Das Hochformat kennt jeder aus Instagram und TikTok. Wir buchen es außerhalb davon: auf Nachrichtenseiten, in Magazinen und in Unterhaltungsumfeldern. Gleiche Bedienung, gleiche Aufmerksamkeit — anderes Umfeld und deutlich weniger Wettbewerb um dieselbe Fläche.
Eine Anzeige, die den Bildschirm ganz einnimmt, im Hochformat, mit einer Handlung am unteren Rand.
Ein Story Ad füllt den Bildschirm. Kein Banner am Rand, keine Anzeige zwischen zwei Absätzen — ein Bild, eine Aussage, ein Knopf. Das Format stammt aus den Social-Plattformen, und genau darin liegt sein Vorteil: Die Bedienung muss niemandem erklärt werden. Wischen, antippen, weiter.
Wir buchen dieses Format außerhalb von Social Media. Es erscheint auf Nachrichtenseiten, in Online-Magazinen und in Unterhaltungsumfeldern — dort, wo Menschen lesen und nicht scrollen, um Bekannte zu sehen. Deshalb Off-Social.
Der Unterschied ist nicht technisch, sondern eine Frage der Konkurrenz. In einem Social-Feed steht deine Anzeige zwischen Beiträgen von Freunden und hunderten anderen Werbetreibenden. In einem redaktionellen Umfeld steht sie zwischen Inhalten, die jemand bewusst aufgerufen hat.
Redaktionelle Umfelder statt Plattform-Feeds — und geprüfte, nicht beliebige.
Nachrichten- und Magazinseiten, Unterhaltungsumfelder, Special-Interest-Portale. Also Seiten, auf denen jemand etwas liest oder ansieht. Dazu unsere eigenen Portale, wo wir die Fläche selbst betreiben.
Was nicht dazugehört: Instagram, TikTok, Snapchat. Nicht weil sie schlecht sind, sondern weil wir dort nichts anbieten, was du nicht auch direkt buchen könntest.
Jedes Umfeld wird vorher geprüft. Kritische Inhalte — Falschnachrichten, Gewaltdarstellungen, politische Extreme — werden ausgeschlossen, auch im programmatischen Einkauf. Das ist bei einem Vollbildformat wichtiger als bei einem Banner: Wer den ganzen Bildschirm einnimmt, übernimmt das Umfeld mit.
Das Werbemittel kann identisch sein. Alles drumherum ist es nicht.
| Story Ad im Social-Feed | Off-Social Story Ad | |
|---|---|---|
| Umfeld | Beiträge von Kontakten | redaktioneller Inhalt |
| Wettbewerb um die Fläche | sehr hoch, Auktion in Echtzeit | deutlich geringer |
| Aussteuerung | über Profildaten der Plattform | über den Inhalt der Seite, ohne Cookies |
| Wer kennt die Zielgruppe | die Plattform | der Kontext — was jemand gerade liest |
| Buchbar ohne uns | ja, direkt bei der Plattform | nein, das ist der Punkt |
Tabelle seitlich scrollbar →
Die dritte Zeile ist die praktisch wichtigste: Off-Social steuert über den Inhalt, nicht über die Person. Wer einen Artikel über Radtouren liest, ist im Moment des Lesens die richtige Zielgruppe für ein Radthema — unabhängig davon, was in einem Profil steht und ob ein Cookie gesetzt werden darf.
Story Ads sind eines von vier Display-Formaten. Wo sie neben Banner, Native Ad und Instream stehen und welches wofür taugt: Leitfaden Display Advertising →
Beide Formate nutzen dasselbe Vollbild. Der Unterschied ist, was der Nutzer tun soll: zusehen oder handeln. Das entscheidet über Motiv, Kennzahl und Kampagnenziel.
Ein bildstarkes Motiv, eine klare Aussage, ein Knopf. Der Nutzer sieht zu und entscheidet, ob er weitergeht.
Ein kleines Spiel, ein Quiz, ein Aufdeck- oder Zuordnungsmoment. Der Nutzer wird aktiv, bevor das Angebot kommt.
Die häufigste Fehlentscheidung in diesem Bereich: ein interaktives Format zu buchen, weil es moderner klingt, obwohl das Ziel Aufmerksamkeit ist. Ein Spiel kostet den Nutzer Zeit — und die gibt er nur her, wenn am Ende etwas für ihn drin ist. Für reines Erzählen ist das Story Ad das ehrlichere Format.
Semantisches Umfeld-Targeting — funktioniert ohne Cookies und ohne Anmeldung.
Vor der Auslieferung wird gelesen, worum es auf der Seite geht — nicht nur nach Stichworten, sondern nach Bedeutung. Ein Artikel über „Bergwandern mit Kindern" ist ein anderes Umfeld als einer über „Bergunfall", obwohl beide dieselben Wörter enthalten können. Diese Unterscheidung ist der Kern.
Dazu kommen die üblichen Ebenen: Region, Endgerät, Tageszeit, Wiederholungsgrenzen je Nutzer.
Was daran praktisch zählt: Die Aussteuerung funktioniert, wenn ein Nutzer keine Cookies erlaubt, keine Anmeldung hat und in keinem Profil auftaucht. Damit ist sie unabhängig von einer Entwicklung, die alle anderen Formen des Targetings enger macht.
Dieselbe Einstufung entscheidet auch, welche Umfelder gar nicht erst eingekauft werden. Kritische Inhalte sind grundsätzlich ausgeschlossen, eigene Ausschlusslisten für Wettbewerber, Themen und einzelne Seiten kommen dazu. Das Verfahren ist bei Story Ads dasselbe wie bei Video und läuft über denselben Partner.
Zwei Modelle, und die Wahl sagt mehr über das Kampagnenziel als über den Preis.
Bei interaktiven Formaten wird zusätzlich die Interaktion als Bezugsgröße herangezogen — bezahlt wird dann, wenn jemand tatsächlich mitgemacht hat. Das ist nicht auf jedem Umfeld verfügbar.
Ein Mindestbudget nennen wir hier nicht. Es hängt an Umfeldern, Menge und Format. Die Zahl bekommst du im Gespräch, auf deinen Fall gerechnet.
Bei einem Vollbildformat sagt die Klickrate weniger als bei einem Banner.
Eine Einordnung, die vor Enttäuschung schützt: Ein Story Ad wird in einem Moment gesehen, in dem niemand nach dir gesucht hat. Es konkurriert deshalb nicht mit der Klickrate einer Suchanzeige, sondern mit der einer Fernsehausspielung — nur dass wir hier zählen können, wer weitergeklickt hat.
Vergleichswerte nennen wir, wenn wir sie in deiner Kampagne gemessen haben. Vorher nicht.
Zwei Formate hintereinander sind kein doppeltes Budget für dieselbe Botschaft, sondern zwei verschiedene Aufgaben in einer Reihenfolge: Aufmerksamkeit, Interaktion, Aktivierung — und zwar in dieser Reihenfolge. Zwei Fälle, die wir regelmäßig fahren.
Das Story Ad setzt das Thema im Vollbild. Wer weitergeht, landet im interaktiven Format und wird aktiv — mit einem Anreiz am Ende.
Die Videoausspielung trägt die Geschichte, das Story Ad greift sie danach im Hochformat wieder auf — zwei Kontakte statt einem.
Grafik seitlich scrollbar →
Story Ad im Feed, interaktives Format im nächsten Schritt. Die Ansicht zeigt die drei Schritte, die im Text darüber stehen: entdecken, mitmachen, handeln. Das Werbemittel ist eine Musterkreation ohne Marke.
Beide Fälle stehen auch auf der Startseite — dort als Überblick, hier mit der Begründung. Zur Übersicht auf der Startseite →
Eine Tourismusregion bringt Themenradtouren an Menschen, die gerade etwas anderes lesen — mit einem Ziel, das nicht Lead heißt.
Schaubild seitlich scrollbar →
Laufende Kampagne — Motive, Themen und Landingpages wechseln über das Jahr. Die Ansicht zeigt eine Welle.
Werbemittel und Landingpage aus einer Kampagne für die Region Chiemgau.
Weiterer Fall: onthatass im Checkout →
Und drei Fälle, in denen wir von diesem Format abraten.
Ein Teil der Umfelder gehört uns. Auf den eigenen Portalen bestimmen wir, welche Formate laufen und wie oft. Das macht die Menge planbar und die Qualität nachprüfbar.
Das Werbemittel bauen wir mit. Ein Story Ad ist kein zugeschnittenes Banner — Hochformat, Vollbild und ein Knopf verlangen ein eigenes Motiv. Wenn du keins hast, entsteht es hier.
Ein Auftrag statt drei. Umfeld, Gestaltung und Auswertung aus einer Hand, gesteuert in OneWerk, ausgewertet in insightWerk — dieselben Systeme wie für die Checkout-Flächen und die Verteiler. Wer über ein Story Ad gekommen ist, lässt sich in derselben Steuerung im Checkout oder per Mailing wiedertreffen.
Und die Grenzen:
Zwölf Fragen aus laufenden Projekten.
Mit dieser Antwort ist entschieden, ob es ein Story Ad, ein interaktives Format oder beides hintereinander wird — und woran wir die Kampagne messen. Wenn das Format nicht zu deinem Ziel passt, sagen wir dir das.
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