rabattaktionen, die Nutzer direkt auf Partnerseiten einlösen.
So funktionierts:
- Kunden wählen nach dem Kauf ein passendes Angebot
- Partnershops erhalten qualifizierten Traffic ohne Streuverluste
- Die Transaktion bleibt für alle Beteiligten gewinnbringend
Deine Vorteile mit Performance Werk:
- Maßgeschneidertes Setup und laufende Optimierung
- Wir buchen gezielt Checkout-Flächen für Deine Zielgruppe
- Ergebnis: mehr Traffic, höhere Conversion, zufriedene Kunden
Warum Partnerseiten durch Checkout-Marketing gewinnen
Checkout-Marketing bietet E-Commerce-Partnern einen direkten, kosteneffizienten Weg, neue Kunden zu erreichen und Umsatz durch Zusatzertrag zu steigern. Indem relevante Dankeschön-Angebote, Rabatte oder Gutscheine im Checkout-Prozess platziert werden, profitieren alle Beteiligten: Händler, Kunden und Partner.
Kernvorteile für Partnershops:
Performance-basierte Kostenstruktur: Nur zahlen, wenn ein Gutschein im Online Shop eingelöst wird – keine Fixkosten
Push- & Pull-Marketing clever kombiniert: Stärkung der Markenbekanntheit auf Partner- und Händlerseite
Gezielter Zugang zu Neukunden: Partnershops präsentieren sich exakt zum Zeitpunkt der Kaufentscheidung
Verbesserte Kundenzufriedenheit durch „Dankeschön-Angebote“: Positive User-Erfahrung stärkt Markenimage und Kundenbindung
Fazit: Checkout-Marketing ist eine Win-win-Strategie – effektiv, transparent und profitabel für alle.
Checkout-Marketing- Methoden für mehr Conversion & Partner-Erfolge
Der Checkout-Prozess ist der zentrale Moment, um über den Kauf hinaus Partnershop-Traffic und zusätzliche Umsätze zu generieren. Checkout-Marketing kombiniert gezielte Angebote im E-Commerce mit strategischen Taktiken – direkt beim Bezahlvorgang – um den Customer Lifetime Value zu steigern.
Bewährte Checkout-Lösungen im Überblick:
- Upselling: Passende Vorschläge für Produkte erweitern idealerweise den Warenkorb
- Cross-Selling: Ergänzende Artikel oder Produkte, die das Hauptprodukt ergänzen
- Partner-Promos:Gutscheine oder Rabatte für den Besuch von Partnershops
So wird Checkout-Marketing noch effektiver:
Kombiniert mit Retargeting, E-Mail-Erinnerungen oder Display Ads wird jeder Kaufabschluss zu einer Plattform, die Besucher gezielt lenkt. Das stärkt langfristig eure Reichweite sowie das Cross-Channel-Engagement.
So sorgt Checkout- Marketing für mehr Besucher
Überladene Angebote: Wird Checkout-Marketing zu aufdringlich eingesetzt – mit Pop-ups und Rabattschüben – fühlen sich Käufer überfordert. Ein häufiger Effekt sind Kaufabbrüche.
Unpassende Promotionen: Angebote müssen zur Zielgruppe passen. Irrelevante Gutscheine oder Aktionen auf der Checkout-Seite führen zu Desinteresse und Konversionsverlust.
Verwirrende Details: Unklare Einlösehinweise für Coupons, Rabatte oder Aktionen verunsichern Käufer. Fehlende Transparenz im Checkout-Prozess blockiert den Mehrwert und schwächt die Conversion.
Fehlende Vertrauenssignale: Ohne sichtbare Sicherheitslogos (TÜV, SSL, Trusted Shops) und Datenschutzhinweise steigen Zweifel – und mit ihnen das Risiko für die Abbruchwahrscheinlichkeit im Warenkorb.
So vermeidest Du diese Fallstricke:
- Dosierung statt Überlastung von Angeboten
- Passgenaue Promotionen für Zielgruppen
- Klare, eindeutige Informationen zu Gutscheinen
- Trust-Elemente (SSL, Sicherheitslogos, Datenschutzhinweise) prominent platzieren
Damit schaffst Du vertrauenswürdige, zielgerichtete Checkout-Kampagnen mit spürbarer Conversion-Steigerung. Interesse? Wir unterstützen Dich gern!
„Unser Modell funktioniert – nach dem Kaufabschluss bieten wir relevante Angebote wie kostenlose Probefahrten an. Das schafft messbaren Mehrwert: Der Shop generiert neue Umsätze, unsere Kunden erhalten hochqualifizierte Leads und der User fühlt sich wertgeschätzt“
Fazit: Der Checkout ist eine Win-win-Situation
Checkout-Optimierung schafft echte Mehrwerte. Der Checkout ist der zentrale Moment – er entscheidet beim Kauf über Erfolg oder Abbruch. Optimiere den Bezahlvorgang, um Käufer zu Kunden zu machen und gleichzeitig mehr Traffic und Umsatz für Partner zu generieren. So profitieren alle – Kunden, Händler und Werbepartner.
Bei Performance Werk sind wir Experten für Checkout-Marketing. Wir analysieren, buchen und optimieren Deine Checkout-Seite, damit Traffic und Conversion messbar wachsen. Kontaktiere uns noch heute, um gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen.
FAQ: Checkout Marketing – Effiziente Monetarisierung nach dem Kaufabschluss
Erstellt von den Checkout-Marketing-Experten Patrick Sujer & Patrick Stärz, performance werk.
1. Was ist Checkout Marketing?
Checkout Marketing bietet Kunden direkt nach dem Kaufabschluss relevante Angebote – gratis Goodies oder Probefahrten – um Traffic und Umsatz im E-Commerce zu steigern.
2. Wie funktioniert Checkout Marketing konkret?
Kunden sehen auf der Bestätigungsseite nach der Zahlungsabwicklung und dem Kauf der Bestellung personalisierte Offerten, die sie mit wenigen Klicks annehmen können.
3. Wie profitieren Onlineshops von Checkout Marketing?
Durch zusätzliche Umsatzquellen via Lead-Provision erhöht sich der Customer Lifetime Value, ganz ohne Extrakosten.
4. Wie profitieren Partner von Checkout Lösungen?
Sie erhalten qualifizierte Leads für bspw. Probefahrten und zahlen nur bei erfolgreicher Conversion – echtes Performance Marketing.
5. Ist Checkout Marketing eine Win-Win-Situation?
Ja – Kunden erhalten Gratismöglichkeiten, Online-Shops erzielen Zusatzumsatz, Partner qualifizierte Leads.
6. Wann wird die Offer-Wall angezeigt?
Direkt nach dem Kaufabschluss der Bestellung – im Moment höchsten Nutzerengagements.
7. Werden passende Angebote automatisch ausgewählt?
Ja – basierend auf Warenkorb, demografischen Daten und Kaufverhalten werden relevante Offer angezeigt.
8. Kann der Kunde Angebote ablehnen?
Selbstverständlich – die Teilnahme ist freiwillig, der Checkout ist nicht blockiert.
9. Ist Checkout Marketing DSGVO-konform?
Ja – Personenbezogene Daten werden in diesem Schritt gar nicht abgefragt.
10. Welche Tracking-KPIs sind wichtig?
Wichtige Kennzahlen und Daten sind: Lead oder Sale-Conversion-Rate, zusätzliche Umsätze, durchschnittlicher Bestellwert, Annahmerate
11. Wie messe ich den Erfolg der Kampagne?
Über Klick- und Annahmeraten, Umsatzzuwachs und Lead-Statistiken.
12. Beeinträchtigt es die Nutzererfahrung?
NEIN – wenn gezielt, dezent und relevant eingesetzt, wird die Customer Journey oft verbessert.
13. Welche Branchen profitieren am meisten?
Besonders geeignet für: Automotive, Verlage, Finanzdienstleister, Reisen, Freizeitanbieter, Telekommunikation, E-Commerce und viele mehr.
14. Kann ich die Offert-Wall individuell steuern?
Ja – gezielt aktivierbar nach Kategorie, Warenkorbwert oder Zeitfenster.
15. Ist das mobilfreundlich?
Voll responsive gestaltet – Mobile-Erlebnis steht im Fokus.
16. Wie verhindere ich Offer-Fatigue?
Durch Limitierung auf wenige Angebote pro Checkout und klare Themenrelevanz – weniger ist mehr.
17. Können interne Upsells und externe Offerten kombiniert werden?
Ja – interne Cross- oder Upsells vor dem Kaufabschluss, externe Offerten nur nach dem Kauf – getrennt und klar strukturiert.
18. Welche Arten von Angeboten eignen sich besonders?
Gutscheine, Probefahrten, gratis Goodies, Upgrades oder ergänzende Services.
19. Kann man A/B-Tests für die Checkout-Page durchführen?
Ja – unterschiedliche Angebote oder Designs lassen sich einfach testen und optimieren.
20. Wie verhindert man zu viele Formfelder im Bestellprozess?
Laut Baymard beseitigen 61 % der Top-Shops unnötige Felder – reduziert Formfelder auf max. 8, um Usability optimal zu halten.