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Video Marketing: dein Spot dort, wo gerade darüber gesprochen wird.

Videowerbung in redaktionellen Umfeldern und auf YouTube — im Player vor dem Inhalt oder im Text als eigene Fläche. Ausgesteuert wird über das, was im Video gerade gesagt wird, nicht über die Person davor. Dazu TV-Sync: Ausspielung in dem Moment, in dem ein Spot im Fernsehen läuft.

Ein Tablet und zwei Smartphones zeigen Videoanzeigen: auf dem Tablet ein Landschaftsvideo mit Abspielknopf, der Kennzeichnung „Anzeige“ und einem Weiter-Zähler, auf dem hochformatigen Handy ein Laufschuh-Video mit Handlungsaufruf, auf dem liegenden Handy ein Video mit Überschrift, Knopf und Überspringen-Schaltfläche.
FlächeRund 150.000 Webseiten und YouTube
AbrechnungCPM oder CPC
Vorlauf72 Stunden ab freigegebenem Spot
MessungViews, VTR, CTR
Definition

Was auf dieser Seite mit Video Marketing gemeint ist.

Der Einkauf von Videowerbung auf fremdem Inventar — nicht die Produktion von Videos und nicht Reichweite auf eigenen Social-Kanälen.

Wir kaufen Fläche für dein Video. Dein Spot läuft in redaktionellen Umfeldern und auf YouTube — vor einem Videobeitrag, mitten darin oder als eigene Fläche in einem Artikel. Wir wählen die Umfelder, steuern die Ausspielung, begrenzen die Häufigkeit und werten aus.

Drei Dinge, die hier nicht gemeint sind — sie tragen in der Branche dasselbe Wort und werden ständig verwechselt:

  • Nicht die Produktion. Videos schneiden, texten, vertonen — das machen wir auch, aber es ist eine andere Leistung mit einem anderen Vorlauf. Auf dieser Seite geht es um die Fläche.
  • Nicht Social Media. Reichweite auf deinem eigenen Instagram- oder TikTok-Kanal ist ein anderes Geschäft. Zur Abgrenzung siehe die Tabelle weiter unten — und für Vollbild-Formate außerhalb von Social die Story-Ads-Seite.
  • Nicht Connected TV. CTV läuft auf dem Fernseher im Wohnzimmer, ohne Klickmöglichkeit und mit Ton. Das ist ein eigener Kanal mit eigener Abrechnung — zur CTV-Seite.

Die Fläche ist ein Netz aus rund 150.000 Webseiten, dazu YouTube und unsere eigenen Portale. Welche Titel darin liegen, steht weiter unten mit Namen — zu den Umfeldern.

Und die eine Sache, die diesen Kanal von einer Bannerbuchung unterscheidet: Ausgesteuert wird über den Inhalt, in dem der Spot läuft — bis hinein in das, was in einem Video gerade gesprochen wird. Kein Cookie, keine Profilhistorie. Wie das funktioniert, steht unten bei der Aussteuerung.

Zwei Formate

Im Player oder im Text — das ist die erste Entscheidung.

Beides heißt Videowerbung, beides wird nach Tausenderkontaktpreis abgerechnet, und die Aufmerksamkeit dahinter ist völlig verschieden. Wer das nicht vorher trennt, vergleicht später Zahlen, die nichts miteinander zu tun haben.

Instream

Dein Spot läuft im Video, das jemand sehen wollte

Vor dem Beitrag (Pre-Roll), mitten darin (Mid-Roll) oder danach (Post-Roll). Der Zuschauer hat den Player bewusst gestartet.

  • Die Aufmerksamkeit ist geliehen, aber echt. Wer ein Video startet, sieht hin — der Spot steht zwischen ihm und dem, was er wollte.
  • Ton ist meistens an. Das unterscheidet Instream von fast jeder anderen Web-Fläche und macht Sprache als Träger der Botschaft nutzbar.
  • Überspringbar nach wenigen Sekunden. Anders als bei CTV. Die ersten Sekunden entscheiden — nicht die letzten.
  • Auf YouTube zusätzlich als Bumper Ad oder TrueView. Bumper sind kurz und nicht überspringbar, TrueView wird erst nach einer Mindestansicht abgerechnet.
  • Passt, wenn die Botschaft einen Moment Aufmerksamkeit braucht: Markteinführungen, Erklärungen, alles mit Ton.
Outstream

Dein Spot ist die Fläche, nicht die Unterbrechung

Ein eigener Player, eingesetzt in einen Artikel oder einen Feed. Er startet, wenn er in den sichtbaren Bereich scrollt.

  • Unabhängig von Videoinhalten. Damit ist die verfügbare Menge ein Vielfaches — Textumfelder gibt es überall, Videoumfelder nicht.
  • Startet stumm. Das ist der entscheidende Unterschied: Die Botschaft muss ohne Ton funktionieren, also über Bild und Text im Bild.
  • Der Leser hat nichts gestartet. Er hat gescrollt. Deshalb sagt eine gemessene Ansicht hier weniger über Aufmerksamkeit als bei Instream — dazu der Messungsabschnitt.
  • Günstiger je tausend Kontakte. Mehr Fläche, weniger Konkurrenz um sie.
  • Passt, wenn Reichweite und Wiedererkennung das Ziel sind und der Spot auch stumm verständlich bleibt.

In der Praxis läuft beides zusammen: Instream für den ersten, aufmerksamen Kontakt, Outstream für die Häufigkeit. Wichtig ist nur, sie getrennt auszuwerten — ein gemeinsamer Durchschnitt über Instream und Outstream ist eine Zahl, aus der sich nichts ableiten lässt. Wie die Aufteilung im konkreten Fall aussieht, hängt am Ziel und am Spot; eine feste Quote nennen wir nicht.

Die Flächen

Wo die Spots erscheinen.

Ein Publishernetz aus redaktionellen Seiten, dazu YouTube — und unsere eigenen Portale als planbarer Kern.

Das Publishernetz trägt die Reichweite: rund 150.000 Webseiten. Redaktionelle Umfelder im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus — Nachrichtenseiten, Wirtschaftstitel, Magazine, Fach- und Special-Interest-Umfelder. Zugang und Technik kommen über unseren Partner EQUATIV, der das Inventar verwaltet, den Adserver stellt und die Umfeldprüfung mitbringt.

Auf YouTube buchen wir zusätzlich direkt. Dort kommen Formate dazu, die es im offenen Netz nicht gibt: kurze, nicht überspringbare Bumper Ads und TrueView, das erst nach einer Mindestansicht abgerechnet wird. Beides ist eine eigene Buchung mit eigenen Regeln, läuft aber in derselben Auswertung.

Die eigenen Portale sind der planbare Kern. Auf unseren acht Vergleichs- und Lifestyleportalen gehören uns die Flächen selbst. Wenig Volumen gegen das Netz — aber Volumen, auf das man eine Planung stellen kann, und Umfelder, deren Zielgruppe wir aus eigenem Betrieb kennen. Die acht Portale ansehen →

Brand Safety ist keine Nebensache, sondern Teil der Buchung. Ausgeschlossen wird auf Ebene von Kategorien, einzelnen Seiten und Themen. Der genauere Begriff dafür heißt Brand Suitability: Es geht nicht nur darum, kein anstößiges Umfeld zu erwischen, sondern um das Umfeld, das zur Marke passt — ein Umfeld kann harmlos und trotzdem falsch sein.

Ein Netz aus Publisher-Marken um ein Abspielsymbol in der Mitte, überschrieben mit „Video Marketing mit Zugang zu 150K+ Webseiten“. Gezeigt werden YouTube, Süddeutsche.de, Handelsblatt, Spiegel Online, Auto Bild, kino.de, Business Insider, gofeminin, NetDoktor, Chefkoch.de, dailymotion, Bunte.de, GEO, 90min, Der Westen und Eltern.

Übersicht seitlich scrollbar →

Nachrichten und Wirtschaft

Spiegel Online · Süddeutsche.de · Handelsblatt · Business Insider · Der Westen

Special Interest und Lifestyle

Auto Bild · GEO · NetDoktor · Chefkoch.de · Eltern · gofeminin · kino.de · 90min · Bunte.de

Videoplattformen

YouTube · dailymotion

Die Breite ist hier wichtiger als der einzelne Name. Ein Spot für ein Medikament gehört in ein Gesundheitsumfeld, einer für ein Auto in einen Testbericht, einer für Tiernahrung weder in das eine noch das andere. Erst die Menge an Umfeldern macht diese Zuordnung fein genug — mit fünf großen Titeln hättest du Reichweite, aber kaum Kontextauswahl. Welche Umfelder in deinem Fall tatsächlich offen sind, klären wir vor dem Angebot.

Abgrenzung

Derselbe Spot, drei verschiedene Kanäle.

Wer ein fertiges Video hat, hat drei Möglichkeiten — und sie unterscheiden sich in Ton, Klick, Abrechnung und Messung.

Video im WebConnected TVSocial-Video
FlächePlayer und Artikel auf Publisherseiten, YouTubeStreaming-Dienste auf dem Fernseherder eigene Kanal und Anzeigen im Feed
BildschirmHandy, Rechner, TabletFernseher, im Vollbildmeist Handy
TonInstream meist an, Outstream ausanmeist aus
Überspringbarmeist nach fünf Sekundenin der Regel neindurch Weiterscrollen sofort
Klick möglichjaneinja
Aussteuerungüber den Inhalt des Umfelds, ohne Cookiesüber Gerät und Haushaltüber das Profil der Plattform
AbrechnungCPM oder CPCCPM, teils CPCVplattformabhängig
Wem gehört die Reichweitedem Publisher, gebuchtder Plattform, gebuchtder Plattform — auch dein Kanal

Tabelle seitlich scrollbar →

Die Zeile, die am meisten kostet, wenn man sie übersieht, ist die dritte. Ein Spot, der seine Botschaft über den Ton trägt, funktioniert im Outstream nicht — und ein Spot, der auf Text im Bild setzt, verschenkt bei Instream und CTV die Hälfte. Das ist keine Feinheit der Mediaplanung, sondern eine Vorgabe an die Produktion. Deshalb steht diese Frage bei uns vor der Buchung.

Aussteuerung

Gesteuert wird über den Inhalt, nicht über die Person.

Bis hinein in das, was in einem Video gerade gesprochen wird — per Audioerkennung, in Echtzeit, ohne Cookies.

Der Kern ist eine Audioerkennung. Sie hört mit, was in einem Video gesagt wird, und ordnet das Umfeld in Kategorien und Stichwörter ein — Themen, Ereignisse, Personen. Daraus entsteht die Platzierung: Dein Spot läuft in dem Beitrag, in dem gerade über dein Thema gesprochen wird, und zwar während er läuft, nicht nach der Auswertung von gestern. Das ist der Unterschied zwischen „Umfeld Auto" und „genau dieser Testbericht, jetzt".

  • Kontext in EchtzeitEinordnung des Beitrags über Audio- und Inhaltserkennung, mit Kategorien und einer eigenen Stichwortliste. Die genaueste der Optionen und die einzige, die ohne jeden Personenbezug arbeitet.
  • Eigene StichwortlisteDu gibst vor, neben welchen Begriffen du stehen willst — und neben welchen nicht. Beides ist gleich wichtig.
  • InteressenclusterZusammengefasstes früheres Online-Verhalten, etwa Mode- oder Food-Interessierte. Gröber als Kontext und mit Personenbezug.
  • Geografie und TageszeitRegion und feste Zeitfenster. Unspektakulär, aber der häufigste Grund, warum eine Kampagne trotz guter Zahlen nichts bringt: falsche Region.
Zwei Optionen mit einer Voraussetzung

Zusätzlich sind zwei Aussteuerungen möglich, die auf Standort- und Bewegungsdaten mobiler Geräte beruhen: die Ausspielung an einem aktuellen Aufenthaltsort — etwa in der Nähe einer Filiale — und die Ausspielung an Menschen, die einen bestimmten Ort in den vergangenen Tagen aufgesucht haben.

Beides setzt eine dokumentierte Einwilligung der betroffenen Person voraus und wird nur eingesetzt, wenn die Rechtsgrundlage für den konkreten Fall geklärt ist. Wir beschreiben hier, was technisch möglich ist — ob es in deiner Kampagne zulässig ist, klären wir vor der Buchung gemeinsam mit deiner Rechtsabteilung, nicht danach.

Markensicherheit

Neben welchen Inhalten dein Spot nicht steht.

Umfeldprüfung ist kein Zusatz, den man dazubucht — sie entscheidet mit, welches Inventar überhaupt eingekauft wird.

Eine einzige Platzierung neben dem falschen Inhalt kann mehr kosten als die Kampagne einbringt. Das ist der Grund, warum die Umfeldprüfung bei uns vor der Aussteuerung steht und nicht danach: Ein Umfeld, das ausgeschlossen ist, wird gar nicht erst eingekauft — es wird nicht hinterher herausgerechnet.

  • Einstufung jedes UmfeldsWebseiten, Apps und Streamingflächen werden maschinell nach Inhalt eingestuft, bevor sie in den Einkauf gehen. Grundlage ist der tatsächliche Inhalt der Seite, nicht die Selbstauskunft des Anbieters.
  • Kritische Inhalte sind grundsätzlich ausgeschlossenGewaltdarstellungen, politische Extreme und Umfelder mit erkennbar irreführenden Inhalten. Das ist der Grundzustand und keine Option, die man dazubucht.
  • Eigene AusschlusslistenDarüber hinaus schließt du selbst aus — Wettbewerber, Themen, einzelne Seiten. Bei einem Rückruf oder einer laufenden Berichterstattung ist das der Schalter, der binnen Stunden greift.
  • Geprüftes Inventar im programmatischen EinkaufZugang, Adserver und Umfeldprüfung kommen über unseren Partner EQUATIV. Der Vorteil ist nicht die Technik selbst, sondern dass sie an derselben Stelle sitzt wie der Einkauf.
  • Umfeldbericht nach AblaufAuf welchen Seiten der Spot tatsächlich lief — nicht als Kategorie, sondern als Liste. Das ist der einzige Weg, eine Zusage über Umfelder nachträglich zu prüfen.

Und die Grenze, die dazugehört: Eine Umfeldprüfung ist eine Einstufung, keine Zusage. Sie arbeitet maschinell, und ein Artikel kann seine Bedeutung ändern, während der Spot schon läuft. Wir sagen deshalb nicht „garantiert", sondern beschreiben, was ausgeschlossen ist und wie schnell wir nachziehen können. Fällt ein Umfeld auf, wird es gesperrt und im Bericht ausgewiesen — das ist die Zusage, die wir halten können.

Dasselbe Verfahren bei Story Ads →
Bei CTV steht „Brand Safe" auf jedem Inventarblatt →

TV-Sync

Online ausspielen, sobald im Fernsehen ein Spot läuft.

Auch beim Spot des Wettbewerbers. Das ist die Fläche, die es sonst nirgends zu kaufen gibt.

Werbung im Fernsehen erzeugt eine Bewegung, die woanders landet: Menschen greifen zum Handy. TV-Sync besetzt genau dieses Fenster. Die Werbeblöcke im laufenden Programm werden in Echtzeit erkannt, und im selben Moment läuft deine Online-Ausspielung an.

  1. ErkennenDer Werbeblock im laufenden TV-Programm wird in Echtzeit erkannt — welcher Spot läuft, auf welchem Sender.
  2. AuslösenPasst er zur Regel, startet die Online-Ausspielung. Ohne Verzögerung, ohne Handgriff.
  3. AusspielenDein Video läuft im Netz, während der Fernsehspot noch läuft oder unmittelbar danach.
  4. AuswertenGetrennt vom Rest der Kampagne, weil die Bedingung eine andere ist — sonst verschwindet der Effekt im Durchschnitt.

Zwei Regeln sind gebräuchlich, und die zweite ist die interessantere. Die erste: ausspielen, wenn dein eigener Spot läuft — die Fernsehwerbung zahlt du ohnehin, der zweite Kontakt kostet einen Bruchteil. Die zweite: ausspielen, wenn der Spot eines Wettbewerbers läuft. Dann bezahlt jemand anders die Aufmerksamkeit, und du stehst daneben. Dazu lässt sich die Ausspielung an einen Programmpunkt koppeln statt an einen Spot — an ein Sportereignis etwa, unabhängig davon, wer dort wirbt.

Was wir hier nicht zusagen, ist eine Menge. Ein Werbeblock ist ein kurzes Fenster, und ob darin genug Inventar frei ist, entscheidet der Moment. Wie viel in deinem Fall zusammenkommt, sagen wir nach der ersten Welle — nicht davor.

Abrechnung

CPM oder CPC — und warum die Wahl etwas über das Ziel sagt.

Anders als bei CTV ist hier beides möglich, weil hier geklickt werden kann.

Zwei Modelle:

  • CPM — pro tausend Einblendungen. Du zahlst für Sichtbarkeit. Passt, wenn das Ziel Bekanntheit und Häufigkeit ist und der Spot selbst die Arbeit tut.
  • CPC — pro Klick. Du zahlst, wenn jemand vom Video weitergeht. Passt, wenn hinter dem Spot eine Seite steht, die den Rest übernimmt.

Die Wahl ist keine Preisfrage, sondern eine Zielfrage. Bei CPC verlagert sich das Risiko zu uns, aber auch die Steuerung: Eine Kampagne, die auf Klicks optimiert, landet in klickfreundlichen Umfeldern — und die sind nicht immer die markenfreundlichen. Wer Marke will und nach Klick abrechnet, bekommt beides schlechter. Das sagen wir vorher, nicht im Nachbericht.

Auf YouTube kommt TrueView dazu, das erst nach einer Mindestansicht abgerechnet wird — praktisch eine dritte Größe zwischen den beiden. Welche im Angebot steht, sagen wir dir vor der Buchung.

Ein Mindestbudget nennen wir hier nicht. Es hängt an Format, Umfeld und Laufzeit — Outstream in der Breite und Instream in einem Fachumfeld liegen weit auseinander. Was wir nennen können: unter zwei Wochen Laufzeit ist eine Auswertung nicht belastbar, und ohne Volumen für mehrere Kontakte je Person entsteht Sichtbarkeit ohne Wirkung.

Messung

Woran wir Erfolg messen — und warum ein „View" fast nichts bedeutet.

Ein stumm gestartetes Outstream-Video, das durchs Bild scrollt, wird gezählt. Gesehen hat es niemand.

  • Vollständige AnsichtenNicht Views, sondern zu Ende gesehene Spots — und getrennt nach Instream und Outstream, weil die Zahlen nicht vergleichbar sind.
  • View-Through-Rate (VTR)Anteil der vollständigen Ansichten an den Einblendungen. Die Größe, an der sich Umfelder gegeneinander messen lassen.
  • SichtbarkeitOb der Player tatsächlich im sichtbaren Bereich lag und wie lange. Die Untergrenze jeder anderen Aussage — was nicht sichtbar war, kann nicht gewirkt haben.
  • KlickrateBei CPC die abgerechnete Größe. Bei CPM ein Hinweis darauf, ob Spot und Umfeld zusammenpassen, nicht darauf, ob es sich rechnet.
  • KontakthäufigkeitWie oft dieselbe Person den Spot gesehen hat. Zu niedrig heißt keine Wirkung, zu hoch heißt verbranntes Budget.
  • Verteilung über die UmfelderWelche Seiten und Kategorien tragen und zu welchem Preis. Die Grundlage fürs Nachsteuern in der laufenden Woche.

Warum wir den „View" nicht als Erfolg ausweisen: Ein Outstream-Player startet stumm, sobald er in den sichtbaren Bereich scrollt. Erreicht er die Zählschwelle, gilt das als Ansicht — auch wenn der Leser weitergescrollt hat und der Ton nie an war. Bei Outstream ist ein View vor allem ein Beweis dafür, dass gescrollt wurde. Deshalb stehen bei uns vollständige Ansichten und Sichtbarkeit vorn, und deshalb werten wir Instream und Outstream getrennt aus.

Und für die Wirkung auf die Marke gilt dasselbe wie bei CTV: Ein Anstieg der Suche nach deinem Namen während der Kampagne ist ein Zusammenhang und kein Nachweis, solange nicht gegen einen kampagnenfreien Zeitraum oder eine Vergleichsregion gerechnet wird. Wer eine belastbare Wirkungsaussage braucht, braucht eine Messung, die vorher aufgesetzt wird. Ausgewertet wird in insightWerk, während die Kampagne läuft.

Was du auf dieser Seite nicht findest, ist eine Prozentzahl, die wir dir vorher versprechen. Wirkungswerte nennen wir, wenn wir sie in deiner Kampagne gemessen haben.

Zusammen mehr

Ein Video ist ein Anfang.

Video erzeugt Aufmerksamkeit und selten eine Handlung. Das ist kein Mangel, sondern die Aufgabenteilung — solange ein zweiter Kontakt folgt.

Kombination 01

Video, dann Wiederansprache per E-Mail

Der Spot bringt die Marke ins Blickfeld, das Mailing bringt das Angebot ins Postfach. Wer das Video gesehen hat, ist beim zweiten Kontakt kein Fremder mehr.

  • Der Bestand nennt das selbst. Auf der alten Video-Seite steht, dass zur Steigerung „Re-Mailings zur Verfügung" stehen — die Mechanik ist also nicht neu, sie stand nur nirgends erklärt.
  • Beides läuft in derselben Steuerung. Gesteuert in OneWerk, ausgewertet in insightWerk — kein zweites Projekt, kein zweiter Bericht.
  • Die Reihenfolge ist nicht beliebig. Erst Bewegtbild, dann das Angebot. Umgekehrt erklärt das Mailing eine Marke, die noch niemand gesehen hat.

Zur E-Mail-Seite →

Kombination 02

Connected TV, dann Video im Web

Derselbe Spot auf dem großen Bildschirm und danach dort, wo geklickt werden kann. CTV liefert Aufmerksamkeit ohne Handlungsmöglichkeit — Video im Web liefert die Handlungsmöglichkeit nach.

  • Ein Spot, zwei Kanäle. Die Produktion trägt beides, wenn sie es von Anfang an soll — Ton für CTV, Text im Bild für Outstream.
  • Die Häufigkeit entsteht aus der Summe. Premium-CTV allein erreicht denselben Haushalt selten dreimal; Web-Video schließt die Lücke günstiger.
  • Getrennt auswerten. Sonst mischt sich eine hohe CTV-Abschlussquote mit einer niedrigen Outstream-Quote zu einer Zahl, die nichts sagt.

Zur CTV-Seite →

Beide Kombinationen folgen demselben Gedanken wie die drei Schichten auf der Startseite, nur eine Ebene tiefer: Der erste Kontakt macht bekannt, der zweite macht handlungsfähig. Den Überblick ansehen →

Warum wir

Wir kennen die Fläche von beiden Seiten.

Und wir sagen dir, wann Video im Web das falsche Format ist.

Wir betreiben eigene Umfelder. Auf acht eigenen Portalen verkaufen wir Videoflächen nicht nur, wir haben sie selbst im Betrieb. Wir wissen deshalb aus eigener Erfahrung, was ein Outstream-Player mit einer Seite macht, ab wann Leser abspringen und welche Platzierung ein Publisher auf Dauer nicht mitmacht. Das ist die Perspektive, die einem reinen Einkäufer fehlt.

Die Technik kommt vom Partner, die Steuerung von uns. Inventar, Adserver und Umfeldprüfung kommen über EQUATIV — daraus machen wir keine eigene Erfindung. Was wir dazutun, ist die Verbindung zum Rest: dieselben Zielgruppen, dieselbe Auswertung und dieselbe Steuerung wie bei den Verteilern, den Checkout-Flächen und CTV.

Wir werten Instream und Outstream getrennt aus. Klingt selbstverständlich, ist es nicht — ein gemeinsamer Durchschnitt sieht immer besser aus, weil Outstream die Reichweite liefert und Instream die Quote. Getrennt sieht man, was tatsächlich getragen hat.

Und die Grenzen, damit du nicht die falsche Erwartung mitnimmst:

  • Du hast keinen SpotOhne fertiges Video gibt es nichts auszuspielen. Produktion ist möglich, verlängert den Vorlauf aber um Wochen — und sie bestimmt, ob der Spot stumm funktioniert.
  • Du erwartest Abverkauf aus dem VideoVideo bringt Aufmerksamkeit, selten direkt eine Bestellung. Wer eine messbare Handlung pro Euro braucht, ist mit Checkout oder E-Mail besser bedient — und kann Video davor setzen, nicht anstelle.
  • Kleines Budget in einem engen UmfeldEin Fachumfeld plus mehrere Targeting-Einschränkungen kann so klein werden, dass die Kampagne nie Volumen sieht. Dann ist die Einschränkung teurer als die Streuung.

Wie die Zusammenarbeit abläuft, was bei dir bleibt und woran du eine Video-Agentur überhaupt messen solltest, steht auf einer eigenen Seite: Video-Marketing-Agentur — was wir übernehmen und was nicht.

Eine Ebene tiefer

Für die Produktion gibt es einen Leitfaden.

Diese Seite handelt von der Fläche. Wie ein Video aufgebaut sein muss, damit es auf ihr funktioniert, steht dort.

Ziele festlegen, Zielgruppe schärfen, Format wählen, Verbreitung planen, Messbarkeit vorher aufsetzen — das sind Fragen an die Produktion und an die Strategie, nicht an den Einkauf. Sie stehen ausführlich im Video-Marketing-Leitfaden, und wir wiederholen sie hier nicht in Kurzfassung. Doppelter Text über dieselben Begriffe hilft niemandem, am wenigsten der Auffindbarkeit.

Video-Marketing-Leitfaden lesen →  ·  Alle Leitfäden →

Fragen

Was uns vor jeder Videokampagne gefragt wird.

Dreizehn Fragen aus laufenden Projekten. Wenn deine nicht dabei ist, stell sie uns.

Was ist der Unterschied zwischen Instream und Outstream?

Instream läuft im Player eines Videos, das jemand bewusst gestartet hat — vor, in oder nach dem Beitrag. Outstream ist ein eigener Player, der in einen Artikel eingesetzt ist und startet, wenn er ins Bild scrollt. Der praktische Unterschied: Instream hat meistens Ton, Outstream startet stumm.

Muss mein Video ohne Ton funktionieren?

Für Outstream ja. Der Player startet stumm, und die meisten Leser schalten ihn nicht ein — die Botschaft muss also über Bild und Text im Bild tragen. Für Instream und CTV gilt das Gegenteil: dort ist Ton der Träger. Wenn ein Spot beides können soll, gehört das in das Briefing der Produktion, nicht in die Buchung.

Wie lang darf der Spot sein?

Üblich sind 15 bis 30 Sekunden, auf YouTube kommen kurze Bumper-Formate von wenigen Sekunden dazu. Die verbindlichen Maße hängen am Format und am Umfeld und stehen vor der Produktion fest, nicht danach.

Kann der Zuschauer den Spot überspringen?

Bei Instream in der Regel nach wenigen Sekunden, bei Outstream jederzeit durch Weiterscrollen. Nicht überspringbar sind kurze Bumper-Formate. Das ist der Unterschied zu Connected TV, wo in den meisten Umfeldern gar nicht übersprungen werden kann.

Wie funktioniert die Aussteuerung ohne Cookies?

Über den Inhalt des Umfelds. Eine Audioerkennung ordnet ein, was in einem Video gesprochen wird, und ergänzt das um die Einordnung des Textumfelds. Daraus entstehen Kategorien und Stichwörter, gegen die ausgesteuert wird — in Echtzeit, während der Beitrag läuft. Das braucht keinen Personenbezug und ist vom Wegfall der Cookies deshalb nicht betroffen.

Was ist TV-Sync?

Die Online-Ausspielung startet in dem Moment, in dem im Fernsehen ein bestimmter Spot läuft — dein eigener oder der eines Wettbewerbers. Alternativ lässt sie sich an einen Programmpunkt koppeln, etwa ein Sportereignis. Der Werbeblock wird dafür in Echtzeit erkannt. Eine Menge sagen wir dabei nicht zu: Ein Werbeblock ist ein kurzes Fenster, und ob darin Inventar frei ist, entscheidet der Moment.

Wie groß ist das Netz, und welche Titel sind dabei?

Rund 150.000 Webseiten, dazu YouTube und unsere eigenen Portale. Darin liegen überregionale Nachrichtenseiten, Wirtschaftstitel, Magazine und Fachumfelder — eine Auswahl mit Namen steht weiter oben. Wichtiger als der einzelne Titel ist die Breite: Erst die Menge an Umfeldern macht die Zuordnung von Spot und Kontext fein genug. Welche Umfelder in deinem Fall offen sind, klären wir vor dem Angebot.

Kann ich Umfelder ausschließen?

Ja, auf Ebene von Kategorien, Themen und einzelnen Seiten, dazu über eine eigene Stichwortliste. Der treffendere Begriff dafür ist Brand Suitability: Es geht nicht nur darum, anstößige Umfelder zu vermeiden, sondern das Umfeld zu finden, das zur Marke passt. Ein Umfeld kann harmlos und trotzdem falsch sein.

Läuft das auch auf YouTube?

Ja, und dort kommen eigene Formate dazu — Bumper Ads, die kurz und nicht überspringbar sind, und TrueView, das erst nach einer Mindestansicht abgerechnet wird. YouTube ist eine eigene Buchung mit eigenen Regeln, läuft bei uns aber in derselben Auswertung wie das offene Netz.

Wird nach Einblendungen oder nach Klicks abgerechnet?

Beides ist möglich — CPM für Sichtbarkeit, CPC für den Klick. Die Wahl ist eine Zielfrage: Eine Kampagne, die auf Klicks optimiert, landet in klickfreundlichen Umfeldern, und die sind nicht immer die markenfreundlichen. Wer Marke will und nach Klick abrechnet, bekommt beides schlechter.

Warum weist ihr die Zahl der Views nicht als Erfolg aus?

Weil sie bei Outstream kaum etwas bedeutet. Der Player startet stumm beim Scrollen; erreicht er die Zählschwelle, gilt das als Ansicht — auch wenn niemand hingesehen hat. Wir weisen deshalb vollständige Ansichten und Sichtbarkeit aus, und wir trennen Instream und Outstream, weil ein gemeinsamer Durchschnitt immer besser aussieht als die Wirklichkeit.

Wie schnell kann eine Kampagne starten?

72 Stunden ab freigegebenem Spot. Der Zähler startet also nicht beim Briefing — die längere Strecke ist fast immer die Produktion, nicht die Einbuchung. Für eine belastbare Auswertung sollte die Kampagne mindestens zwei Wochen laufen.

Werden für die Aussteuerung Standortdaten genutzt?

Die Standardaussteuerung braucht keine: Sie läuft über den Inhalt des Umfelds. Zusätzlich sind Aussteuerungen möglich, die auf Standort- und Bewegungsdaten mobiler Geräte beruhen — die setzen eine dokumentierte Einwilligung der betroffenen Person voraus und werden nur eingesetzt, wenn die Rechtsgrundlage für den konkreten Fall geklärt ist. Wir beschreiben, wie wir arbeiten — die datenschutzrechtliche Bewertung deines Falls gehört zu deiner Rechtsabteilung.
Nächster Schritt

Funktioniert dein Spot auch ohne Ton?

Das ist die Frage, die über das Format entscheidet — und sie kostet nichts außer einem Blick auf das Material. Mit der Antwort lässt sich klären, ob Instream, Outstream oder beides sinnvoll ist, welche Umfelder offen sind und ob Video für dein Ziel überhaupt der richtige Kanal ist. Wenn nicht, sagen wir dir das.

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