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NEWS AUS DER WERKSTATT |
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OKTOBER 2026 |
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| SERVUS AUS DEM WERK |
| Abgewürgt. |
| Eine Kampagne lief, wie man es sich wünscht. Dann wurde an einer einzigen Stellschraube gedreht, und fünf Tage später lief gar nichts mehr. |
| Wie versprochen: zwei Themen, mehr nicht. Was wir selbst nicht bis zum Ende lesen würden, schicken wir dir erst gar nicht. |
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| Darum geht es diesmal: |
Zuerst um einen Fehler, an dem wir beteiligt waren. Ein Kunde hat seinen Payout gesenkt, um Marge zu sparen. Wir wussten, was das im Check-out auslösen kann, und haben es ihm nicht deutlich genug gesagt.
Danach um eine neue Fläche im Check-out, die wir gerade selbst ausprobieren. Sie steht nicht mit den anderen Angeboten im Regal, sie steht davor. Was sie bringt, weiß bisher niemand. Wir auch nicht. |
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EINE KAMPAGNE AUF DEM PRÜFSTAND Ein Payout runter, ein halber Monat mit halb so vielen Neukunden. |
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EINE NEUE FLÄCHE IM CHECK-OUT Revolution im Check-out. Vermutlich. |
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| Kein Branchenüberblick, keine Linkliste. Nur Dinge, mit denen wir uns diesen Monat selbst herumgeschlagen haben. |
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EINE KAMPAGNE AUF DEM PRÜFSTAND |
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| Von ganz vorn nach ganz raus in fünf Tagen |
| Eine Check-out-Kampagne aus diesem Jahr. Der Start lief, wie man ihn sich wünscht: Der Payout passte, die Landingpage war stark, die Werbemittel wurden geklickt. Der Kunde war zufrieden, wir auch. |
| Kurz zur Einordnung, falls du mit Check-out-Werbung noch nichts zu tun hattest: In vielen Online-Shops sieht der Käufer beim Bezahlen eine Seite mit Angeboten anderer Firmen, fünfzehn bis zwanzig Kacheln untereinander. Das funktioniert wie ein Regal im Supermarkt. Auf Augenhöhe greift jeder zu, im untersten Fach kaum jemand. Nur verteilt hier keine Marktleiterin die Plätze, sondern eine Software. |
| Dann wurde der Payout gesenkt, um die Marge zu verbessern. Das ist nachvollziehbar. Was danach kam, nicht mehr. |
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SO LIEF ES · NEUKUNDEN PRO TAG
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Schematische Darstellung des Verlaufs, keine Echtwerte.
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Die Software kennt keine Absichten. Sie verteilt die Plätze grob danach, was eine Einblendung einbringt: Payout mal Abschlussquote. Sinkt der Payout, ist das Angebot weniger wert und rutscht ein Fach tiefer. Dass der Kunde nur ein bisschen Marge sparen wollte, weiß sie nicht. |
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Ab da geht es von allein bergab. Weiter unten sehen das Angebot weniger Leute, also kaufen weniger, also hält die Software es für noch schwächer. Jeden Tag ein Fach tiefer, bis es nach fünf Tagen gar nicht mehr gezeigt wurde. |
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Rauf geht es langsamer als runter. Der alte Payout war schnell wieder drin. Bis die Kampagne wieder so lief wie vorher, hat es trotzdem eine Woche gedauert. Unsere Erklärung: Wer nicht gezeigt wird, sammelt keine frischen Zahlen. Und ohne frische Zahlen traut die Software einem Angebot erst einmal wenig zu. |
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Unser Anteil. Wir haben die Senkung mitgetragen, ohne vorher deutlich zu sagen, was sie im Check-out auslösen kann. Gewusst haben wir es. Gesagt haben wir es nicht. |
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| FAZIT |
| Unterm Strich: rund einen halben Monat lang nur die Hälfte der Neukunden. Auf den ganzen Monat gerechnet fehlte ein Viertel. |
| Im Check-out ist der Payout kein Preis, den man einmal verhandelt und dann vergisst. Er entscheidet, in welchem Fach dein Angebot steht. |
| Was wir seitdem anders machen: |
| ✓ | Payout-Senkungen nur noch in Stufen, und vorher legen wir fest, ab wann wir sie zurücknehmen. |
| ✓ | Nach jeder Änderung schauen wir täglich auf Platz und Neukunden, nicht erst in die Monatsauswertung. |
| ✓ | Vor jeder Senkung sagen wir dem Kunden, was sie im Check-out auslösen kann. Von uns, ohne dass er fragen muss. |
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| UND NOCH ETWAS ZU DIESEM REGAL |
| Wenn du es dir einmal ansiehst, fällt es sofort auf: Kreditkarte neben Weinabo neben Zeitschrift, alle gleich groß, alle gleich gebaut. Wer da auffallen will, kann eigentlich nur über das Fach gehen. Und das Fach bestimmt der Payout. |
| Seit diesem Jahr gibt es eine Fläche, die gar nicht im Regal steht. Sie steht davor. |
| Genau darum geht es in Thema zwei. |
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EINE NEUE FLÄCHE IM CHECK-OUT |
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| Revolution im Check-out. Vermutlich. |
| Seit diesem Jahr lässt sich im Check-out ein großer Layer buchen: eine Fläche über die ganze Seite, direkt vor dem Kaufabschluss, auf Wunsch sogar mit Bewegtbild. Neben einer Kachel im Regal wirkt das gewaltig. Was es wirklich bringt, weiß noch niemand. |
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veröffentlichte Messungen dazu kennen wir.
Von uns gibt es auch noch keine. Sobald wir eine belastbare Zahl haben, steht sie hier. |
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„Mit unseren Check-out-Partnern haben wir Platzierungen entwickelt, die es vorher nicht zu kaufen gab. Bevor wir etwas versprechen, wollen wir wissen, wie viel davon am Layer liegt und wie viel einfach am guten Platz.“ Mark Dimster, Geschäftsführer · Fürth |
| Und wer sieht ihn eigentlich? |
| Laut Cloudflare kam im Juni zum ersten Mal mehr als die Hälfte der Seitenaufrufe in seinem Netz von Programmen statt von Menschen. Wer Reichweite einkauft, fragt sich seitdem zu Recht, wie viele seiner Besucher überhaupt echte Leute sind. |
| Im Check-out ist diese Sorge kleiner. Bis an die Kasse kommt nur, wer einen Warenkorb füllt, seine Adresse eintippt und bezahlen will. Für ein Programm ist das ein weiter Weg, für einen Menschen ein ganz normaler Einkauf. Gemessen haben wir das nicht. Aber es gilt für das ganze Regal aus Thema eins: Davor stehen Käufer. |
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Wovon wir gerade abraten: Bewegtbild in den Layer zu packen, bevor klar ist, wie lange er lädt. An der Kasse hat der Kunde die Karte schon in der Hand. Jede halbe Sekunde Warten wiegt dort schwerer als auf einer Landingpage. Wir halten uns selbst daran: Unser Layer startet ohne Bewegtbild. In der Präsentation macht das deutlich weniger her. |
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| KURZ ZU UNS |
| performance werk, Fürth. Wir kaufen Reichweite ein, wo sie noch wirkt: Newsletter, Check-out-Platzierungen, Co-Registrierung. Die Werbemittel bauen wir gleich mit, und mit eigener Technik messen wir nach, was davon ankam. |
| Das war sie, die Leistungsbeschreibung. Länger wird sie hier nicht. Die zwei Abschnitte oben sagen mehr über uns als jede Selbstauskunft. Und der Name des Newsletters? Wir heißen performance werk. Der Rest des Wortes ergab sich. |
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| Mehr Neukunden aus dem Check-out? |
Was in Thema eins nach unten geführt hat, funktioniert auch nach oben. Ein höherer Payout kann dein Angebot ein paar Fächer höher bringen, dorthin, wo die Käufer hinschauen. Wie viel Platz drin ist, wie schnell es wirkt und ab wann es sich für dich rechnet, sagen wir dir, bevor du etwas änderst.
Schreib an vertrieb@performance-werk.de oder antworte einfach auf diese Mail. |
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| Bis nächsten Monat. Wir schrauben weiter. |
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performance werk GmbH Flugplatzstraße 100, 90768 Fürth Tel: +49 (0) 911 / 97 536 – 70 · Mail: info@performance-werk.de Geschäftsführer: Mark Dimster · Registergericht: Amtsgericht Fürth, HRB 13412 USt-IdNr.: DE 282185353
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