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E-Mail-Marketing ohne eigenen Verteiler: ein Versand, eine Botschaft.

Du brauchst keinen eigenen Verteiler, um neue Kunden im Postfach zu erreichen. Bei einem Standalone-Mailing steht deine Botschaft allein in der Mail — keine anderen Themen, keine andere Werbung daneben. Die Adressen bekommst du nicht, sie bleiben beim Versandpartner.

Ein Laptop und zwei Smartphones zeigen dasselbe Werbemailing: links der Posteingang mit mehreren Absendern, in der Mitte ein Mailing mit Rabattaktion und Produktkacheln, rechts ein Reisemailing mit großflächigem Motiv, Angebotspreisen und einem Knopf zur Handlung.
FlächeVerteiler von Partnern, exklusiv für deine Botschaft
Vorlauf48 h B2C · 72 h B2B, ab Freigabe
AbrechnungCPM, CPC, CPL, CPS
Erste ZahlenKlicks ab Versandtag · Auswertung nach einer Woche
Definition

Was ein Standalone-Mailing ist.

Eine einzelne Werbemail an den Verteiler eines Dritten — mit deiner Botschaft und nichts sonst.

Ein Newsletter ist ein Sammelmedium: mehrere Themen, ein Absender, regelmäßiger Rhythmus. Ein Standalone-Mailing ist das Gegenteil — ein einzelner Versand, in dem nur deine Botschaft steht. Kein Redaktionsteil, kein zweites Angebot, keine Konkurrenz um den Blick.

Versandt wird über den Verteiler eines Versandpartners, nicht über deinen — in der Branche Publisher genannt. Der Partner kennt seine Empfänger, hat deren Einwilligung eingeholt und tritt als Absender auf. Du mietest Aufmerksamkeit, du kaufst keine Adressen.

Daraus folgt der zweite Unterschied zum eigenen Newsletter: Du erreichst Menschen, die dich noch nicht kennen. Ein eigener Verteiler ist Wiederansprache — wer dort steht, hat schon einmal mit dir zu tun gehabt. Ein Standalone-Mailing ist Erstkontakt in einem Kanal, der sonst der Wiederansprache gehört.

Die Verteiler

Woher die Adressen kommen — zwei Wege.

Und der Unterschied entscheidet, wie planbar deine Kampagne ist.

Eigene Verteiler. Ein Teil der Reichweite liegt bei uns: eigene Adressbestände, aufgebaut über die eigenen Portale und über Co-Registrierung, mit dokumentierter Einwilligung. Zielgruppen sind bekannt, Selektionen wiederholbar, Mengen planbar. Wenn eine Kampagne zweimal laufen soll, lässt sich die zweite Welle gegen die erste rechnen.

Partnernetz. Dazu ein Netz aus Publishern im DACH-Raum. Hier liegt das Volumen — und die Streuung: andere Zielgruppen, andere Erwartungen, andere Zustellqualität. Selektiert wird nach Interessen, Kaufverhalten, demografischen Merkmalen und Region.

Der praktische Unterschied ist Vorhersagbarkeit gegen Menge. Auf eigenen Verteilern weißt du vorher, was kommt. Im Partnernetz bekommst du mehr Reichweite und musst nach der ersten Welle nachsteuern, welcher Publisher trägt und welcher nicht. Die meisten Kampagnen fahren beides: eigene Bestände als Kern, das Netz zum Skalieren.

Und ein Punkt, der oft erst nach der ersten Kampagne auffällt: Reichweite ist nicht Zustellung. Eine Liste mit einer Million Adressen sagt nichts darüber, wie viele davon aktiv sind. Deshalb wird bei uns vor dem Versand jede Adresse verifiziert — inaktive und fehlerhafte Adressen fallen vorher raus, nicht erst in der Auswertung.

Abgrenzung

Warum das kein Adresskauf ist.

Der wichtigste Unterschied ist keine Frage der Qualität, sondern der Verantwortung.

Adressen kaufenStandalone-Mailing
Wer hat die Datenduder Versandpartner — du bekommst sie nicht
Wer ist Absenderduder Versandpartner
Wessen Einwilligungmüsstest du selbst nachweisenliegt beim Versandpartner und bleibt dort
Was du bekommsteine ListeKlicks auf deine Seite
Wer bearbeitet Abmeldungenduder Versandpartner
Wessen Zustellbarkeit betroffen istdeinedie des Versandpartners, nicht deine

Tabelle seitlich scrollbar →

Das ist der Grund, warum diese Form überhaupt sauber funktioniert: Die Einwilligung wandert nicht mit. Du wirst nicht zum Verantwortlichen für einen Datenbestand, den du nie erhoben hast — du bekommst am Ende die Menschen, die auf deinen Link geklickt haben, und ab da beginnt deine eigene Beziehung zu ihnen.
Prüfvorbehalt: Das beschreibt, wie wir arbeiten. Die rechtliche Bewertung deines Falls gehört zu deiner Rechtsabteilung.

Für wen

B2C und B2B sind zwei verschiedene Geschäfte.

Gleicher Kanal, gleiche Technik — aber unterschiedliche Mengen, Vorlaufzeiten, Abrechnungsmodelle und Erwartungen. Der Bestand behandelt beides in denselben Absätzen. Hier nicht.

B2C

Endkunden erreichen, in großer Menge

Aktionen, saisonale Angebote, Rabatte, Produkteinführungen. Der Kanal trägt Volumen, und Volumen ist hier der Punkt.

  • Vorlauf 48 Stunden. HTML- und Textfassung müssen zwei Tage vor Versand vorliegen.
  • Ziele: Neukunden, Abverkauf, Traffic und Reichweite.
  • Abrechnung: CPM, CPC, CPL, CPS — oder als Mischform.
  • Messgrößen: Klicks, Konversionen, Leads, Klickrate, Rückfluss auf das eingesetzte Budget.
  • Gestaltung inklusive möglich. Wenn kein HTML-Template vorliegt, bauen wir es — gegen Aufpreis.
B2B

Entscheider erreichen, in kleiner Menge

Fachzielgruppen nach Tätigkeitsfeld, Einladungen, Sondierungskampagnen. Hier zählt nicht die Menge, sondern wer öffnet.

  • Vorlauf 72 Stunden. Die Selektion ist aufwendiger, das kostet einen Tag mehr.
  • Ziele: Leads, Terminvereinbarungen, Einladungen zu Veranstaltungen.
  • Abrechnung: CPM oder pro Leser.
  • Messgrößen: Öffnungsrate, Klickrate, Konversionsrate — bei kleinen Mengen mit Vorsicht zu lesen.
  • Ein Versand, ein Anlass. B2B-Standalone lohnt sich für einen konkreten Anlass, nicht als Dauerrhythmus.

Was in beiden Fällen gleich bleibt: eine Botschaft, ein Knopf, eine Landingpage, die dasselbe verspricht wie die Mail. Der häufigste Fehler in diesem Kanal ist nicht die Zielgruppe und nicht die Betreffzeile — es ist der Bruch zwischen Mail und Zielseite.

Ablauf

Wie eine Kampagne läuft.

Sechs Schritte. Der Vorlauf ist keine Höflichkeit, sondern die Zeit für Prüfung und Freigabe.

  1. Zielgruppe und Menge festlegenWer soll erreicht werden, wie viele, auf welchen Verteilern. Daraus ergibt sich, ob eigene Bestände reichen oder das Netz dazukommt.
  2. Selektion und Verfügbarkeit prüfenNicht jede Selektion existiert in jeder Menge. Was nicht verfügbar ist, erfahren wir hier — nicht am Versandtag.
  3. Werbemittel bauen oder übernehmenHTML- und Textfassung. Wenn du keine hast, bauen wir sie. Die technischen Grenzen stehen im Leitfaden.
  4. Freigabe und VerifizierungDu gibst das Werbemittel frei. Parallel wird der Adressbestand geprüft, damit fehlerhafte Adressen vor dem Versand ausfallen.
  5. VersandEin Termin, ein Bestand, ein Werbemittel. Beim Betreffzeilen-Test mit mehreren Teilmengen und unterschiedlichen Betreffzeilen, damit der Vergleich etwas aussagt.
  6. Auswertung und NachsteuerungÖffnungen ab dem Versandtag, Klicks über die folgenden Tage. Danach zwei Fragen: welche Betreffzeile besser gelaufen ist, und wo eine zweite Welle lohnt.
Abrechnung

Vier Modelle, und wann welches passt.

Je weiter hinten in der Kette abgerechnet wird, desto teurer der einzelne Vorgang und desto günstiger das Ergebnis.

  • CPM — pro tausend Zustellungen. Du zahlst für den Versand. Passt, wenn du die Reichweite willst und deine Seite die Arbeit übernimmt. Das Risiko liegt bei dir.
  • CPC — pro Klick. Du zahlst für den Besuch. Passt für den Regelfall: du weißt, was ein Besucher bei dir wert ist.
  • CPL — pro Lead. Du zahlst für den ausgefüllten Kontakt. Passt, wenn am Ende ein Formular steht.
  • CPS — pro Verkauf. Du zahlst für die Bestellung. Das teuerste Modell pro Vorgang, das berechenbarste pro Ergebnis — und nicht auf jedem Verteiler verfügbar.

Mischformen sind möglich, etwa ein niedriger Grundpreis pro Versand plus ein Betrag pro Lead. Im B2B ist die Auswahl kleiner: dort wird nach CPM oder pro Leser abgerechnet, weil die Mengen für eine Erfolgsabrechnung meist zu klein sind.

Ein Mindestbudget nennen wir hier nicht. Es hängt an Zielmenge, Selektionstiefe und Modell — und liegt für B2B deutlich höher als für B2C. Die Zahl bekommst du im Gespräch, auf deinen Fall gerechnet.

Messung

Woran wir Erfolg messen — und warum nicht an der Öffnungsrate.

Die bekannteste Kennzahl dieses Kanals ist die unzuverlässigste.

  • Klicks auf deine SeiteDie erste Größe, die tatsächlich eine Handlung beschreibt.
  • Kosten pro VorgangWas ein Klick, ein Lead oder eine Bestellung gekostet hat — je Verteiler getrennt, sonst steuert man blind.
  • Konversion auf der ZielseiteWie viele der Besucher tun, was sie tun sollen. Hier entscheidet sich die Kampagne, nicht in der Mail.
  • Verteilung über die PublisherWelche Bestände tragen. Grundlage für die zweite Welle.
  • Abmeldungen und BeschwerdenSteigen sie, passt das Angebot nicht zum Verteiler. Ein Frühwarnzeichen, kein Betriebsunfall.
  • ZustellquoteWie viele Mails überhaupt ankommen — die Größe, an der Verteilerqualität sichtbar wird.

Zur Öffnungsrate. Sie wird über ein unsichtbares Bild gemessen. Seit Apple Mail Inhalte vorab lädt, zählen dort Öffnungen, die kein Mensch verursacht hat; umgekehrt fehlen Öffnungen bei allen, die keine Bilder laden. Die Öffnungsrate ist damit ein Trend, kein Messwert. Wir führen sie mit, wir bauen keine Entscheidung darauf.

Was auf dieser Seite nicht steht, ist eine Öffnungs- oder Klickrate, die wir dir vorher versprechen. Vergleichswerte nennen wir, wenn wir sie in deinen Versänden gemessen haben.

Warum wir

Eigene Verteiler, eigener Versand, dokumentierte Einwilligung.

Und drei Fälle, in denen wir abraten.

Wir betreiben den Versand selbst. Eigene Verteiler, eigene Versandinfrastruktur — keine geliehene Zustellbarkeit. Wenn ein Publisher ausfällt, fällt nicht die Kampagne aus.

Einwilligungszustände werden getrennt geführt, die Herkunft jeder Adresse ist nachvollziehbar, die Übergabe von Leads wird protokolliert, und Mandanten sind auf Datenbankebene getrennt. Vor dem Versand wird jede Adresse verifiziert.

Ein Auftrag statt drei. Verteiler, Gestaltung und Auswertung kommen aus einer Hand. Gesteuert wird in OneWerk, ausgewertet in insightWerk — dieselben Systeme, in denen auch die Checkout-Flächen und die Bewegtbildkampagnen liegen. Wer über ein Mailing gekommen ist, lässt sich in derselben Steuerung im Checkout wiedertreffen.

Und die Grenzen:

  • Erklärungsbedürftige InvestitionenWer eine Beratungsstrecke, einen Vergleich oder mehrere Gespräche braucht, gewinnt über eine einzelne Mail keinen Kunden. Als erster Kontaktpunkt in einer längeren Kette: ja.
  • Sehr enge ZielgruppenUnter einer bestimmten Menge trägt die Selektion nicht mehr — und bei kleinen Mengen misst man Zufall statt Wirkung.
  • Dasselbe Angebot immer wiederEin Bestand nutzt sich nicht an der Frequenz ab, sondern an der Wiederholung. Wer viermal dieselbe Aktion an dieselben Empfänger schickt, bekommt beim vierten Mal weniger — nicht weil zu oft gesendet wurde, sondern weil nichts Neues drinstand.

Diese Seite beschreibt einen der zwei Wege ins Postfach. Welcher für dich trägt — gemieteter Verteiler oder eigener Bestand —, steht auf der Seite zur E-Mail-Marketing-Agentur, zusammen mit der Arbeitsteilung und fünf Fragen, an denen sich jede Agentur messen lassen muss.

Ein Fall

Nissan: von der Mail zur Probefahrt.

Ein Standalone-Mailing für ein vollelektrisches Stadtauto — mit einem Ziel, das sich zählen lässt: eine angefragte Probefahrt.

Zwei Schritte einer E-Mail-Kampagne für Nissan. Links das Werbemittel: ein Mailing zum vollelektrischen Nissan MICRA mit persönlicher Anrede über Platzhalter, drei Produktargumenten zu Scheinwerfern, Reichweite und Bordsystem, einem hervorgehobenen Finanzierungsangebot und dem Knopf „Angebot anfordern“. Ein Pfeil führt nach rechts auf die Landingpage mit demselben Fahrzeug und dem Formular „Probefahrt anfragen“ — Modell, Händlersuche, Anrede, Name, E-Mail und Mobilnummer, darunter der Hinweis zur Datenverarbeitung.

Schaubild seitlich scrollbar →

  • Die AufgabeEin technisch anspruchsvolles Produkt so kommunizieren, dass es technikaffine und lifestyleorientierte Empfänger gleichzeitig anspricht — und daraus zählbare Anfragen machen.
  • Die IdeeAusgesteuert über eigene Datenbestände und Fremdpublisher zugleich: maximale Reichweite bei möglichst genauer Zielgruppe. Genau die Kombination aus Abschnitt „Woher die Adressen kommen“.
  • Warum es funktioniertMail und Landingpage zeigen dasselbe Fahrzeug, dasselbe Angebot, dieselbe Bildsprache. Kein Bruch zwischen Klick und Ziel — der häufigste Fehler in diesem Kanal.
  1. AufmerksamkeitDie Mail arbeitet mit persönlicher Anrede über Platzhalter, drei konkreten Produktargumenten und einem Finanzierungsangebot als Anlass — nicht mit einem Slogan.
  2. Klick zur LandingpageDer Knopf führt auf eine Seite, die dasselbe Angebot aufgreift und mehr Information liefert, ohne die Botschaft zu wechseln.
  3. LeadEin kurzes Formular: Modell, Händler, Anrede, Name, E-Mail, Mobilnummer. Sechs Felder für eine qualifizierte Anfrage — jedes zusätzliche Feld kostet Abschlüsse.

Laufende Kampagne — Motive, Angebote und Landingpages wechseln über das Jahr. Die Ansicht zeigt eine Welle.
Werbemittel und Landingpage aus einer Nissan-Kampagne.
Zweiter Fall: Ford Pro im B2B →

Vorlage und Landingpage bauen wir selbst →

Ein zweiter Fall · B2B

Ford Pro: von der Messeeinladung zur Probefahrt.

Dasselbe Muster im Geschäftskundengeschäft — mit einem Unterschied, der den ganzen Kanal erklärt: Der Anlass ist kein Angebot, sondern ein Termin.

Zwei Schritte einer B2B-E-Mail-Kampagne für Ford Pro. Links das Werbemittel: ein Mailing zum vollelektrischen Ford E-Transit mit der Schlagzeile „Game Changer. Ford Pro“, der Einladung „Treffen Sie uns auf der IAA“ und vier Angaben zum Messeauftritt — Datum 20. bis 25. September, Messegelände Hannover, Halle 13 Stand C88 und ein Kalendereintrag. Ein Pfeil führt nach rechts auf die Landingpage mit demselben Fahrzeug, der Zeile „Elektrischer Antrieb für Ihr Unternehmen“, einer monatlichen Leasingrate mit Fußnote und drei Schaltflächen: Konfigurieren, Preise und Daten, Jetzt Probefahrt buchen. Darunter erklärt eine Leiste den Ablauf in drei Schritten: Aufmerksamkeit, Klick zur Landingpage, Interesse und Lead.

Schaubild seitlich scrollbar →

  • Die AufgabeGewerbliche Fahrzeughalter erreichen, für die ein Nutzfahrzeug eine Investitionsentscheidung ist — und die sich nicht per Mail entscheiden lassen.
  • Die IdeeEin Termin statt eines Abschlusses. Die Mail wirbt nicht für den Kauf, sondern für einen Messestand mit Ort, Halle und Datum. Das ist eine Handlung, die im B2B tatsächlich in einem Klick passiert.
  • Warum es funktioniertMail und Landingpage zeigen dasselbe Fahrzeug und dieselbe Bildsprache — und die Landingpage bietet drei verschiedene nächste Schritte an statt eines einzigen. Im B2B entscheidet selten dieselbe Person, die zuerst klickt.
  1. AufmerksamkeitDer Anlass ist ein Termin, kein Rabatt. Halle, Stand und Datum stehen in der Mail, dazu ein Kalendereintrag mit einem Klick.
  2. Klick zur LandingpageDieselbe Bildsprache, mehr Information — und kein Bruch zwischen Klick und Ziel.
  3. Interesse oder LeadKonfigurieren, Daten ansehen oder Probefahrt buchen. Drei Ausgänge statt eines, weil im B2B die Reifegrade auseinanderliegen.

Werbemittel und Landingpage aus einer Ford-Pro-Kampagne.
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Zum Nachlesen

Zwei Leitfäden gehen tiefer.

Der eine technisch, der andere rechtlich. Beide aus laufenden Projekten entstanden.

Fragen

Was uns vor jedem Versand gefragt wird.

Fünfzehn Fragen aus laufenden Projekten.

Bekomme ich die Adressen?

Nein, und das ist der Kern des Modells. Die Adressen bleiben beim Versandpartner — die Einwilligung wurde ihm gegenüber erteilt und gilt nicht für dich. Was du bekommst, sind die Menschen, die auf deinen Link geklickt haben — ab da entscheidet dein Funnel.

Können wir über euch einen eigenen Verteiler aufbauen?

Die Adressen des Versandpartners bekommst du nicht — einen eigenen Bestand aufbauen kannst du über ein Mailing aber durchaus. Voraussetzung ist eine eigene Strecke dahinter: ein Gewinnspiel, ein Formular, eine Anmeldung. Wer sich dort einträgt, wird dein Kontakt, mit Einwilligung für dich. Willst du die Strecke nicht selbst bauen, ist das ein eigener Kanal — mehr dazu unter Lead-Generierung.

Brauche ich eine eigene Einwilligung der Empfänger?

Für diesen Versand nicht — der Versandpartner versendet an seine eigenen, eingewilligten Empfänger und tritt als Absender auf. Willst du Klicker später selbst anschreiben, brauchst du dafür Adresse und Einwilligung — beides bekommst du über das Formular auf deiner Landingpage. Prüfvorbehalt: wir beschreiben das Vorgehen, die rechtliche Bewertung deines Falls gehört zu deiner Rechtsabteilung.

Was ist der Unterschied zwischen Single und Double Opt-in?

Beim Single Opt-in genügt die Eingabe der Adresse. Beim Double Opt-in muss der Empfänger einen Bestätigungslink anklicken — erst dann gilt die Einwilligung als nachgewiesen. Wir arbeiten mit dokumentiertem Double Opt-in; welcher Zustand vorliegt, wird je Adresse getrennt geführt und nicht gleichgesetzt.

Wie lange ist der Vorlauf?

48 Stunden im B2C, 72 Stunden im B2B, jeweils ab dem Zeitpunkt, an dem HTML- und Textfassung freigegeben vorliegen. Die Zeit geht in Prüfung, Selektion und Verifizierung des Bestands.

Wer baut das Mailing?

Du oder wir. Wenn du ein HTML-Template hast, nutzen wir es. Wenn nicht, bauen wir es gegen Aufpreis — inklusive Textfassung und Test in den gängigen Programmen.

Welche technischen Grenzen gibt es?

600 Pixel Maximalbreite, rund 200 KB Gesamtgröße, etwa 50 Zeichen Betreffzeile, Tabellenlayout statt moderner CSS-Raster. Das klingt nach 2010 und ist der Stand der E-Mail-Programme. Die Begründung je Grenzwert steht im Leitfaden.

Kann ich die Betreffzeile testen?

Ja, über vergleichbare Teilmengen mit unterschiedlichen Betreffzeilen. Sinnvoll ist das erst ab einer Menge, bei der der Unterschied nicht Zufall ist — bei ein paar tausend Empfängern misst man Rauschen.

Wie wird selektiert?

Nach Interessen, Kaufverhalten, demografischen Merkmalen und Region; im B2B zusätzlich nach Tätigkeitsfeld und Funktion. Welche Selektion in welcher Menge verfügbar ist, prüfen wir vor der Zusage — nicht danach.

Können wir eigene Kunden vom Versand ausschließen?

Ja, über eine Sperrliste. Bei Bestandskunden ist das der Klassiker: Wer schon bei dir kauft, soll die Neukundenaktion nicht bekommen. Du lieferst dazu nur die E-Mail-Adressen, die ausgeschlossen werden sollen — am besten als SHA-256-Hash, eine Zeichenfolge, aus der sich die Adresse nicht zurückrechnen lässt. Wir gleichen gegen den Hash ab und sehen die Adressen selbst nie im Klartext. Die Liste wird ausschließlich für diesen Abgleich verwendet. Prüfvorbehalt: wir beschreiben das Vorgehen, die rechtliche Bewertung deines Falls gehört zu deiner Rechtsabteilung.

Was passiert mit Abmeldungen?

Sie werden beim Versandpartner bearbeitet, der auch der Absender ist. Du bekommst keine Abmeldeliste — aus demselben Grund, aus dem du die Adressen nicht bekommst. Innerhalb unserer eigenen Bestände wird eine Abmeldung gesperrt und bei künftigen Versänden ausgeschlossen.

Wie verlässlich sind Öffnungsraten?

Weniger, als die Zahl suggeriert — die Gründe stehen oben unter Woran wir Erfolg messen. Als Trend über vergleichbare Versände brauchbar, als Entscheidungsgrundlage nicht.

Was kostet ein Standalone-Mailing?

Das hängt an Menge, Selektionstiefe und Abrechnungsmodell, und es liegt im B2B deutlich höher als im B2C. Eine belastbare Zahl bekommst du im Gespräch — eine Preisliste würde in diesem Kanal mehr verschleiern als klären.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse?

Öffnungen beginnen innerhalb der ersten Stunden nach Versand, Klicks verteilen sich über zwei bis drei Tage. Eine belastbare Auswertung inklusive Konversion liegt nach etwa einer Woche vor.

Für wen passt der Kanal nicht?

Für erklärungsbedürftige Investitionen ohne Zwischenschritte, für sehr enge Zielgruppen, bei denen die Menge nicht trägt, und für alles, was ohne vorbereitete Zielseite laufen soll. In diesen Fällen sagen wir es vorher.
Nächster Schritt

Wen willst du erreichen, und wie viele?

Mit diesen zwei Angaben lässt sich in einem Gespräch klären, ob eigene Bestände reichen, welches Abrechnungsmodell passt und was es kostet. Wenn der Kanal nicht zu deinem Angebot passt, sagen wir dir das.

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