Bei den anderen vier Diensten wird abgerufen, wann es passt. Bei DAZN läuft ein Spiel — und Hunderttausende sehen denselben Werbeblock in derselben Minute. Das ist ein anderes Medienprodukt, nicht dieselbe Fläche mit Sportinhalt. Es bringt Aufmerksamkeit und Spitzenlast, und es hängt an Rechten, die in Zyklen wechseln — deshalb steht auf dieser Seite an jeder Umfeldangabe die Saison.
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Unser Inventarblatt zu DAZN Ads. Die abgebildeten Ligalogos gelten für den laufenden Rechtezyklus — welche Wettbewerbe wann auslaufen, steht im Abschnitt „Umfelder".
Drei Eigenschaften, die kein Abruf-Streaming hat — und eine, die man einplanen muss.
Gleichzeitigkeit. Ein Spiel läuft einmal. Wer dabei sein will, ist dabei — und sieht den Werbeblock in derselben Minute wie alle anderen. Für eine Markteinführung, eine Aktion mit Stichtag oder eine Botschaft, die Wucht braucht, ist das die stärkste Ausgangslage im digitalen Bewegtbild. Reichweite entsteht hier nicht über Wochen, sondern in neunzig Minuten.
Aufmerksamkeit im Umfeld. Wer ein Spiel schaut, wechselt nicht weg, und der Ton ist an. Die Werbeunterbrechung liegt in der Halbzeit oder im Spielfluss — sie wird nicht als Störung im Programm empfunden, sondern als Teil davon, wie beim Fernsehen.
Emotion, die nicht steuerbar ist. Sport ist die einzige Fläche, auf der die Stimmung des Publikums vom Ergebnis abhängt. Das ist kein Argument gegen den Kanal, aber es erklärt, warum ein Spot hier anders wirkt als im Serienumfeld — und warum manche Marken bewusst Vorrunden statt Endspiele buchen.
Und die Eigenschaft, die man einplanen muss: Spitzenlast. Die Menge kommt zu festen Zeiten und ist nach oben begrenzt — es gibt an einem Spieltag nicht mehr Werbeplätze, weil das Budget höher ist. Wer gleichmäßige Reichweite über einen Monat braucht, kombiniert Live-Sport mit einem Abrufdienst. Die übrigen Inventare →
Die einzige Umfeldliste auf diesen Seiten, die ein Ablaufdatum trägt.
Sportrechte verschieben sich planmäßig alle paar Jahre. Deshalb trägt hier jede Zeile ihre Saison, und vor jeder Buchung prüfen wir die Umfelder für den gewünschten Zeitraum neu. Der Fall daneben: Champions League bei Sky →
Rechtelage nach öffentlicher Berichterstattung zur Rechtevergabe und Mitteilungen der Rechteinhaber. Stand: August 2026. Vor jeder Buchung prüfen wir die Umfelder für den gewünschten Zeitraum neu und schreiben sie in das Angebot.
Nutzerzahl, Standardformate, technische Anlieferung und Targeting-Ebenen: unser Inventarblatt „CTV Inventar DAZN Ads" — die Grafik am Seitenkopf. Die Nutzerzahl geht auf DAZN zurück, Q4 FY2024 (Mai 2024).
Was gesetzt ist, und was vom Ereignis abhängt.
Der Unterschied zum Rest des Sets in einem Satz: Bei den Abrufdiensten kaufst du Kontakte, hier kaufst du einen Moment. Ein Spot, der auf diesen Moment Bezug nimmt, gewinnt hier gegen ein Standardmotiv — und ein Standardmotiv gewinnt gegen einen Spot, der auf Text im Bild setzt und im Wohnzimmer aus drei Metern nicht lesbar ist.
Das Publikum ist scharf umrissen. Die veröffentlichten Kennzahlen sind es nicht.
Wer dort zusieht: sportinteressierte Erwachsene, nach Angaben der Plattform vor allem zwischen 18 und 49, mit deutlichem Männeranteil und hoher Bindung an den jeweiligen Wettbewerb. Technisch sind es Haushalte mit Smart-TV oder Streaming-Gerät. Die Struktur unterscheidet sich stark je Sportart — NFL, Boxen und Bundesliga sind drei verschiedene Publika, und das ist die eigentliche Steuerungsebene.
Die eine Zahl, die belegt ist: über 130 Millionen monatlich aktive Nutzer weltweit. Quelle: DAZN, Ergebnisse des vierten Quartals des Geschäftsjahres 2024, Mai 2024. Sie ist zwei Jahre alt, und das steht hier, weil es zur Zahl gehört. Sie beschreibt außerdem weltweite Nutzung — für einen deutschen Mediaplan ist sie eine Größenordnung und keine Planungsgrundlage.
Was hier nicht steht, und warum: DAZN nennt öffentlich weitere Nutzer- und Gerätezahlen sowie zwei Werbewirkungswerte. Zu diesen Angaben finden wir keinen Erhebungszeitraum, keine Methode und keine Bezugsgröße. Eine Zahl ohne diese drei Angaben ist in einer Mediaplanung nicht verwendbar — und auf einer Verkaufsseite ist sie eine Behauptung. Wenn uns eine Unterlage mit Methode vorliegt, nennen wir die Werte samt Herkunft. Bis dahin lieber keine Zahl als eine, die im Gespräch nicht hält.
Was du statt einer Zahl bekommst: eine Mengenaussage für deinen Zeitraum, gerechnet auf die Spieltage im gewünschten Fenster, aus dem Buchungssystem. Die ist kleiner als jede Pressemitteilung und dafür belastbar.
Der Spielplan bestimmt den Zeitplan, nicht der Mediaplan.
Gebucht wird über den Vermarkter, mit einem Angebot, das Wettbewerb, Zeitraum, Positionen und Frequenzgrenzen festhält. Bei Spitzenereignissen entscheidet die Verfügbarkeit alles Weitere: Ein Werbeblock in einem Endspiel ist kein Standardplatz.
Der Vorlauf hängt am Spielplan. Für laufende Spieltage rechnen wir mit 72 Stunden ab freigegebenem Spot; für einzelne Großereignisse mit Wochen, weil das Inventar früh vergeben ist. Wer eine Aktion an ein bestimmtes Spiel binden will, plant das nicht in derselben Woche.
Was du mitbringen musst: einen fertigen Spot in Sendequalität in einer der buchbaren Längen. Wenn der Spot auf das Ereignis Bezug nimmt, zusätzlich die Freigabe für die Fassung, die im Umfeld laufen soll — Sportrechte begrenzen, welche Bezüge ein Werbemittel herstellen darf.
Was wir übernehmen: Angebotsverhandlung, Auswahl der Wettbewerbe, Frequenzsteuerung, Auswertung. Gesteuert wird in OneWerk, ausgewertet in insightWerk — und wenn Sportinventare mehrerer Anbieter zusammen laufen, in einer gemeinsamen Auswertung, damit die Überschneidung sichtbar wird.
Im Live-Sport ist die Frequenz die wichtigste Zahl — und die, die am schnellsten aus dem Ruder läuft.
Der Vergleichszeitraum ist hier einfacher als überall sonst — und deshalb messen wir hier auch strenger: Ein Spieltag gegen einen spielfreien Tag ist ein sauberer Vergleich. Was in diesem Fenster passiert, lässt sich dem Umfeld zuordnen, ohne ein Modell zu bauen. Wirkungswerte nennen wir, wenn wir sie in deiner Kampagne gemessen haben — nicht die des Anbieters.
Drei Fälle, in denen wir abraten.
Und die Kombination, die in diesem Umfeld am besten funktioniert: Live-Sport für den Moment, Wiederansprache danach. Am Spieltag entsteht Aufmerksamkeit, aber selten ein Abschluss — der kommt, wenn dieselbe Botschaft ein paar Tage später im Postfach oder im Kaufmoment auftaucht. Wiederansprache per E-Mail →
Sieben Fragen aus Planungsgesprächen.
Live-Sport liefert den Moment. Wenn deine Aufgabe eine gleichmäßige Kurve über Wochen ist, sagen wir dir das — und planen den Sport als Spitze darin, nicht als Grundlast.
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