Wir gewinnen Kontakte über eigene Portale und Gewinnspielmechaniken und vermarkten die Generierung von Partnern — mit Formular, Interessenabfrage und bestätigter Einwilligung im Double-Opt-in. Du bekommst keinen Adressbestand, sondern Kontakte, die einer Ansprache zugestimmt haben, samt der Angabe, wo und wann das geschehen ist. Abgerechnet wird pro Lead.
Beispielansicht einer Gewinnspielstrecke. Hauptpreis, Siegel und Aussagen im Bild gehören zur dargestellten Ansicht — sie sind keine Zusage von uns.
Ein Kontakt, der einer Ansprache zugestimmt hat — mit nachvollziehbarer Herkunft. Alles andere ist eine Adresse.
Ein Lead besteht aus drei Teilen: den Kontaktdaten (Name, E-Mail-Adresse, je nach Kampagne Anschrift oder Telefonnummer), einem Interessenbezug — wozu sich der Kontakt geäußert hat — und der Einwilligung, dass du ihn ansprechen darfst. Fehlt der dritte Teil, ist ein Lead kein Vermögenswert, sondern ein Risiko.
Deshalb steht die Einwilligung auf dieser Seite vorn und nicht am Ende bei den Formalien. Sie ist der Unterschied zwischen einem Datensatz und einem Kontakt, mit dem dein Vertrieb arbeiten darf.
Drei Dinge, die hier nicht gemeint sind, weil sie regelmäßig verwechselt werden:
Zwei Begriffe, die auf dieser Seite immer wiederkehren: exklusiv heißt, die Einwilligung ist für dein Unternehmen eingeholt und der Kontakt geht an niemanden sonst. Geteilt heißt, mehrere Marken haben denselben Kontakt gewonnen — legal, günstiger und die häufigste Ursache für Enttäuschung, wenn man es nicht vorher weiß.
Das ist die erste Frage, und an ihr hängen Preis, Menge und Vorlauf. Beide Wege sind saubere Wege — aber sie lösen verschiedene Aufgaben, und wer sie verwechselt, bewertet hinterher das Ergebnis falsch.
Eine eigene Strecke für dich: Landingpage in deiner Gestaltung, dein Thema, deine Fragen. Die Werbeeinwilligung wird auf dein Unternehmen eingeholt, und der Kontakt geht an niemanden sonst.
Reichweite für dein CRM über bestehende Mechaniken: Der Kontakt entsteht in einem Gewinnspiel auf unseren Portalen oder bei Traffic-Partnern, an dem mehrere Marken beteiligt sind.
Die Wahl hängt weniger am Budget als an der Frage, wer die Leads bearbeitet: Eine Vertriebsmannschaft am Telefon braucht wenige, exklusive, gut qualifizierte Kontakte — bei geteilten Leads ruft im schlimmsten Fall der Dritte an. Ein E-Mail-Programm mit automatisierter Strecke verträgt Menge und lebt davon. Beides zusammen ist die häufigste Kombination: Aufbau über Weg 02, exklusive Strecke für die Zielgruppe, die wirklich zählt.
Drei Wege, wie ein Kontakt entsteht. Sie unterscheiden sich in einer Zeile: Hat der Teilnehmer gesehen und ausgewählt, wer ihn ansprechen darf?
| Exklusive Leadstrecke | Co-Registrierung | Co-Sponsoring | |
|---|---|---|---|
| Wer erhält den Kontakt | nur du | der Partner, den der Teilnehmer auswählt | die beteiligten Sponsoren des Gewinnspiels |
| Auswahl durch den Teilnehmer | entfällt, es gibt nur dich | ausdrücklich, ein Klick je Partner | nein, die Sponsoren stehen am Gewinnspiel |
| Interessenabfrage | frei, du legst die Fragen fest | die Auswahl selbst ist die Interessenabfrage | begrenzt auf das Gewinnspielthema |
| Umfeld | eigene Landingpage in deiner Gestaltung | Gewinnspielstrecke | Gewinnspielstrecke |
| Menge | kleiner, dafür planbar | mittel | am größten |
| Preis pro Lead | am höchsten | mittel | am niedrigsten |
| Vorlauf | rund zwei Wochen | ab 72 Stunden | ab 72 Stunden |
| Passt, wenn | ein Vertrieb nachbearbeitet und Qualität vor Menge geht | ein Verteiler mit erkennbarem Interessenbezug wachsen soll | zuerst Menge gebraucht wird und danach segmentiert wird |
Tabelle seitlich scrollbar →
Die Zeile, die im Gespräch am meisten wert ist, ist die zweite. Ob ein Teilnehmer aktiv ausgewählt hat, wer ihn ansprechen darf, entscheidet über die Qualität der Ansprache — und es ist der Punkt, an dem Co-Registrierung sich von Co-Sponsoring wirklich unterscheidet. Alles andere daran ist Preis und Menge. Wie die drei Mechaniken rechtlich zu bewerten sind, ist damit nicht gesagt; das gehört in die Prüfung des konkreten Falls.
In anderen Kanälen ist Datenschutz eine Nebenbedingung. Hier ist er der Gegenstand des Geschäfts.
Der Einwilligungstext steht vor dem Start fest. Darin werden dein Unternehmen und der Zweck genannt, für den du den Kontakt ansprechen darfst — und der Kanal. Eine Einwilligung, in der dein Name nicht steht, trägt deine Kampagne nicht. Das ist der Grund, warum eine exklusive Strecke anders funktioniert als ein Sponsorenfeld mit zwölf Marken.
Double-Opt-in ist bei uns der Standard, nicht die Ausnahme. Der Teilnehmer füllt das Formular aus, erhält eine Nachricht an die angegebene Adresse und bestätigt darin. Erst dieser zweite Schritt macht die Einwilligung belegbar — und beweist außerdem, dass die Adresse existiert und dem Anmelder gehört. Geliefert werden bestätigte Kontakte. Das ist keine Selbstverständlichkeit in diesem Markt: Frag jeden Anbieter danach, und lass dir die Antwort in den Vertrag schreiben.
Zur Herkunft gehört mehr als „aus einem Gewinnspiel". Nachvollziehbar heißt: aus welcher Strecke der Kontakt kommt, wann er entstanden ist, welchem Wortlaut er zugestimmt hat und wann er bestätigt hat. Diese Angaben sind kein Beiwerk der Lieferung, sondern der Teil, mit dem du im Zweifel belegst, dass du den Kontakt ansprechen durftest.
Ein Teil der Menge stammt nicht aus unseren eigenen Strecken. Wir treten auch als Vermarkter auf: Partner betreiben eigene Strecken, wir übernehmen die Daten, führen sie zusammen, prüfen und bereinigen sie und liefern sie aus. Das ist der Grund, warum in diesem Kanal überhaupt Mengen planbar sind — und es ändert nichts an der Bedingung, sondern verschiebt sie: Was wir nicht selbst erhoben haben, muss uns der Partner belegen können, bevor es weitergeht. Herkunft, Wortlaut und Bestätigung gelten für zugekaufte Daten genauso wie für eigene. Wenn dir die Unterscheidung wichtig ist, sag es vorher — dann steht im Auftrag, aus welcher Quelle geliefert wird.
Zweckbindung heißt: eine Einwilligung ist keine Generalvollmacht. Eine Zustimmung zu E-Mail ist keine Zustimmung zum Anruf, und ein Interesse an einem Thema ist keine Erlaubnis für das ganze Sortiment. Welche Kanäle abgedeckt sind, steht im Text, den der Teilnehmer gesehen hat — nicht in der Datenbankspalte, in der der Kontakt später landet.
Und der Widerruf muss ankommen. Wer sich abmeldet, ist abgemeldet — auch in deinem System, nicht nur in unserem. Wie Widerrufe zurückgemeldet werden, mit welcher Frist und in welchem Format, wird vor dem Start festgelegt. Ein Widerruf, der bei dir nicht ankommt, ist der teuerste Fehler in diesem Kanal.
Vier Schritte. Der dritte ist der, bei dem du nachfragen solltest.
Warum geprüft wird, ist keine Fleißfrage. Ein Tippfehler in der Adresse ist ein Lead, der nie ankommt, und eine Telefonnummer mit neun Stellen kostet den Vertrieb einen Anruf ins Nichts. Die Prüfung läuft deshalb zweistufig: maschinell auf Format und Plausibilität, danach Stichproben von Hand — Muster fallen einem Menschen auf, die keine Regel beschreibt.
Die Übergabe richtet sich nach deinem System, nicht nach unserem. Schnittstelle, SFTP oder Datei im Wunschformat, mit deinen Feldnamen und deiner Formatierung. Wie oft geliefert wird — laufend, täglich, wöchentlich — wird vorher vereinbart; bei Kampagnen mit Telefonnachbearbeitung ist „laufend" fast immer die richtige Antwort, weil die Reaktionszeit die stärkste Kennzahl in diesem Kanal ist.
Was beim Anreichern ergänzt wird, sind soziodemografische Merkmale und Themenaffinitäten — also Angaben zur Zielgruppe und zum Interessenumfeld, nicht mehr Kontaktdaten. Das macht Segmentierung möglich, ohne dass die Strecke zwanzig Felder abfragt, und es ist der Grund, warum ein Lead mit vier Feldern trotzdem eine Zielgruppe beschreiben kann.
Und hier steht eine Bedingung, keine Leistung: Angereichert wird nur, was in der Erhebung offengelegt und von der Einwilligung gedeckt ist. Eine Ergänzung, die über die Angaben des Teilnehmers hinausgeht, gehört in die Datenschutzhinweise der Strecke — vorher, nicht nachträglich. Welche Merkmale in deinem Fall vorgesehen sind und woher sie stammen, halten wir vor dem Start schriftlich fest. Wenn dir ein Anbieter Anreicherung als Selbstverständlichkeit verkauft, ohne diese Frage zu beantworten, ist das die Stelle, an der du nachfragen solltest.
Der vierte Schritt ist der, den die meisten auslassen. Ohne Rückmeldung, welche Leads im Vertrieb getragen haben, optimieren beide Seiten blind: Wir sehen die Menge, du siehst das Ergebnis, und niemand sieht den Zusammenhang. Wir bitten deshalb um eine Rückgabe der Nachbearbeitungsergebnisse, und zwar von Anfang an — das ist der einzige Weg, in der zweiten Welle besser zu werden als in der ersten.
Prüfregeln sind kein Zustand, sondern eine laufende Arbeit. Was heute als auffällig gilt, war vor einem Jahr unauffällig — Wegwerfadressen wechseln ihre Endungen, Rufnummerngassen werden neu vergeben, und eine Betrugsmasche ist zwei Wochen später eine andere. Wir passen die Prüfungen deshalb laufend an, und dasselbe gilt für die Einwilligungstexte in den Strecken: Ändert sich die Rechtslage oder der Verwendungszweck, wird der Text geändert, bevor die nächste Charge läuft.
Und die Rückmeldung kommt nicht nur von dir. Was ein Versand über die Zustellbarkeit verrät, was der Vertrieb über die Erreichbarkeit zurückmeldet und was in den eigenen Strecken auffällt, läuft an einer Stelle zusammen. Eine Quelle, die auffällig viele unbrauchbare Kontakte liefert, fällt erst auf, wenn man diese drei Rückläufe nebeneinanderlegt — in einer einzelnen Kampagne sieht sie unauffällig aus.
Nicht „mehr Leads" — sondern eine Handlung. Danach richtet sich alles andere.
Drei Verbindlichkeitsstufen, und sie bestimmen den Preis: Interesse wecken (Broschüre, Whitepaper, Verteiler) ist die größte Menge zum kleinsten Preis. Ein Produkterlebnis (Probefahrt, Beratungstermin, Demo) kostet mehr und ist weiter. Ein direkter Abschluss ist der teuerste Lead und der einzige, der sich selbst erklärt. Je verbindlicher das Ziel, desto kleiner die Menge und desto höher der Preis pro Lead. Wer beides gleichzeitig maximieren will, bekommt Menge — und wundert sich über die Nachbearbeitung.
Ein Preis pro Kontakt, nicht pro Einblendung — und die unbequeme Nachricht dazu: zu niedrig angesetzt kostet er mehr.
CPL — Cost per Lead. Du zahlst für den Kontakt, der die vereinbarten Kriterien erfüllt, nicht für Reichweite und nicht für Klicks. Zwei Varianten sind üblich: ein fester CPL über die Laufzeit, oder ein variabler Preis, der sich nach Qualifizierungsstufe oder Zielgruppe staffelt — ein Lead mit Telefonnummer und beantworteter Zusatzfrage ist etwas anderes als eine Verteileranmeldung.
Ein Mindestbudget nennen wir hier nicht. Es hängt an der Zielmenge, am Weg und an der Verbindlichkeit des Ziels. Die Zahl bekommst du im Gespräch, auf deinen Fall gerechnet — nicht aus einer Preisliste.
Und der Punkt, an dem wir regelmäßig widersprechen: Ein CPL ist kein interner Zielwert, sondern ein Gebot im Markt. Liegt er zu niedrig, gewinnt die Kampagne kaum Auktionen, sammelt kaum Reichweite und liefert damit zu wenig Signale, um besser zu werden. Ein zu niedrig angesetzter CPL schützt nicht die Marge — er verhindert Wachstum. Was am Ende zählt, sind die Kosten pro Abschluss, und die können bei einem höheren Preis pro Lead deutlich niedriger liegen.
Warum ein höherer CPL oft günstiger ist — der Beitrag dazu →
Sie ist die einzige Zahl, die am Tag der Lieferung feststeht. Und die einzige, die noch nichts über den Erfolg aussagt.
Lead-Qualität lässt sich am Tag der Übergabe nicht messen. Sie zeigt sich in der Nachbearbeitung, und deshalb ist die Messung in diesem Kanal geteilte Arbeit: Wir liefern Menge, Herkunft und Prüfstand, du lieferst zurück, was daraus geworden ist. Ausgewertet wird in insightWerk, während die Kampagne läuft — nicht im Monatsbericht.
Was auf dieser Seite nicht steht, ist eine Konversionsrate, die wir dir vorher versprechen. Wirkungswerte nennen wir, wenn wir sie in deiner Kampagne gemessen haben.
Ein Versicherer, der planbare Kosten pro Lead wollte. Was daraus wurde, ist der beste Beleg dafür, dass ein Kanal allein selten die ganze Arbeit macht.
Schaubild seitlich scrollbar →
Kampagne Sommer 2024, Teilnahmeschluss 22. Juli 2024.
Angaben zum Gewinnspiel im Bild — Preise und Fristen — sind Aussagen der Kampagne, nicht von uns.
Die Kastenreihe im Schaubild nennt Ziele, keine Ergebnisse.
Und wir sagen dir, wann du in diesem Kanal nichts zu holen hast.
Herkunft aus erster Hand. Ein Teil der Strecken läuft auf unseren acht eigenen Vergleichs- und Lifestyleportalen. Dort wissen wir, welches Formular auf welcher Seite stand und welcher Text bestätigt wurde — das ist ein anderer Auskunftsstand als „ein Partner eines Partners". Die Menge kommt zusätzlich über Traffic-Partner, mit denen wir seit Jahren arbeiten. Die acht Portale ansehen →
Und wir sind auf beiden Seiten des Marktes. Wir gewinnen Kontakte selbst und vermarkten die Generierung anderer — mit dem Datenmanagement dazwischen: zusammenführen, prüfen, bereinigen, Formate angleichen, Herkunft und Einwilligung gegen den Verwendungszweck halten. Das ist der unspektakulärste Teil des Geschäfts und der, an dem es üblicherweise scheitert. Für dich heißt es: eine Quelle, ein Ansprechpartner, ein Standard — auch dann, wenn die Menge aus mehreren Strecken kommt.
Gewinnen und Aktivieren aus einer Hand. Wir bauen nicht nur die Strecke, wir betreiben auch die Kanäle, mit denen die Kontakte danach angesprochen werden — eigene Verteiler, eigene Versandinfrastruktur. Gesteuert wird in OneWerk, ausgewertet in insightWerk. Wer heute einen Lead gewinnt und ihn nächste Woche per E-Mail nachfassen will, braucht dafür keinen zweiten Dienstleister und keinen Datenexport.
Und die Grenzen, damit du nicht die falsche Erwartung mitnimmst:
Einen eigenen Bestand aufzubauen ist einer von zwei Wegen ins Postfach — der andere ist, den Verteiler eines Versandpartners zu mieten. Was die beiden unterscheidet und wann welcher trägt, steht auf der Seite zur E-Mail-Marketing-Agentur.
Dreizehn Fragen aus laufenden Projekten. Wenn deine nicht dabei ist, stell sie uns.
Die zweite Frage entscheidet mehr als die erste. Mit den Antworten lässt sich in einem Gespräch klären, welcher der zwei Wege trägt — und ob überhaupt einer trägt. Wenn nicht, sagen wir dir das.
Gespräch starten →