performance werk Gespräch starten
Start  ·  Leistungen  ·  Lead-Generierung

Lead-Generierung: Der Lead ist die Einwilligung, nicht die Adresse.

Wir gewinnen Kontakte über eigene Portale und Gewinnspielmechaniken und vermarkten die Generierung von Partnern — mit Formular, Interessenabfrage und bestätigter Einwilligung im Double-Opt-in. Du bekommst keinen Adressbestand, sondern Kontakte, die einer Ansprache zugestimmt haben, samt der Angabe, wo und wann das geschehen ist. Abgerechnet wird pro Lead.

Ein Tablet und ein Smartphone zeigen dieselbe Gewinnspielseite: links die Auslobung mit einem E-Bike als Hauptpreis, rechts ein Anmeldeformular mit den Feldern Vorname, Nachname, E-Mail und Telefon als freiwilliger Angabe, darunter ein Ankreuzfeld für die Einwilligung mit Verweis auf die Datenschutzerklärung und ein Knopf zum Abschicken. Am unteren Rand drei Hinweiszeilen zur Teilnahme, davor ein Zeigefinger auf dem Absenden-Knopf.

Beispielansicht einer Gewinnspielstrecke. Hauptpreis, Siegel und Aussagen im Bild gehören zur dargestellten Ansicht — sie sind keine Zusage von uns.

HerkunftEigene Strecken und Partnergenerierung
AbrechnungCPL — pro Lead
Vorlauf72 Stunden bis zwei Wochen
Erste LeadsIn der ersten Woche der Laufzeit
Definition

Was auf dieser Seite mit Lead-Generierung gemeint ist.

Ein Kontakt, der einer Ansprache zugestimmt hat — mit nachvollziehbarer Herkunft. Alles andere ist eine Adresse.

Ein Lead besteht aus drei Teilen: den Kontaktdaten (Name, E-Mail-Adresse, je nach Kampagne Anschrift oder Telefonnummer), einem Interessenbezug — wozu sich der Kontakt geäußert hat — und der Einwilligung, dass du ihn ansprechen darfst. Fehlt der dritte Teil, ist ein Lead kein Vermögenswert, sondern ein Risiko.

Deshalb steht die Einwilligung auf dieser Seite vorn und nicht am Ende bei den Formalien. Sie ist der Unterschied zwischen einem Datensatz und einem Kontakt, mit dem dein Vertrieb arbeiten darf.

Drei Dinge, die hier nicht gemeint sind, weil sie regelmäßig verwechselt werden:

  • Kein Adresshandel. Ein Teil der Menge kommt aus Strecken von Partnern, deren Daten wir vermarkten — das ist der Normalfall in diesem Markt. Der Unterschied zum Adresshandel ist nicht, wer die Strecke betrieben hat, sondern ob Herkunft und Einwilligung belegbar sind. Listen, deren Herkunft niemand mehr nachweisen kann, fassen wir nicht an.
  • Nicht die Anmeldung auf deiner eigenen Seite. Wenn du Besucher hast und aus ihnen Kontakte machen willst, ist das Optimierung auf eigenem Verkehr. Hier geht es um Kontakte aus fremder Reichweite.
  • Nicht der bloße Newsletter-Zugang. Ein Lead kann eine Probefahrt, ein Kreditkartenantrag, ein Infopaket oder ein Beratungswunsch sein. Was sich unterscheidet, ist die Verbindlichkeit — und die entscheidet über Menge und Preis.

Zwei Begriffe, die auf dieser Seite immer wiederkehren: exklusiv heißt, die Einwilligung ist für dein Unternehmen eingeholt und der Kontakt geht an niemanden sonst. Geteilt heißt, mehrere Marken haben denselben Kontakt gewonnen — legal, günstiger und die häufigste Ursache für Enttäuschung, wenn man es nicht vorher weiß.

Zwei Wege

Gehört der Kontakt nur dir?

Das ist die erste Frage, und an ihr hängen Preis, Menge und Vorlauf. Beide Wege sind saubere Wege — aber sie lösen verschiedene Aufgaben, und wer sie verwechselt, bewertet hinterher das Ergebnis falsch.

Weg 01

Exklusives Leadprojekt

Eine eigene Strecke für dich: Landingpage in deiner Gestaltung, dein Thema, deine Fragen. Die Werbeeinwilligung wird auf dein Unternehmen eingeholt, und der Kontakt geht an niemanden sonst.

  • Die Einwilligung nennt dich. Nicht „einen Partner", nicht eine Liste von Sponsoren — dein Unternehmen und der Zweck stehen im Text, den der Teilnehmer bestätigt.
  • Du legst die Fragen fest. Qualifizierungsstufen, Pflicht- und Zusatzfelder, Interessenabfrage. Damit entscheidest du selbst, wie hoch die Hürde ist.
  • Ausgesteuert wird über mehrere Kanäle. Social Media, Display, Native Advertising und E-Mail-Marketing im Mix — die Strecke ist eine, die Zuführung nicht.
  • Kleinere Menge, höherer Preis pro Lead. Exklusivität ist die teuerste Eigenschaft eines Leads und meist die günstigste Rechnung. Warum, steht im Abrechnungsteil.
  • Vorlauf rund zwei Wochen. Gestaltung, Abstimmung des Einwilligungstexts, Anbindung an dein System. Mindestlaufzeit zwei Wochen.
Weg 02

Datenaufbau über Gewinnspiele und eigene Portale

Reichweite für dein CRM über bestehende Mechaniken: Der Kontakt entsteht in einem Gewinnspiel auf unseren Portalen oder bei Traffic-Partnern, an dem mehrere Marken beteiligt sind.

  • Die Menge kommt schneller. Die Mechanik läuft, die Reichweite ist da. Startklar binnen 72 Stunden statt in zwei Wochen.
  • Günstiger pro Lead. Die Kosten der Strecke verteilen sich auf mehrere Marken. Das ist der eigentliche Grund für den Preisunterschied.
  • Der Kontakt kann mehreren Marken zugestimmt haben. Er ist dann nicht exklusiv. Wer damit rechnet, wird nicht enttäuscht; wer es nicht weiß, hält den Weg für schlecht.
  • Interessenbezug je nach Mechanik. Bei Co-Registrierung wählt der Teilnehmer selbst aus, worüber er mehr erfahren möchte — das ist die stärkere Variante. Nächster Abschnitt.
  • Gut für den Aufbau eines eigenen Verteilers. Wenn das Ziel ein wachsender Bestand mit Werbeeinwilligung ist und nicht ein Termin für morgen.

Die Wahl hängt weniger am Budget als an der Frage, wer die Leads bearbeitet: Eine Vertriebsmannschaft am Telefon braucht wenige, exklusive, gut qualifizierte Kontakte — bei geteilten Leads ruft im schlimmsten Fall der Dritte an. Ein E-Mail-Programm mit automatisierter Strecke verträgt Menge und lebt davon. Beides zusammen ist die häufigste Kombination: Aufbau über Weg 02, exklusive Strecke für die Zielgruppe, die wirklich zählt.

Mechaniken

Exklusiv, Co-Registrierung, Co-Sponsoring.

Drei Wege, wie ein Kontakt entsteht. Sie unterscheiden sich in einer Zeile: Hat der Teilnehmer gesehen und ausgewählt, wer ihn ansprechen darf?

Exklusive LeadstreckeCo-RegistrierungCo-Sponsoring
Wer erhält den Kontaktnur duder Partner, den der Teilnehmer auswähltdie beteiligten Sponsoren des Gewinnspiels
Auswahl durch den Teilnehmerentfällt, es gibt nur dichausdrücklich, ein Klick je Partnernein, die Sponsoren stehen am Gewinnspiel
Interessenabfragefrei, du legst die Fragen festdie Auswahl selbst ist die Interessenabfragebegrenzt auf das Gewinnspielthema
Umfeldeigene Landingpage in deiner GestaltungGewinnspielstreckeGewinnspielstrecke
Mengekleiner, dafür planbarmittelam größten
Preis pro Leadam höchstenmittelam niedrigsten
Vorlaufrund zwei Wochenab 72 Stundenab 72 Stunden
Passt, wennein Vertrieb nachbearbeitet und Qualität vor Menge gehtein Verteiler mit erkennbarem Interessenbezug wachsen sollzuerst Menge gebraucht wird und danach segmentiert wird

Tabelle seitlich scrollbar →

Die Zeile, die im Gespräch am meisten wert ist, ist die zweite. Ob ein Teilnehmer aktiv ausgewählt hat, wer ihn ansprechen darf, entscheidet über die Qualität der Ansprache — und es ist der Punkt, an dem Co-Registrierung sich von Co-Sponsoring wirklich unterscheidet. Alles andere daran ist Preis und Menge. Wie die drei Mechaniken rechtlich zu bewerten sind, ist damit nicht gesagt; das gehört in die Prüfung des konkreten Falls.

Einwilligung

Einwilligung, Herkunft, Zweck — das ist hier das Produkt.

In anderen Kanälen ist Datenschutz eine Nebenbedingung. Hier ist er der Gegenstand des Geschäfts.

Der Einwilligungstext steht vor dem Start fest. Darin werden dein Unternehmen und der Zweck genannt, für den du den Kontakt ansprechen darfst — und der Kanal. Eine Einwilligung, in der dein Name nicht steht, trägt deine Kampagne nicht. Das ist der Grund, warum eine exklusive Strecke anders funktioniert als ein Sponsorenfeld mit zwölf Marken.

Double-Opt-in ist bei uns der Standard, nicht die Ausnahme. Der Teilnehmer füllt das Formular aus, erhält eine Nachricht an die angegebene Adresse und bestätigt darin. Erst dieser zweite Schritt macht die Einwilligung belegbar — und beweist außerdem, dass die Adresse existiert und dem Anmelder gehört. Geliefert werden bestätigte Kontakte. Das ist keine Selbstverständlichkeit in diesem Markt: Frag jeden Anbieter danach, und lass dir die Antwort in den Vertrag schreiben.

Zur Herkunft gehört mehr als „aus einem Gewinnspiel". Nachvollziehbar heißt: aus welcher Strecke der Kontakt kommt, wann er entstanden ist, welchem Wortlaut er zugestimmt hat und wann er bestätigt hat. Diese Angaben sind kein Beiwerk der Lieferung, sondern der Teil, mit dem du im Zweifel belegst, dass du den Kontakt ansprechen durftest.

Ein Teil der Menge stammt nicht aus unseren eigenen Strecken. Wir treten auch als Vermarkter auf: Partner betreiben eigene Strecken, wir übernehmen die Daten, führen sie zusammen, prüfen und bereinigen sie und liefern sie aus. Das ist der Grund, warum in diesem Kanal überhaupt Mengen planbar sind — und es ändert nichts an der Bedingung, sondern verschiebt sie: Was wir nicht selbst erhoben haben, muss uns der Partner belegen können, bevor es weitergeht. Herkunft, Wortlaut und Bestätigung gelten für zugekaufte Daten genauso wie für eigene. Wenn dir die Unterscheidung wichtig ist, sag es vorher — dann steht im Auftrag, aus welcher Quelle geliefert wird.

Zweckbindung heißt: eine Einwilligung ist keine Generalvollmacht. Eine Zustimmung zu E-Mail ist keine Zustimmung zum Anruf, und ein Interesse an einem Thema ist keine Erlaubnis für das ganze Sortiment. Welche Kanäle abgedeckt sind, steht im Text, den der Teilnehmer gesehen hat — nicht in der Datenbankspalte, in der der Kontakt später landet.

Und der Widerruf muss ankommen. Wer sich abmeldet, ist abgemeldet — auch in deinem System, nicht nur in unserem. Wie Widerrufe zurückgemeldet werden, mit welcher Frist und in welchem Format, wird vor dem Start festgelegt. Ein Widerruf, der bei dir nicht ankommt, ist der teuerste Fehler in diesem Kanal.

Aufbereitung

Was zwischen Formular und CRM passiert.

Vier Schritte. Der dritte ist der, bei dem du nachfragen solltest.

  1. GewinnenDer Kontakt entsteht in einer Strecke mit Formular, Interessenabfrage und Einwilligungstext.
  2. ValidierenAutomatisierte Plausibilitätsprüfungen auf Adresse, Telefonnummer und Format, dazu manuelle Stichproben durch einen Bearbeiter.
  3. AnreichernErgänzen um soziodemografische Merkmale und Themenaffinitäten — soweit die Erhebung sie deckt.
  4. AktivierenÜbergabe in dein System im vereinbarten Format — und danach die Rückmeldung, was getragen hat.

Warum geprüft wird, ist keine Fleißfrage. Ein Tippfehler in der Adresse ist ein Lead, der nie ankommt, und eine Telefonnummer mit neun Stellen kostet den Vertrieb einen Anruf ins Nichts. Die Prüfung läuft deshalb zweistufig: maschinell auf Format und Plausibilität, danach Stichproben von Hand — Muster fallen einem Menschen auf, die keine Regel beschreibt.

Die Übergabe richtet sich nach deinem System, nicht nach unserem. Schnittstelle, SFTP oder Datei im Wunschformat, mit deinen Feldnamen und deiner Formatierung. Wie oft geliefert wird — laufend, täglich, wöchentlich — wird vorher vereinbart; bei Kampagnen mit Telefonnachbearbeitung ist „laufend" fast immer die richtige Antwort, weil die Reaktionszeit die stärkste Kennzahl in diesem Kanal ist.

Was beim Anreichern ergänzt wird, sind soziodemografische Merkmale und Themenaffinitäten — also Angaben zur Zielgruppe und zum Interessenumfeld, nicht mehr Kontaktdaten. Das macht Segmentierung möglich, ohne dass die Strecke zwanzig Felder abfragt, und es ist der Grund, warum ein Lead mit vier Feldern trotzdem eine Zielgruppe beschreiben kann.

Und hier steht eine Bedingung, keine Leistung: Angereichert wird nur, was in der Erhebung offengelegt und von der Einwilligung gedeckt ist. Eine Ergänzung, die über die Angaben des Teilnehmers hinausgeht, gehört in die Datenschutzhinweise der Strecke — vorher, nicht nachträglich. Welche Merkmale in deinem Fall vorgesehen sind und woher sie stammen, halten wir vor dem Start schriftlich fest. Wenn dir ein Anbieter Anreicherung als Selbstverständlichkeit verkauft, ohne diese Frage zu beantworten, ist das die Stelle, an der du nachfragen solltest.

Der vierte Schritt ist der, den die meisten auslassen. Ohne Rückmeldung, welche Leads im Vertrieb getragen haben, optimieren beide Seiten blind: Wir sehen die Menge, du siehst das Ergebnis, und niemand sieht den Zusammenhang. Wir bitten deshalb um eine Rückgabe der Nachbearbeitungsergebnisse, und zwar von Anfang an — das ist der einzige Weg, in der zweiten Welle besser zu werden als in der ersten.

Prüfregeln sind kein Zustand, sondern eine laufende Arbeit. Was heute als auffällig gilt, war vor einem Jahr unauffällig — Wegwerfadressen wechseln ihre Endungen, Rufnummerngassen werden neu vergeben, und eine Betrugsmasche ist zwei Wochen später eine andere. Wir passen die Prüfungen deshalb laufend an, und dasselbe gilt für die Einwilligungstexte in den Strecken: Ändert sich die Rechtslage oder der Verwendungszweck, wird der Text geändert, bevor die nächste Charge läuft.

Und die Rückmeldung kommt nicht nur von dir. Was ein Versand über die Zustellbarkeit verrät, was der Vertrieb über die Erreichbarkeit zurückmeldet und was in den eigenen Strecken auffällt, läuft an einer Stelle zusammen. Eine Quelle, die auffällig viele unbrauchbare Kontakte liefert, fällt erst auf, wenn man diese drei Rückläufe nebeneinanderlegt — in einer einzelnen Kampagne sieht sie unauffällig aus.

Wofür

Was am Ende der Strecke stehen soll.

Nicht „mehr Leads" — sondern eine Handlung. Danach richtet sich alles andere.

  • AutomobilProbefahrt anfragen, Konfiguration anfordern, Händlertermin.
  • Banken und KreditkartenAntrag auf eine Karte oder ein Konto, Beratungswunsch.
  • VersicherungenAngebot oder Beratungstermin, häufig über eine Gewinnspielstrecke im Marken-CI.
  • LotterienNeukunden für Klassenlotterien und Losprodukte.
  • Hochschulen und BildungInfopaket oder Broschüre anfordern — der Klassiker unter den weichen Zielen.
  • Reise und TourismusAufbau eines Verteilers, der später mit Angeboten bespielt wird.
  • E-CommerceErstkauf über Anreiz, Anmeldung zum Verteiler, Wiederansprache.
  • Und wofür nichtB2B-Entscheiderkontakte laufen anders — über Fachverteiler statt über Gewinnspielmechaniken. B2B über E-Mail →

Drei Verbindlichkeitsstufen, und sie bestimmen den Preis: Interesse wecken (Broschüre, Whitepaper, Verteiler) ist die größte Menge zum kleinsten Preis. Ein Produkterlebnis (Probefahrt, Beratungstermin, Demo) kostet mehr und ist weiter. Ein direkter Abschluss ist der teuerste Lead und der einzige, der sich selbst erklärt. Je verbindlicher das Ziel, desto kleiner die Menge und desto höher der Preis pro Lead. Wer beides gleichzeitig maximieren will, bekommt Menge — und wundert sich über die Nachbearbeitung.

Abrechnung

Abgerechnet wird pro Lead.

Ein Preis pro Kontakt, nicht pro Einblendung — und die unbequeme Nachricht dazu: zu niedrig angesetzt kostet er mehr.

CPL — Cost per Lead. Du zahlst für den Kontakt, der die vereinbarten Kriterien erfüllt, nicht für Reichweite und nicht für Klicks. Zwei Varianten sind üblich: ein fester CPL über die Laufzeit, oder ein variabler Preis, der sich nach Qualifizierungsstufe oder Zielgruppe staffelt — ein Lead mit Telefonnummer und beantworteter Zusatzfrage ist etwas anderes als eine Verteileranmeldung.

Ein Mindestbudget nennen wir hier nicht. Es hängt an der Zielmenge, am Weg und an der Verbindlichkeit des Ziels. Die Zahl bekommst du im Gespräch, auf deinen Fall gerechnet — nicht aus einer Preisliste.

Und der Punkt, an dem wir regelmäßig widersprechen: Ein CPL ist kein interner Zielwert, sondern ein Gebot im Markt. Liegt er zu niedrig, gewinnt die Kampagne kaum Auktionen, sammelt kaum Reichweite und liefert damit zu wenig Signale, um besser zu werden. Ein zu niedrig angesetzter CPL schützt nicht die Marge — er verhindert Wachstum. Was am Ende zählt, sind die Kosten pro Abschluss, und die können bei einem höheren Preis pro Lead deutlich niedriger liegen.

Warum ein höherer CPL oft günstiger ist — der Beitrag dazu →

Messung

Woran wir Erfolg messen — und warum die Leadanzahl fast nichts sagt.

Sie ist die einzige Zahl, die am Tag der Lieferung feststeht. Und die einzige, die noch nichts über den Erfolg aussagt.

  • Kosten pro AbschlussDie Zahl, die zählt. Sie entsteht erst nach der Nachbearbeitung — und kann bei teureren Leads niedriger sein.
  • Anteil erreichbarer KontakteWie viele Kontakte im Vertrieb tatsächlich erreicht werden. Trennt einen guten Lead von einem formal korrekten.
  • Zeit bis zum ersten KontaktDie Kennzahl, die du allein steuerst, und die stärkste von allen. Ein Lead von gestern ist ein anderes Produkt als einer von letzter Woche.
  • DublettenanteilWie viele Kontakte du schon hattest. Messbar nur bei dir, gegen deinen Bestand — deshalb gehört der Wert zurück an uns.
  • Abmelde- und WiderrufsquoteSagt, ob die Einwilligung zur Ansprache gepasst hat. Steigt sie, stimmt etwas zwischen Strecke und Nachfassen nicht.
  • Leadanzahl und CPLDer Rahmen, nicht das Ergebnis. Beide lassen sich ohne Weiteres verbessern, indem man die Hürde senkt — was nichts bringt.

Lead-Qualität lässt sich am Tag der Übergabe nicht messen. Sie zeigt sich in der Nachbearbeitung, und deshalb ist die Messung in diesem Kanal geteilte Arbeit: Wir liefern Menge, Herkunft und Prüfstand, du lieferst zurück, was daraus geworden ist. Ausgewertet wird in insightWerk, während die Kampagne läuft — nicht im Monatsbericht.

Was auf dieser Seite nicht steht, ist eine Konversionsrate, die wir dir vorher versprechen. Wirkungswerte nennen wir, wenn wir sie in deiner Kampagne gemessen haben.

Ein Fall

R+V Versicherung: ein Gewinnspiel über vier Kanäle.

Ein Versicherer, der planbare Kosten pro Lead wollte. Was daraus wurde, ist der beste Beleg dafür, dass ein Kanal allein selten die ganze Arbeit macht.

Schaubild der R+V-Kampagne über vier Kanäle: links ein Beispielmailing auf einem Smartphone mit der Auslobung eines E-Bikes, in der Mitte oben ein Checkout-Werbemittel zum Sommergewinnspiel mit Teilnahmeschluss, darunter der Hinweis auf den Cross-Channel-Ansatz aus E-Mail, Checkout, Story Ads und Connected TV, unten ein Fernseher mit demselben Motiv, rechts ein Story Ad im Hochformat mit Anmeldeknopf. Eine Kastenreihe nennt Umsetzung, Vorteile und Ziele der Kampagne.

Schaubild seitlich scrollbar →

  • Die AufgabeHochwertige Leads mit echtem Interesse gewinnen, bei planbarem Preis pro Lead — und dabei die Marke stärken.
  • Die IdeeEin Sommergewinnspiel im Marken-CI, ausgespielt über vier Kanäle gleichzeitig: ein Mailing, ein Werbemittel im Checkout fremder Shops, ein Story Ad im Hochformat und ein Spot auf dem Fernseher. Dasselbe Motiv, dieselbe Auslobung, vier verschiedene Momente.
  • Warum das mehr ist als ein Lead-ProjektWer die Marke am Fernseher gesehen hat, klickt das Story Ad anders an als jemand, der sie zum ersten Mal sieht. Die Kanäle zahlen aufeinander ein — und die Einwilligung wird an einer Stelle eingeholt, in derselben Strecke.
  1. Ein Motiv für alle vier KanäleGleiche Bildsprache, gleiche Auslobung, angepasstes Format — hoch für Story, breit für Fernseher und Checkout, im Mailing als E-Mail-Layout. Ein Bruch zwischen den Kanälen kostet Teilnahmen.
  2. Eine Strecke, ein EinwilligungstextAlle vier Wege führen auf dieselbe Teilnahmeseite. Damit gilt für jeden gewonnenen Kontakt derselbe Wortlaut, und die Herkunft bleibt trotzdem je Kanal unterscheidbar.
  3. Übergabe und NachbearbeitungLieferung in das System des Kunden, Nachfassen aus dessen Haus. Die Qualität entsteht in diesem Schritt, nicht davor.

Kampagne Sommer 2024, Teilnahmeschluss 22. Juli 2024.
Angaben zum Gewinnspiel im Bild — Preise und Fristen — sind Aussagen der Kampagne, nicht von uns.
Die Kastenreihe im Schaubild nennt Ziele, keine Ergebnisse.

Warum wir

Die Flächen, auf denen die Leads entstehen, betreiben wir selbst.

Und wir sagen dir, wann du in diesem Kanal nichts zu holen hast.

Herkunft aus erster Hand. Ein Teil der Strecken läuft auf unseren acht eigenen Vergleichs- und Lifestyleportalen. Dort wissen wir, welches Formular auf welcher Seite stand und welcher Text bestätigt wurde — das ist ein anderer Auskunftsstand als „ein Partner eines Partners". Die Menge kommt zusätzlich über Traffic-Partner, mit denen wir seit Jahren arbeiten. Die acht Portale ansehen →

Und wir sind auf beiden Seiten des Marktes. Wir gewinnen Kontakte selbst und vermarkten die Generierung anderer — mit dem Datenmanagement dazwischen: zusammenführen, prüfen, bereinigen, Formate angleichen, Herkunft und Einwilligung gegen den Verwendungszweck halten. Das ist der unspektakulärste Teil des Geschäfts und der, an dem es üblicherweise scheitert. Für dich heißt es: eine Quelle, ein Ansprechpartner, ein Standard — auch dann, wenn die Menge aus mehreren Strecken kommt.

Gewinnen und Aktivieren aus einer Hand. Wir bauen nicht nur die Strecke, wir betreiben auch die Kanäle, mit denen die Kontakte danach angesprochen werden — eigene Verteiler, eigene Versandinfrastruktur. Gesteuert wird in OneWerk, ausgewertet in insightWerk. Wer heute einen Lead gewinnt und ihn nächste Woche per E-Mail nachfassen will, braucht dafür keinen zweiten Dienstleister und keinen Datenexport.

Und die Grenzen, damit du nicht die falsche Erwartung mitnimmst:

  • Wer diesen Monat Umsatz brauchtEin Lead ist ein Anfang, kein Abschluss. Zwischen Einwilligung und Umsatz liegt deine Nachbearbeitung — und die dauert länger als die Kampagne.
  • Wer keinen Nachfassprozess hatOhne festen Ablauf, wer wann reagiert, ist jeder Preis pro Lead zu hoch. Vier Wochen alte Leads sind kalt, egal wie gut sie waren.
  • Wer die Einwilligung als Formalie siehtWenn die Frage „darf ich das nutzen" erst nach der Lieferung kommt, passen wir nicht zusammen. Dieser Kanal verzeiht das nicht — dir nicht und uns nicht.

Einen eigenen Bestand aufzubauen ist einer von zwei Wegen ins Postfach — der andere ist, den Verteiler eines Versandpartners zu mieten. Was die beiden unterscheidet und wann welcher trägt, steht auf der Seite zur E-Mail-Marketing-Agentur.

Fragen

Was uns vor jedem Leadprojekt gefragt wird.

Dreizehn Fragen aus laufenden Projekten. Wenn deine nicht dabei ist, stell sie uns.

Was ist ein Lead — und wann ist er verwertbar?

Kontaktdaten plus Interessenbezug plus Einwilligung. Verwertbar ist er, wenn die Einwilligung den Kanal deckt, über den du ansprechen willst, und wenn nachvollziehbar ist, wo und wann sie erteilt wurde. Fehlt eines davon, ist es eine Adresse.

Was bedeutet Double-Opt-in?

Der Kontakt bestätigt seine Anmeldung ein zweites Mal — über einen Link in einer Nachricht an die angegebene Adresse. Erst damit ist die Einwilligung belegbar, und zugleich ist bewiesen, dass die Adresse existiert und dem Anmelder gehört. Bei uns ist das der Standard: geliefert werden bestätigte Kontakte.

Exklusiv oder geteilt — was ist der Unterschied?

Bei einem exklusiven Lead ist die Einwilligung für dein Unternehmen eingeholt, und der Kontakt geht an niemanden sonst. Bei einem geteilten Lead haben mehrere Marken denselben Kontakt gewonnen. Geteilt ist günstiger und schneller in der Menge, exklusiv ist besser, wenn ein Vertrieb nachtelefoniert.

Was unterscheidet Co-Sponsoring von Co-Registrierung?

Bei Co-Sponsoring treten mehrere Marken gemeinsam als Sponsoren eines Gewinnspiels auf; jede beteiligte Marke kann daraus Leads gewinnen. Bei Co-Registrierung wählt der Teilnehmer selbst aus, bei welchem Partner er sich anmelden möchte — ein Klick je Partner. Das ergibt weniger Kontakte, aber mit ausdrücklichem Interessenbezug.

Kann ich die Fragen im Formular selbst festlegen?

In einer exklusiven Strecke ja, vollständig: Pflichtfelder, Zusatzfragen, Qualifizierungsstufen. In einer Gewinnspielmechanik mit mehreren Marken nur begrenzt — dort ist die Strecke gemeinsam, und jedes zusätzliche Feld kostet Teilnahmen für alle Beteiligten.

Wie werden die Leads übergeben?

Über eine Schnittstelle, per SFTP oder als Datei im Wunschformat, mit deinen Feldnamen. Wie oft geliefert wird, wird vorher vereinbart — bei Telefonnachbearbeitung in der Regel laufend, weil die Reaktionszeit hier die wichtigste Kennzahl ist.

Wie schnell kommen die ersten Leads?

Der Vorlauf liegt zwischen 72 Stunden bei einer bestehenden Mechanik und rund zwei Wochen bei einer eigenen Strecke. Danach kommen erste Leads meist innerhalb der ersten Woche Laufzeit. Als Mindestlaufzeit rechnen wir zwei Wochen — vorher ist die Menge zu klein, um etwas daraus abzuleiten.

Wie viele Leads sind möglich?

Von einer kleinen Testmenge bis in den fünfstelligen Bereich pro Monat, je nach Zielgruppe, Mechanik und Verbindlichkeit des Ziels. Eine belastbare Zusage machen wir erst, wenn Zielgruppe und Qualifizierung feststehen — eine Menge ohne diese beiden Angaben ist geraten.

Was kostet ein Lead?

Das hängt an Exklusivität, Zielgruppe und Verbindlichkeit des Ziels — deshalb steht hier kein Preis. Abgerechnet wird pro Lead, fest oder gestaffelt. Und die Erfahrung dazu: Der niedrigste Preis pro Lead ist selten die niedrigste Rechnung pro Abschluss.

Was passiert mit fehlerhaften Leads?

Formale Fehler fängt die Prüfung vor der Lieferung ab — maschinell auf Format und Plausibilität, dazu Stichproben von Hand. Was dabei durchfällt, wird nicht geliefert. Welche Kriterien ein Lead erfüllen muss, um als Lead zu gelten, legen wir vorher gemeinsam fest; das ist die Stelle, an der sich Beanstandungen vermeiden lassen.

Dürfen wir die Leads anrufen?

Das hängt daran, welche Kanäle die Einwilligung nennt. Eine Zustimmung zur E-Mail-Ansprache ist keine Zustimmung zum Anruf. Wenn telefonisch nachgefasst werden soll, muss das im Einwilligungstext stehen, bevor die Strecke startet — nachträglich lässt sich das nicht herstellen. Die Bewertung deines Falls gehört zu deiner Rechtsabteilung; wir beschreiben, wie die Strecke gebaut wird.

Ist das datenschutzkonform?

Wir beschreiben, wie wir arbeiten: Einwilligungstext vor dem Start, dokumentierte Herkunft, Zweck und Kanal im Text, festgelegter Weg für Widerrufe. Eine pauschale Zusage geben wir bewusst nicht — das ist eine rechtliche Bewertung deines konkreten Falls. Was vor dem Start gemeinsam zu klären ist, steht im Abschnitt zur Einwilligung.

Geht das auch außerhalb Deutschlands?

Ja, mit Anpassung an das jeweilige nationale Recht und an die Sprache der Strecke. Beides gehört vor dem Start geklärt — die Anforderungen an Einwilligung und Nachweis unterscheiden sich von Land zu Land, auch innerhalb der EU. Prüfvorbehalt.
Nächster Schritt

Wie viele Leads brauchst du — und wer bearbeitet sie?

Die zweite Frage entscheidet mehr als die erste. Mit den Antworten lässt sich in einem Gespräch klären, welcher der zwei Wege trägt — und ob überhaupt einer trägt. Wenn nicht, sagen wir dir das.

Gespräch starten