Die Bestätigungsseite nach dem Kauf ist die einzige Fläche im Netz, auf der jeder Besucher nachweislich gekauft hat. Wir belegen sie in zehntausenden Shops im DACH-Raum — dazu auf unseren eigenen Portalen. Der Kaufprozess bleibt unberührt, weil die Fläche erst danach erscheint.
Eine Werbefläche im Bestellprozess eines Online-Shops — genauer: auf der Seite, die nach dem Kaufabschluss erscheint.
Nach dem Abschluss einer Bestellung sieht der Käufer eine Bestätigungsseite. Bei den meisten Shops steht dort eine Bestellnummer und sonst nichts. Diese Seite ist Werbefläche — und sie ist eine besondere, weil dort eine Auswahl an Angeboten anderer Marken erscheint, meist Gutscheine oder Dankeschön-Angebote.
Der Unterschied zu jeder anderen Platzierung: Kaufabsicht muss hier nicht geschätzt werden. Jeder, der diese Seite sieht, hat gerade gekauft — Formular abgeschickt, Zahlung durch. Bei einer Bannerfläche, einem Videoumfeld oder einer Suchanzeige wird Kaufbereitschaft aus Verhalten abgeleitet. Hier ist sie ein Fakt.
Und der zweite Unterschied: Für die Bestellung ist nichts mehr zu verlieren. Sie ist abgeschlossen, bevor das erste Angebot erscheint. Wir schalten nichts vor oder während der Bezahlung — kein zusätzlicher Schritt, kein Feld, keine Ablenkung im Bestellweg.
Die Reichweite kommt aus dem Partnernetz. Die eigenen Flächen machen sie planbar.
Das Partnernetz trägt die Reichweite. Angeschlossen sind zehntausende Online-Shops im DACH-Raum — von großen Namen wie Thalia, Saturn, Kaufland und Otto bis zu vielen kleinen Fachhändlern. Jeder dieser Shops hat eine Bestätigungsseite, und bei den meisten erlöst sie heute nichts.
Warum die Breite mehr zählt als die Größe einzelner Namen: Der Warenkorb bestimmt, welches Angebot passt. Wer ein Buch gekauft hat, ist in einer anderen Situation als wer eine Waschmaschine bestellt hat. Erst die Menge an Shops macht diese Zuordnung fein genug — mit fünf großen Händlern hättest du Reichweite, aber kaum Auswahl beim Kontext. Und es entscheidet über die Menge: Ein Angebot, das nur in einer Kategorie funktioniert, findet in einem Netz dieser Größe genug Bestellungen.
Die eigenen Flächen sind der planbare Kern. Auf unseren acht Vergleichs- und Lifestyleportalen gehören uns die Abschluss- und Bestätigungsseiten selbst. Dort ist die Zielgruppe bekannt, die Menge vorhersagbar und niemand kann uns morgen abschalten. Das ist wenig Volumen gegen das Netz — aber es ist das Volumen, auf das man eine Planung stellen kann.
Die meisten Kampagnen laufen deshalb auf beiden. Eigene Flächen als verlässliche Basis, das Partnernetz zum Skalieren. Was im Netz schwankt, ist nicht die Qualität, sondern die Zusammensetzung: andere Warenkörbe, andere Preislagen, andere Uhrzeiten. Nach der ersten Welle sieht man, welche Shops tragen — und die zweite läuft gezielter.
Beides heißt umgangssprachlich „Checkout" und ist an der entscheidenden Stelle das Gegenteil.
| Upselling im Bestellweg | Post-Purchase-Fläche | |
|---|---|---|
| Zeitpunkt | vor der Zahlung | nach dem Abschluss |
| Absender | der Shop selbst | eine andere Marke |
| Risiko für die Bestellung | kann verzögern oder zum Abbruch führen | keins, sie ist abgeschlossen |
| Ziel | höherer Warenkorb | Neukunde für den Werbetreibenden, Zusatzerlös für den Shop |
| Wer zahlt | niemand, es ist eigene Fläche | der Werbetreibende, erfolgsbasiert |
Tabelle seitlich scrollbar →
Beides lässt sich kombinieren, und in gut gebauten Shops geschieht das auch: eigene Zusatzangebote im Bestellweg, fremde Angebote danach. Was nicht funktioniert, ist beides an derselben Stelle — dann konkurriert die eigene Marge mit einem fremden Gutschein, und zwar im ungünstigsten Moment.
Und die Einordnung nach oben: Die Fläche nach dem Kauf ist grafische Werbung auf einer fremden Seite — damit gehört sie zur Familie des Display Advertising und unterscheidet sich zugleich von jedem anderen Platz darin. Warum, steht im Leitfaden Display →
Checkout Marketing hat zwei Seiten, und sie wollen Verschiedenes. Wer nur eine Hälfte liest, versteht das Modell nicht — deshalb steht hier beides getrennt.
Du erscheinst im Kaufmoment fremder Shops — mit einem Gutschein oder einem Dankeschön-Angebot, das zur gerade getätigten Bestellung passt.
Deine Bestätigungsseite erreicht jeden Käufer und erlöst heute nichts. Sie ist die einzige Fläche in deinem Shop, deren Belegung den Verkauf nicht gefährden kann.
Beide Rollen bezahlen sich gegenseitig: Der Werbetreibende zahlt für Klick, Lead oder Bestellung, der Shop erhält den Anteil an einer Fläche, die vorher leer war. Deshalb funktioniert das Modell nur, wenn beide Seiten es verstehen — ein Shop, der wahllos alles einblendet, verliert seine Käufer, und ein Werbetreibender, der überall dasselbe zeigt, verbrennt sein Budget.
Drei Modelle, kein Tausenderkontaktpreis — bezahlt wird nicht für die Einblendung.
Das Abrechnungsmodell ist der Grund, warum diese Fläche für einen Erstkontakt vergleichsweise berechenbar ist. Es gibt drei Modelle, und welches passt, hängt daran, was am Ende zählen soll:
Was in keinem der drei Modelle abgerechnet wird, ist die Einblendung. Du kalkulierst also nicht mit einem Tausenderkontaktpreis und einer angenommenen Konversion, sondern mit einem Betrag pro tatsächlichem Vorgang. Was das nicht heißt: dass die Fläche kostenlos ist, solange nichts passiert — Gestaltung und Einrichtung fallen an, und ein Angebot, das niemand annimmt, kostet Zeit auf beiden Seiten.
Ein Mindestbudget nennen wir hier nicht. Es hängt an der Zielmenge und an der Frage, auf welchen Flächen du erscheinen willst. Die Zahl bekommst du im Gespräch — belastbar und auf deinen Fall gerechnet, nicht aus einer Preisliste.
Und woran nicht — Einblendungen sind hier keine Kennzahl.
Erste Zahlen liegen nach wenigen Tagen vor, eine belastbare Auswertung nach ein bis zwei Wochen. Getestet wird gegen Varianten: Angebot, Reihenfolge, Anzahl der gezeigten Angebote. Ausgewertet wird in insightWerk, während die Kampagne läuft — nicht im Wochenbericht.
Was du auf dieser Seite nicht findest, ist eine Prozentzahl, die wir dir vorher versprechen. Wirkungswerte nennen wir, wenn wir sie in deiner Kampagne gemessen haben.
Eine Lifestyle-Marke, die dort Erstkäufer gewinnt, wo andere Shops gerade verkauft haben.
Schaubild seitlich scrollbar →
Laufende Kampagne — Motive, Angebote und Landingpages wechseln über das Jahr. Die Ansicht zeigt eine Welle.
Quelle: eigener Kampagnenrückblick vom 23. Oktober 2025.
Und wir sagen dir, wann Checkout Marketing nicht das richtige Format ist.
Beide Seiten des Geschäfts. Die Menge kommt aus dem Partnernetz — das ist bei jedem Anbieter so. Der Unterschied: ein Teil der Fläche gehört uns selbst. Wir wissen deshalb aus eigenem Betrieb, was eine Bestätigungsseite verträgt und was einen Shop-Betreiber stört, und wenn ein Partner aussteigt, fällt nicht die Kampagne aus.
Ein Auftrag statt drei. Fläche, Gestaltung des Angebots und Auswertung kommen aus einer Hand. Gesteuert wird in OneWerk, ausgewertet in insightWerk — dieselben Systeme, in denen auch die Verteiler und die Bewegtbildkampagnen liegen. Wer im Checkout gesehen wurde, lässt sich in derselben Steuerung per E-Mail nachfassen.
Und die Grenzen, damit du nicht die falsche Erwartung mitnimmst:
Dreizehn Fragen aus laufenden Projekten. Wenn deine nicht dabei ist, stell sie uns.
Das ist die erste Frage, und mit der Antwort lässt sich in einem Gespräch klären, ob die Fläche für dich trägt — in welcher Rolle auch immer. Wenn nicht, sagen wir dir das.
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