performance werk Gespräch starten
Start  ·  Leistungen  ·  Checkout Marketing

Checkout Marketing: Werbung genau im Kaufmoment.

Die Bestätigungsseite nach dem Kauf ist die einzige Fläche im Netz, auf der jeder Besucher nachweislich gekauft hat. Wir belegen sie in zehntausenden Shops im DACH-Raum — dazu auf unseren eigenen Portalen. Der Kaufprozess bleibt unberührt, weil die Fläche erst danach erscheint.

Ein Laptop und ein Smartphone zeigen dieselbe Bestätigungsseite nach einem Kauf: oben „Vielen Dank für deinen Einkauf“, darunter sechs Angebotskacheln anderer Anbieter — Reise, Pflegeprodukte, Spende, Wohnen, Genussbox und Streaming — jede mit eigenem Knopf. Am unteren Rand der Hinweis, dass die Daten nicht an Dritte weitergegeben werden.
FlächeSeite nach dem Kaufabschluss
AbrechnungCPC, CPL oder CPO
Erste ZahlenNach wenigen Tagen
Belastbare AuswertungNach ein bis zwei Wochen
Definition

Was Checkout Marketing ist.

Eine Werbefläche im Bestellprozess eines Online-Shops — genauer: auf der Seite, die nach dem Kaufabschluss erscheint.

Nach dem Abschluss einer Bestellung sieht der Käufer eine Bestätigungsseite. Bei den meisten Shops steht dort eine Bestellnummer und sonst nichts. Diese Seite ist Werbefläche — und sie ist eine besondere, weil dort eine Auswahl an Angeboten anderer Marken erscheint, meist Gutscheine oder Dankeschön-Angebote.

Der Unterschied zu jeder anderen Platzierung: Kaufabsicht muss hier nicht geschätzt werden. Jeder, der diese Seite sieht, hat gerade gekauft — Formular abgeschickt, Zahlung durch. Bei einer Bannerfläche, einem Videoumfeld oder einer Suchanzeige wird Kaufbereitschaft aus Verhalten abgeleitet. Hier ist sie ein Fakt.

Und der zweite Unterschied: Für die Bestellung ist nichts mehr zu verlieren. Sie ist abgeschlossen, bevor das erste Angebot erscheint. Wir schalten nichts vor oder während der Bezahlung — kein zusätzlicher Schritt, kein Feld, keine Ablenkung im Bestellweg.

Die Flächen

Wo die Angebote erscheinen.

Die Reichweite kommt aus dem Partnernetz. Die eigenen Flächen machen sie planbar.

Das Partnernetz trägt die Reichweite. Angeschlossen sind zehntausende Online-Shops im DACH-Raum — von großen Namen wie Thalia, Saturn, Kaufland und Otto bis zu vielen kleinen Fachhändlern. Jeder dieser Shops hat eine Bestätigungsseite, und bei den meisten erlöst sie heute nichts.

Warum die Breite mehr zählt als die Größe einzelner Namen: Der Warenkorb bestimmt, welches Angebot passt. Wer ein Buch gekauft hat, ist in einer anderen Situation als wer eine Waschmaschine bestellt hat. Erst die Menge an Shops macht diese Zuordnung fein genug — mit fünf großen Händlern hättest du Reichweite, aber kaum Auswahl beim Kontext. Und es entscheidet über die Menge: Ein Angebot, das nur in einer Kategorie funktioniert, findet in einem Netz dieser Größe genug Bestellungen.

Die eigenen Flächen sind der planbare Kern. Auf unseren acht Vergleichs- und Lifestyleportalen gehören uns die Abschluss- und Bestätigungsseiten selbst. Dort ist die Zielgruppe bekannt, die Menge vorhersagbar und niemand kann uns morgen abschalten. Das ist wenig Volumen gegen das Netz — aber es ist das Volumen, auf das man eine Planung stellen kann.

Die meisten Kampagnen laufen deshalb auf beiden. Eigene Flächen als verlässliche Basis, das Partnernetz zum Skalieren. Was im Netz schwankt, ist nicht die Qualität, sondern die Zusammensetzung: andere Warenkörbe, andere Preislagen, andere Uhrzeiten. Nach der ersten Welle sieht man, welche Shops tragen — und die zweite läuft gezielter.

Die acht eigenen Portale ansehen →

Abgrenzung

Nicht zu verwechseln mit Upselling im Bestellweg.

Beides heißt umgangssprachlich „Checkout" und ist an der entscheidenden Stelle das Gegenteil.

Upselling im BestellwegPost-Purchase-Fläche
Zeitpunktvor der Zahlungnach dem Abschluss
Absenderder Shop selbsteine andere Marke
Risiko für die Bestellungkann verzögern oder zum Abbruch führenkeins, sie ist abgeschlossen
Zielhöherer WarenkorbNeukunde für den Werbetreibenden, Zusatzerlös für den Shop
Wer zahltniemand, es ist eigene Flächeder Werbetreibende, erfolgsbasiert

Tabelle seitlich scrollbar →

Beides lässt sich kombinieren, und in gut gebauten Shops geschieht das auch: eigene Zusatzangebote im Bestellweg, fremde Angebote danach. Was nicht funktioniert, ist beides an derselben Stelle — dann konkurriert die eigene Marge mit einem fremden Gutschein, und zwar im ungünstigsten Moment.

Und die Einordnung nach oben: Die Fläche nach dem Kauf ist grafische Werbung auf einer fremden Seite — damit gehört sie zur Familie des Display Advertising und unterscheidet sich zugleich von jedem anderen Platz darin. Warum, steht im Leitfaden Display →

Für wen

Zwei Rollen treffen sich auf derselben Fläche.

Checkout Marketing hat zwei Seiten, und sie wollen Verschiedenes. Wer nur eine Hälfte liest, versteht das Modell nicht — deshalb steht hier beides getrennt.

Rolle 01

Du willst Neukunden

Du erscheinst im Kaufmoment fremder Shops — mit einem Gutschein oder einem Dankeschön-Angebot, das zur gerade getätigten Bestellung passt.

  • Deine Zielgruppe hat gerade gekauft. Nicht recherchiert, nicht verglichen, nicht in den Warenkorb gelegt — gekauft.
  • Das Angebot richtet sich am Warenkorb aus. Wer Tiernahrung gekauft hat, sieht ein anderes Angebot als wer eine Reise gebucht hat.
  • Du zahlst pro Klick, Lead oder Bestellung. Nicht für die Einblendung.
  • Du bist nicht der Störfaktor. Deine Marke erscheint in einem Moment, in dem der Käufer zufrieden ist — das ist ein anderer Erstkontakt als ein unterbrochenes Video.
  • Es passt, wenn dein Angebot in einem Satz verständlich ist. Ein Rabatt auf einen Erstkauf, ein Probeabo, ein Gutschein. Nicht: eine Beratungsstrecke.
Rolle 02

Du hast einen Shop und eine leere Dankeseite

Deine Bestätigungsseite erreicht jeden Käufer und erlöst heute nichts. Sie ist die einzige Fläche in deinem Shop, deren Belegung den Verkauf nicht gefährden kann.

  • Du entscheidest, wer erscheinen darf. Wettbewerber und Branchen lassen sich ausschließen.
  • Dein Bestellweg bleibt unberührt. Die Fläche liegt hinter dem Abschluss, nicht darin.
  • Der Käufer kann alles ignorieren. Keine Pflichtinteraktion, kein Zwischenschritt, kein Klick, um weiterzukommen.
  • Ein Dankeschön-Angebot kann die Erfahrung verbessern. Es kann sie auch verschlechtern — das entscheidet die Auswahl, und die steuerst du mit.
  • Was du brauchst: eine Einbindung auf der Bestätigungsseite. Den Rest übernehmen wir.

Beide Rollen bezahlen sich gegenseitig: Der Werbetreibende zahlt für Klick, Lead oder Bestellung, der Shop erhält den Anteil an einer Fläche, die vorher leer war. Deshalb funktioniert das Modell nur, wenn beide Seiten es verstehen — ein Shop, der wahllos alles einblendet, verliert seine Käufer, und ein Werbetreibender, der überall dasselbe zeigt, verbrennt sein Budget.

Abrechnung

Abgerechnet wird nach Klick, Lead oder Bestellung.

Drei Modelle, kein Tausenderkontaktpreis — bezahlt wird nicht für die Einblendung.

Das Abrechnungsmodell ist der Grund, warum diese Fläche für einen Erstkontakt vergleichsweise berechenbar ist. Es gibt drei Modelle, und welches passt, hängt daran, was am Ende zählen soll:

  • CPC — pro Klick. Du zahlst, wenn jemand dein Angebot antippt. Passt, wenn die eigene Seite die Arbeit übernimmt und du Reichweite mit Kaufkontext einkaufst.
  • CPL — pro Lead. Du zahlst für den qualifizierten Kontakt, nicht für den Weg dorthin. Passt, wenn am Ende ein Formular steht.
  • CPO — pro Bestellung. Du zahlst, wenn tatsächlich gekauft oder ein Gutschein eingelöst wird. Das teuerste Modell pro Vorgang und das günstigste pro Ergebnis.

Was in keinem der drei Modelle abgerechnet wird, ist die Einblendung. Du kalkulierst also nicht mit einem Tausenderkontaktpreis und einer angenommenen Konversion, sondern mit einem Betrag pro tatsächlichem Vorgang. Was das nicht heißt: dass die Fläche kostenlos ist, solange nichts passiert — Gestaltung und Einrichtung fallen an, und ein Angebot, das niemand annimmt, kostet Zeit auf beiden Seiten.

Ein Mindestbudget nennen wir hier nicht. Es hängt an der Zielmenge und an der Frage, auf welchen Flächen du erscheinen willst. Die Zahl bekommst du im Gespräch — belastbar und auf deinen Fall gerechnet, nicht aus einer Preisliste.

Messung

Woran wir Erfolg messen.

Und woran nicht — Einblendungen sind hier keine Kennzahl.

  • Die abgerechnete GrößeKlicks, Leads oder Bestellungen — je nach gewähltem Modell. Alles andere ist Zwischenstand.
  • Kosten pro VorgangWas ein Klick, ein Lead oder eine Bestellung tatsächlich gekostet hat, je Fläche getrennt.
  • Anteil NeukundenOb die Fläche neue Käufer bringt oder bestehende noch einmal.
  • Klickrate auf das AngebotSagt, ob das Angebot zur Fläche passt — nicht, ob es sich rechnet.
  • Erlös je BestätigungsseiteDie Kennzahl auf Shop-Seite: was eine belegte Dankeseite gegenüber einer leeren einbringt.
  • Verteilung über die FlächenWelche Shops und Portale tragen, welche nicht. Grundlage fürs Nachsteuern.

Erste Zahlen liegen nach wenigen Tagen vor, eine belastbare Auswertung nach ein bis zwei Wochen. Getestet wird gegen Varianten: Angebot, Reihenfolge, Anzahl der gezeigten Angebote. Ausgewertet wird in insightWerk, während die Kampagne läuft — nicht im Wochenbericht.

Was du auf dieser Seite nicht findest, ist eine Prozentzahl, die wir dir vorher versprechen. Wirkungswerte nennen wir, wenn wir sie in deiner Kampagne gemessen haben.

Ein Fall

onthatass: Neukunden über fremde Kassen.

Eine Lifestyle-Marke, die dort Erstkäufer gewinnt, wo andere Shops gerade verkauft haben.

Zwei Schritte einer Checkout-Kampagne für onthatass. Links das Werbemittel auf der Bestätigungsseite: „ON THAT ASS“ mit den Punkten erste Boxershorts kostenlos, im Monatsabo inklusive Gratis-Versand, 14 Tage Widerrufsrecht, dazu ein Auswählen-Knopf. Ein Pfeil führt nach rechts auf die Landingpage, die dasselbe Angebot aufgreift, die Konditionen auflistet und mit einer Größenauswahl zum Abschluss führt.

Schaubild seitlich scrollbar →

  • Die AufgabeNeukunden gewinnen, ohne im Wettbewerb um dieselben Anzeigenplätze mitzubieten.
  • Die IdeeDen bestehenden Traffic ausgewählter E-Commerce-Partner nutzen — eingebettet in den Kaufprozess anderer Marken. Die beteiligten Shops monetarisieren dabei ihre Käuferbasis.
  • Warum es passtEin Abo mit kostenlosem Erstprodukt: in einem Satz verständlich, ohne Beratung, mit klarem nächsten Schritt. Genau die Voraussetzung aus Rolle 01.
  1. WerbemittelAuf der Bestätigungsseite steht das Angebot mit drei Konditionen und einem Knopf. Keine Erklärstrecke, kein Formular.
  2. LandingpageDer Klick führt auf eine Seite, die dasselbe Angebot wörtlich aufgreift — gleiche Zusage, gleiche Bildsprache. Ein Bruch an dieser Stelle kostet die Conversion.
  3. AbschlussGröße wählen, Abo abschließen, erstes Produkt kostenlos. Drei Eingaben, kein Umweg.

Laufende Kampagne — Motive, Angebote und Landingpages wechseln über das Jahr. Die Ansicht zeigt eine Welle.
Quelle: eigener Kampagnenrückblick vom 23. Oktober 2025.

Warum wir

Wir vermarkten nicht nur, wir betreiben auch selbst.

Und wir sagen dir, wann Checkout Marketing nicht das richtige Format ist.

Beide Seiten des Geschäfts. Die Menge kommt aus dem Partnernetz — das ist bei jedem Anbieter so. Der Unterschied: ein Teil der Fläche gehört uns selbst. Wir wissen deshalb aus eigenem Betrieb, was eine Bestätigungsseite verträgt und was einen Shop-Betreiber stört, und wenn ein Partner aussteigt, fällt nicht die Kampagne aus.

Ein Auftrag statt drei. Fläche, Gestaltung des Angebots und Auswertung kommen aus einer Hand. Gesteuert wird in OneWerk, ausgewertet in insightWerk — dieselben Systeme, in denen auch die Verteiler und die Bewegtbildkampagnen liegen. Wer im Checkout gesehen wurde, lässt sich in derselben Steuerung per E-Mail nachfassen.

Und die Grenzen, damit du nicht die falsche Erwartung mitnimmst:

  • Erklärungsbedürftige ProdukteWer eine Beratung, einen Termin oder einen Vergleich braucht, ist auf dieser Fläche falsch. Der Käufer ist gerade fertig geworden, nicht bereit für einen zweiten Prozess.
  • Hochpreisiges ohne GutscheinlogikEin Rabatt trägt hier die Botschaft. Wo es keinen sinnvollen Rabatt gibt, fehlt der Anlass.
  • Reine MarkenbekanntheitFür Reichweite ohne Handlungsziel gibt es günstigere Flächen. Diese hier ist zu wertvoll, um sie mit einem Imagemotiv zu belegen.
Fragen

Was uns vor jeder Kampagne gefragt wird.

Dreizehn Fragen aus laufenden Projekten. Wenn deine nicht dabei ist, stell sie uns.

Wann genau erscheint die Fläche?

Nach dem Abschluss der Bestellung, auf der Bestätigungs- oder Dankeseite. Nicht im Bestellformular, nicht in der Zahlungsstrecke, nicht als Zwischenschritt.

Kann der Käufer die Angebote ignorieren?

Ja. Es gibt keine Pflichtinteraktion und keinen Klick, der nötig wäre, um weiterzukommen. Wer nichts anklickt, sieht seine Bestellbestätigung und ist fertig.

Kann das den Kaufabschluss gefährden?

Nicht die Bestellung — die ist abgeschlossen, bevor das erste Angebot erscheint. Was leiden kann, ist der Eindruck danach, und das hängt an der Auswahl der Angebote. Deshalb ist die Steuerung, wer erscheinen darf, keine Nebensache.

Werden die Angebote automatisch ausgewählt?

Die Auswahl läuft regelbasiert über den Kontext der Bestellung. Die Regeln legen wir vorher fest, und du kannst sie einschränken — für Kategorien, für einzelne Marken, für Zeiträume.

Kann ich Wettbewerber ausschließen?

Ja, über Ausschlusslisten auf Marken- und Branchenebene. Das ist bei Shop-Betreibern die häufigste erste Frage und wird vor dem Start festgelegt, nicht nachträglich.

Lassen sich die Angebote auf den Warenkorb abstimmen?

Ja. Welche Felder dafür herangezogen werden, hängt an der Einbindung und wird vorher vereinbart — von der Warenkorbkategorie bis zum Bestellwert.

Funktioniert das auf dem Handy?

Ja, und dort liegt bei den meisten Shops die Mehrheit der Bestellungen. Die Darstellung ist für schmale Bildschirme gebaut, nicht dorthin verkleinert.

Wie verhindert man, dass Nutzer zu viele Angebote sehen?

Über die Zahl der gleichzeitig gezeigten Angebote und über Häufigkeitsgrenzen je Nutzer. Zu viele Angebote senken die Einlösequote — das Interesse des Werbetreibenden und des Shops zeigt hier in dieselbe Richtung.

Kann ich eigene Zusatzangebote und fremde Angebote kombinieren?

Ja, aber nicht an derselben Stelle. Eigene Angebote gehören in den Bestellweg, fremde dahinter. Sonst konkurriert die eigene Marge mit einem fremden Gutschein.

Sind A/B-Tests möglich?

Ja — getestet werden Angebot, Reihenfolge und Anzahl. Sinnvoll ist ein Test erst, wenn genug Bestellungen durchlaufen; bei kleinen Mengen misst man Zufall.

Welche Branchen passen besonders gut?

Alles mit einer klaren Erstkauf-Logik und einem Angebot, das in einem Satz verständlich ist: Konsumgüter, Abo-Modelle, Reisen, Lifestyle. Schlecht passen erklärungsbedürftige Leistungen und hochpreisige Produkte ohne Rabattlogik.

Wie schnell sehe ich Ergebnisse?

Erste Zahlen nach wenigen Tagen, eine belastbare Auswertung nach ein bis zwei Wochen. Vorher sind die Mengen zu klein, um daraus etwas abzuleiten.

Welche Daten werden dabei verarbeitet?

Welche Felder aus deinem Shop für die Auswahl der Angebote genutzt werden, legen wir vor dem Start gemeinsam fest und dokumentieren es. Wir beschreiben, wie wir arbeiten — die datenschutzrechtliche Bewertung deines Falls gehört zu deiner Rechtsabteilung.
Nächster Schritt

Wie viele Bestellungen laufen bei dir durch?

Das ist die erste Frage, und mit der Antwort lässt sich in einem Gespräch klären, ob die Fläche für dich trägt — in welcher Rolle auch immer. Wenn nicht, sagen wir dir das.

Gespräch starten