performance werk Gespräch starten
Start  ·  Leistungen  ·  Connected TV

CTV-Werbung: dein Spot auf dem Fernseher im Wohnzimmer.

Connected TV ist Bewegtbildwerbung im Streaming — auf dem größten Bildschirm im Haushalt, im Vollbild und in der Regel nicht überspringbar. Gebucht wird über neunzehn Inventare von Netflix und Prime Video über RTL+ und Joyn bis zu den Oberflächen der Smart TVs — einzeln oder als Bundle in Rotation. Eine Buchung, eine Auswertung.

Ein großer Fernseher, ein Tablet und ein Smartphone zeigen jeweils einen laufenden Werbespot: oben links die Kennzeichnung „Anzeige“ mit einem Zähler, darüber gelegt eine Headline und beim Tablet und Smartphone ein Knopf zur Handlung. Unter jedem Bild läuft ein Fortschrittsbalken, daneben liegt eine Fernbedienung.
FlächeStreaming und Smart TV
AbrechnungCPM — pro tausend Einblendungen
Vorlauf72 Stunden ab freigegebenem Spot
MessungImpressions, VTR, CPCV
Definition

Was CTV-Werbung ist.

Ein Videospot, der im Streaming ausgeliefert wird — dort, wo früher der Werbeblock im Fernsehen lief.

Connected TV ist ein Gerät, OTT ist ein Dienst. Die beiden Begriffe werden ständig durcheinander benutzt, auch von Anbietern. CTV meint den internetfähigen Bildschirm — den Smart TV, den Streaming-Stick, die Konsole. OTT meint den Dienst, der die Inhalte darüber liefert: Netflix, Prime Video, DAZN. Ein OTT-Dienst läuft auch auf dem Handy; CTV heißt immer großer Bildschirm. Wer „CTV" bucht, bucht die Lage, nicht die Plattform.

Der Spot läuft vor, in oder nach dem Stream. Pre-Roll vor dem Start, Mid-Roll in einer Pause, Post-Roll danach. Dazu kommen bei einzelnen Plattformen Pausenwerbung und Formate mit QR-Code. Die Länge liegt üblicherweise bei 15 bis 30 Sekunden, und in den meisten Umfeldern ist der Spot nicht überspringbar — das ist der wesentliche Unterschied zu Video im Web, wo nach fünf Sekunden ein Knopf erscheint.

Gesteuert wird ohne Cookies. Auf einem Fernseher gibt es keine. Die Aussteuerung läuft über Haushalt, Gerät, Region und über das Umfeld, in dem der Spot läuft — nicht über eine Browser-Historie. Das ist hier kein Nachteil, sondern der Normalfall: CTV war nie von Cookies abhängig und ist von deren Wegfall deshalb nicht betroffen.

Und die Einordnung, die dieser Kanal braucht: CTV ist ein Aufmerksamkeitsformat, kein Klickformat. Auf einem Fernseher wird nicht geklickt. Was CTV leistet, ist Sichtbarkeit in einer Situation ohne Wettbewerb um den Bildschirm — und der Anstoß, die Marke später selbst zu suchen. Wie sich das messen lässt, steht weiter unten, und was es nicht leistet, steht bei den Grenzen.

Die Inventare

Neunzehn Inventare, und sie sind nicht gleichrangig.

Fünf Premium-Umfelder, zwei deutsche Senderplattformen, zwölf weitere Wege auf den großen Bildschirm. Die Plattform entscheidet über die Zielgruppe.

Die buchbaren CTV-Inventare als Wortmarken in drei Reihen. Oben die fünf Premium-Umfelder Prime Video, Netflix, DAZN, Disney+ und Sky, darunter waipu.tv, Roku, Funke Digital, Netzkino, Goldbach, Samsung Smart TV, Rakuten TV, Vevo, LG Smart TV, Pluto TV, Titan OS und Magenta TV.

Übersicht seitlich scrollbar →

Premium-Umfelder — fünf Plattformen
  • NetflixDer meistgenutzte Streaming-Dienst, seit der Einführung des werbefinanzierten Abos mit wachsendem Werbeinventar. Breite Zielgruppe, hoher Anteil Serienkonsum. Netflix im Einzelnen
  • Amazon Prime VideoDas Umfeld, in dem Werbung und Kauf am dichtesten zusammenliegen — Amazon kann beides derselben Anmeldung zuordnen. Passt für Marken mit Handelsbezug. Amazon Prime Video im Einzelnen
  • DAZNLive-Sport, und damit die einzige Fläche hier mit einem festen Termin: Bundesliga, NFL, und in der Saison 2026/27 die Champions League. Wer zum Anpfiff sichtbar sein will, bucht hier. DAZN im Einzelnen
  • Disney+Familien und Entertainment in einem markensicheren Umfeld. Die konservativste Wahl im Feld, wenn das Umfeld selbst Teil der Botschaft ist. Disney+ im Einzelnen
  • SkySerien, Sport und Nachrichten in einem strukturierten Inventar — die Plattform mit der breitesten inhaltlichen Streuung innerhalb eines Anbieters. Sky im Einzelnen
Deutsche Senderplattformen — zwei Inventare
  • RTL+Das Streaming-Angebot der RTL-Gruppe: eigene Serien und Shows, Mediathek der Sender, Live-Programm. Erreicht Haushalte, die deutschsprachiges Programm suchen und bei den globalen Diensten nicht auftauchen.
  • JoynDie Plattform von ProSiebenSat.1 — Sendermediatheken, eigene Produktionen und werbefinanzierte Kanäle in einer Oberfläche. Zusammen mit RTL+ die deutsche Hälfte des Marktes.
Weitere Inventare — zwölf Wege auf den großen Bildschirm
  • MagentaTV und waipu.tvIPTV mit linearen Kanälen, Mediatheken und Abruf. Haushaltsbindung statt Einzelnutzer — und der Übergang zum klassischen Fernsehen.
  • Samsung Smart TV und LG ChannelsWerbung direkt in der Oberfläche des Fernsehers und in seinen kostenlosen Kanälen. Erreicht Haushalte, die keinen bezahlten Dienst nutzen.
  • Pluto TV und Rakuten TVKostenlose, werbefinanzierte Kanäle. Hier ist Volumen günstig, das Umfeld dafür weniger scharf umrissen als bei den Premium-Plattformen.
  • Roku und Titan OSBetriebssysteme für Fernseher und Streaming-Geräte. Gebucht wird die Startoberfläche, nicht ein einzelner Inhalt.
  • Vevo und NetzkinoMusikvideos und Spielfilme. Vevo trifft junge Nutzer, Netzkino ein Filmpublikum mit langen Sitzungen.
  • Funke Digital und GoldbachKein Streaming-Dienst, sondern ein Publisher und ein Vermarkter. Über sie kommen weitere Umfelder dazu, die nicht als eigene Marke auftreten. Alle zwölf im Einzelnen

Nicht jedes Umfeld ist zu jedem Zeitpunkt offen. Werbeinventar im Streaming wird je Plattform, Land und Quartal freigegeben, und Mindestvolumen gehören zur Freigabe. Was tatsächlich buchbar ist, klären wir vor dem Angebot statt danach — eine Liste ist keine Verfügbarkeit.

Abgrenzung

Nicht lineares Fernsehen, nicht Video im Web.

Drei Dinge, die alle „Videowerbung" heißen und sich in Aussteuerung, Länge und Messung unterscheiden.

Lineares FernsehenVideo im WebConnected TV
BuchungSendeplatz und UhrzeitUmfeld oder ZielgruppeZielgruppe, Haushalt und Umfeld
BildschirmFernsehermeist Handy oder RechnerFernseher, im Vollbild
Überspringbarneinmeist nach fünf Sekundenin den meisten Umfeldern nein
Tonanhäufig ausan
AussteuerungSendegebiet, ProgrammCookies, Umfeld, Anmeldungohne Cookies, über Gerät und Haushalt
Häufigkeit begrenzbarnur grobjaja, je Haushalt
Klick möglichneinjain der Regel nein
Erste Zahlennach der Ausstrahlunglaufendlaufend

Tabelle seitlich scrollbar →

Die Zeile, an der die meisten Planungen scheitern, ist die vorletzte. Wer CTV mit den Kennzahlen einer Web-Videokampagne bewertet, kommt zu einem falschen Ergebnis — nicht weil CTV schlechter wäre, sondern weil auf einem Fernseher niemand klickt. Der Vergleich, der trägt, ist der mit linearem Fernsehen: gleiche Lage, gleiche Aufmerksamkeit, aber steuerbar und laufend messbar. Video im Web ist eine eigene Seite →

Die Planungsfrage

Premium-Umfeld oder Breite — das ist die Entscheidung.

Beides ist Connected TV, beides landet auf demselben Bildschirm, und die Tausenderkontaktpreise liegen weit auseinander. Wer das nicht vorher entscheidet, entscheidet es hinterher über das Budget.

Weg 01

Das Umfeld ist Teil der Botschaft

Du willst neben Inhalten stehen, für die Menschen bezahlen: Netflix, Prime Video, Disney+, Sky, DAZN — dazu RTL+ und Joyn, wenn deutschsprachiges Programm die Zielgruppe besser trifft. Die Marke bekommt Nachbarschaft.

  • Volle Aufmerksamkeit, wenig Streuung. Bezahlte Inhalte werden bewusst ausgewählt und selten nebenbei laufen gelassen.
  • Markensicherheit ist keine Frage. Bei fünf redaktionell verantworteten Plattformen weiß man vorher, worum der Spot herum steht.
  • Weniger Volumen, höherer Preis. Premium-Inventar ist begrenzt und wird je Quartal freigegeben. Reichweite kostet hier mehr als in der Breite.
  • Bei DAZN kommt der Termin dazu. Live-Sport heißt: die Fläche existiert an einem Abend und danach nicht mehr.
  • Passt, wenn die Marke gesehen werden soll und die Nachbarschaft zählt — Markteinführungen, Imagekampagnen, hochpreisige Produkte.
Weg 02

Du brauchst Reichweite auf dem großen Bildschirm

Du willst so viele Haushalte wie möglich im Wohnzimmer erreichen — über Smart-TV-Oberflächen, kostenlose Kanäle und IPTV.

  • Deutlich mehr Volumen je Euro. Kostenlose, werbefinanzierte Kanäle brauchen Werbung, um zu existieren — entsprechend ist Inventar da.
  • Erreicht Haushalte ohne bezahltes Abo. Das ist genau die Gruppe, die über Netflix und Disney+ nicht erreichbar ist.
  • Das Umfeld ist weniger scharf. Bei einem Sender mit neunzig Kanälen ist nicht jeder Kanal ein Umfeld, in dem jede Marke stehen will.
  • Ausschlüsse gehören ins Briefing. Kategorien und einzelne Kanäle lassen sich ausnehmen — aber vorher, nicht nachträglich.
  • Passt, wenn Reichweite und Häufigkeit das Ziel sind: bekannte Marken, regionale Kampagnen, Aktionszeiträume.

In der Praxis laufen die meisten Kampagnen auf beidem: ein Premium-Umfeld als Anker, die Breite für die Häufigkeit. Der Grund ist banal — mit Premium-Inventar allein erreicht man denselben Haushalt selten dreimal, und unter drei Kontakten passiert bei Bewegtbild wenig. Wie die Aufteilung im konkreten Fall aussieht, hängt am Budget und daran, wie bekannt die Marke schon ist. Eine feste Quote nennen wir hier nicht — die wäre geraten.

Bundles

Mehrere Umfelder in einer Rotation.

Du musst dich nicht für eine Plattform entscheiden. Vier Bundles fassen Umfelder zusammen, die zur selben Stimmung gehören.

Ein Bundle ist eine Buchung über mehrere Plattformen, die in Rotation ausgeliefert wird. Der Unterschied zur Einzelbuchung ist nicht der Preis, sondern die Steuerung: Die Häufigkeitsgrenze gilt über das ganze Bundle, nicht je Plattform. Derselbe Haushalt sieht deinen Spot also nicht viermal, weil er vier Dienste nutzt.

  • EntertainmentPrime Video, Netflix, Disney+ — die drei größten Abo-Dienste in einer Rotation. Das breiteste Premium-Umfeld, wenn die Marke Nachbarschaft braucht und kein festes Thema.
  • SportDAZN, Sky und Live-Sport-Rechte. Das einzige Bundle mit Terminlogik: Die Fläche existiert an einem Spieltag und danach nicht mehr.
  • Amazon O&OPrime Video, Twitch und die FireTV-Kanäle — alles innerhalb der Amazon-Welt. Passt, wenn Werbung und Kauf derselben Anmeldung zugeordnet werden sollen.
  • Streaming TVPrime Video, Twitch, FireTV und Publisher außerhalb. Das volumenstärkste Bundle, entsprechend weniger scharf umrissen im Umfeld.

Abgerechnet wird auch im Bundle nach Tausenderkontaktpreis, und er unterscheidet sich je Bundle deutlich — ein Premium-Entertainment-Paket liegt bei einem Mehrfachen eines breiten Streaming-Pakets. Dazu kommt: die Spotlänge geht in den Preis ein. Ein 20-Sekünder kostet je tausend Kontakte mehr als ein 15-Sekünder. Welche Konditionen für dein Bundle gelten, steht im Angebot.

Anschnitt unserer Rate Card für CTV und OTT. Je Plattform stehen der Tausenderkontaktpreis für Spots bis 20 und bis 30 Sekunden, ein Mindestbuchungsvolumen und Aufschläge für Sondertargeting. Der Ausschnitt zeigt Prime Video, Netflix, Disney+ und den Beginn des DAZN-Blocks.

Anschnitt aus unserer Rate Card CTV & OTT. Verbindliche Konditionen stehen im Angebot.

Steuern lässt sich mehr als das Umfeld. Zu jeder Buchung kommen Optionen, die die Ausspielung eingrenzen: kontextuelles, demografisches und Lifestyle-Targeting, geografische Eingrenzung und Dayparting — also feste Tageszeitfenster. Bei einzelnen Plattformen kommt die Eingrenzung auf ein Genre dazu. Jede dieser Optionen kostet einen Aufschlag auf den Tausenderkontaktpreis und verkleinert die erreichbare Menge. Deshalb ist die richtige Frage nicht, wie viele Optionen möglich sind, sondern welche eine tatsächlich braucht.

Abrechnung

Abgerechnet wird pro tausend Einblendungen.

CPM — und anders als beim Checkout gibt es hier bewusst kein Modell pro Ergebnis.

Ein Modell, kein Baukasten. CTV wird über den Tausenderkontaktpreis abgerechnet: Du zahlst für ausgelieferte Einblendungen, nicht für Klicks und nicht für Bestellungen. Das ist kein Versäumnis, sondern folgt aus dem Kanal — wo nicht geklickt werden kann, lässt sich nicht pro Klick abrechnen.

Der Preis je tausend Einblendungen unterscheidet sich stark je Umfeld. Ein Premium-Spot bei einem bezahlten Dienst kostet ein Mehrfaches eines Spots auf einem kostenlosen Kanal. Das ist der Grund, warum die Entscheidung aus dem Abschnitt darüber vor der Buchung fällt und nicht danach: Sie bestimmt, wie viele Kontakte ein Budget hergibt.

Was zusätzlich abgerechnet werden kann, ist die abgeschlossene Ansicht. Einzelne Plattformen und Einkaufswege rechnen nach Cost per Completed View — bezahlt wird dann nur, wenn der Spot zu Ende gesehen wurde. Bei nicht überspringbaren Formaten liegt dieser Wert naturgemäß hoch, und dann ist der Unterschied zum CPM klein. Welche Größe im Angebot steht, sagen wir dir vorher.

Ein Mindestbudget nennen wir hier nicht, und für CTV gilt das stärker als für andere Formate: Die Zahl hängt daran, welche Umfelder du willst, in welchem Zeitraum und mit welcher Kontakthäufigkeit. Zwei Kampagnen mit demselben Budget können in diesem Kanal völlig verschieden aussehen. Was wir nennen können: unter zwei Wochen Laufzeit ist eine Auswertung nicht belastbar.

Und was nicht im Tausenderkontaktpreis steckt: der Spot selbst. CTV braucht ein fertiges Video in den Maßen der Plattform — dazu unten bei den Grenzen.

Messung

Woran wir Erfolg messen — und warum nicht an der Klickrate.

Auf einem Fernseher gibt es keinen Klick. Wer hier eine Klickrate ausweist, misst etwas anderes als er behauptet.

  • ImpressionsAusgelieferte Einblendungen, getrennt je Plattform. Die abgerechnete Größe und der Nenner für alles andere.
  • View-Through-Rate (VTR)Anteil der Spots, die zu Ende gesehen wurden. Bei nicht überspringbaren Formaten hoch — aussagekräftig ist sie erst im Vergleich zwischen Umfeldern.
  • Cost per Completed View (CPCV)Was eine vollständig gesehene Ansicht gekostet hat. Die Zahl, mit der sich ein teures Premium-Umfeld gegen ein günstiges vergleichen lässt.
  • Kontakthäufigkeit je HaushaltWie oft derselbe Haushalt den Spot gesehen hat. Zu niedrig heißt keine Wirkung, zu hoch heißt verbranntes Budget.
  • Verteilung über die InventareWelche Plattformen wie viel Volumen geliefert haben und zu welchem Preis. Die Grundlage fürs Nachsteuern in der laufenden Woche.
  • Suchbewegung auf die MarkeOb während der Kampagne mehr direkt nach der Marke gesucht wird. Ein Trend, kein Beweis — dazu der Absatz darunter.

Die drei ersten Zahlen sagen, ob die Kampagne läuft. Sie sagen nicht, ob sie wirkt. Das ist der unangenehme Teil und er gehört auf diese Seite. Eine vollständig gesehene Ansicht ist kein Kaufinteresse, und eine hohe VTR bei einem nicht überspringbaren Spot ist vor allem ein Beweis dafür, dass er nicht überspringbar war.

Was wir stattdessen tun: Wir sehen uns an, ob die direkte Suche nach der Marke und der direkte Zugriff auf die Website während der Kampagne steigen — und wir sagen dazu, dass das ein Zusammenhang und kein Nachweis ist, solange nicht gegen einen kampagnenfreien Zeitraum oder eine Vergleichsregion gerechnet wird. Wer eine belastbare Wirkungsaussage braucht, braucht eine Messung, die vorher aufgesetzt wird. Ausgewertet wird in insightWerk, während die Kampagne läuft — nicht im Abschlussbericht.

Was du auf dieser Seite nicht findest, ist eine Prozentzahl, die wir dir vorher versprechen. Wirkungswerte nennen wir, wenn wir sie in deiner Kampagne gemessen haben.

Ein Fall

8in1: Markenwirkung ohne Landingpage.

Eine Tiernahrungsmarke, die auf dem Fernseher sichtbar wird — und den Weg zur Marke bewusst offen lässt, statt einen Klick zu erzwingen, den es dort nicht gibt.

Zwei Schritte einer CTV-Kampagne für 8in1. Links der Spot auf einem Fernseher: eine Frau kniet bei einem Golden Retriever, darüber das 8in1-Logo. Ein Pfeil führt nach rechts auf den Markenkanal von 8in1 Europe mit Kanalbild, Beschreibung und einer Reihe von Videos. Dazwischen der Hinweis, dass es keine direkte Landingpage gibt und CTV über Sichtbarkeit, Wiedererkennung und Suchimpulse wirkt. Darunter die drei Schritte Aufmerksamkeit, Wiedererkennung und Interesse.

Schaubild seitlich scrollbar →

  • Die AufgabeEine Marke im Lean-back-Umfeld sichtbar machen, in einer Kategorie, in der die Kaufentscheidung im Regal und nicht im Browser fällt.
  • Die IdeeDen Spot dort ausspielen, wo er im Vollbild und mit Ton läuft — und den zweiten Kontakt nicht erzwingen, sondern vorbereiten: einen Markenauftritt, der trägt, wenn jemand später von selbst sucht.
  • Warum es passtEs gibt keinen Klick auf dem Fernseher. Statt eine Landingpage zu bauen, die niemand direkt erreicht, steht am Ende des Weges ein Ort mit Inhalten — und der Weg dorthin ist die Suche.
  1. AufmerksamkeitDer Spot läuft im Streaming auf dem großen Bildschirm, im Vollbild, mit Ton und ohne Möglichkeit, ihn wegzuklicken.
  2. WiedererkennungDieselbe Bildsprache und dasselbe Logo erscheinen an weiteren Kontaktpunkten. Ein einzelner Kontakt trägt bei Bewegtbild nicht.
  3. InteresseWer die Marke später sucht, landet nicht auf einer Kampagnenseite, sondern auf einem Markenauftritt mit Inhalten. Das ist der Unterschied zwischen einem Klickziel und einem Zuhause.

Laufende Kampagne — Motive, Umfelder und Auftritte wechseln über das Jahr. Die Ansicht zeigt eine Welle.

Warum wir

Eine Buchung über neunzehn Inventare — und eine Auswertung.

Und wir sagen dir, wann Connected TV das falsche Format ist.

Die Verteilung ist unsere Arbeit, nicht deine. Neunzehn Inventare heißen sonst neunzehn Ansprechpartner, unterschiedliche Mindestvolumen und Berichte in unterschiedlichen Formaten. Bei uns ist es ein Auftrag, ein Berichtsstand und eine Zahlenreihe, in der die Umfelder vergleichbar nebeneinander stehen — sonst lässt sich nicht nachsteuern.

Bewegtbild ist bei uns nicht allein. Gesteuert wird in OneWerk, ausgewertet in insightWerk — dieselben Systeme, in denen die Verteiler, die Checkout-Flächen und die Story Ads liegen. Das ist der Grund, warum eine CTV-Kampagne bei uns einen zweiten Kontakt bekommen kann, ohne dass ein zweites Projekt daraus wird. Wie Formate zusammenspielen →

Wir sagen vorher, was nicht offen ist. Streaming-Inventar ist keine Dauerfläche: Umfelder werden je Plattform, Land und Quartal freigegeben, mit Mindestvolumen. Eine Zusage auf ein Umfeld, das im nächsten Quartal nicht buchbar ist, hilft niemandem.

Und die Grenzen, damit du nicht die falsche Erwartung mitnimmst:

  • Du willst Klicks oder LeadsAuf dem Fernseher wird nicht geklickt. Wer eine messbare Handlung pro Euro braucht, ist mit Checkout, E-Mail oder Story Ads besser bedient — und kann CTV davor setzen, nicht anstelle.
  • Du hast keinen SpotCTV braucht ein produziertes Video in den Maßen der Plattform, mit Ton und in Sendequalität. Ein umgeschnittenes Social-Video reicht in den meisten Premium-Umfeldern nicht.
  • Kleines Budget, kurzer ZeitraumUnter zwei Wochen und ohne Volumen für mehrere Kontakte je Haushalt entsteht Sichtbarkeit ohne Wirkung. Dann ist das Geld in einem Format mit direkter Reaktion besser angelegt.
Eine Ebene tiefer

Jede Plattform hat ihre eigene Seite.

Weil „Netflix Ads" und „DAZN Werbung" eigene Suchanfragen sind — mit Formaten, Längen und Freigaben, die je Plattform anders aussehen.

Fragen

Was uns vor jeder CTV-Kampagne gefragt wird.

Dreizehn Fragen aus laufenden Projekten. Wenn deine nicht dabei ist, stell sie uns.

Was ist der Unterschied zwischen CTV und OTT?

CTV ist das Gerät — ein internetfähiger Fernseher, ein Streaming-Stick, eine Konsole. OTT ist der Dienst, der die Inhalte darüber liefert. Netflix ist ein OTT-Dienst und läuft auch auf dem Handy; von CTV spricht man nur, wenn es der große Bildschirm ist.

Brauche ich einen eigenen Werbespot?

Ja. CTV braucht ein produziertes Video in den technischen Maßen der Plattform, mit Ton und in Sendequalität. Ein hochkant geschnittenes Social-Video reicht in den Premium-Umfeldern nicht. Wenn kein Spot existiert, ist das der erste Schritt — und der bestimmt den Zeitplan, nicht die Buchung.

Wie lang darf der Spot sein?

Üblich sind 15 bis 30 Sekunden. Was genau zulässig ist, legt die Plattform fest, und es unterscheidet sich zwischen den Inventaren. Die verbindlichen Maße bekommst du vor der Produktion, nicht danach.

Kann der Zuschauer den Spot überspringen?

In den meisten CTV-Umfeldern nicht. Das ist der Unterschied zu Video im Web, wo nach fünf Sekunden ein Knopf erscheint. Es heißt aber nicht, dass jeder hinsieht — deshalb ist eine hohe Quote vollständiger Ansichten allein noch kein Erfolgsnachweis.

Wie wird ohne Cookies ausgesteuert?

Über Gerät und Haushalt, über Region und über das Umfeld, in dem der Spot läuft — bei angemeldeten Diensten zusätzlich über die Angaben, die der Nutzer dort selbst gemacht hat. Auf einem Fernseher gab es nie Cookies; CTV ist von deren Wegfall deshalb nicht betroffen.

Lässt sich regional aussteuern?

Ja, bis auf Ebene von Regionen und in einigen Umfeldern feiner. Wie fein, hängt an der Plattform. Bei kleinen Gebieten wird das verfügbare Volumen schnell zum begrenzenden Faktor — das prüfen wir vor dem Angebot.

Kann ich begrenzen, wie oft jemand den Spot sieht?

Ja, über eine Obergrenze je Haushalt und Zeitraum. Diese Grenze ist bei CTV wichtiger als in anderen Kanälen: Wiederholung im Wohnzimmer wird schneller als störend empfunden als ein Banner, das man überblättert.

Kann ich bestimmte Umfelder ausschließen?

Ja, auf Ebene von Kategorien und einzelnen Kanälen. Bei den fünf Premium-Plattformen ist das Umfeld ohnehin redaktionell verantwortet; bei kostenlosen Kanälen mit großer Senderauswahl gehören Ausschlüsse ins Briefing.

Muss ich mich für eine Plattform entscheiden?

Nein. Neben der Einzelbuchung gibt es Bundles, die mehrere Umfelder in Rotation zusammenfassen — Entertainment, Sport, Amazon O&O und ein breites Streaming-Paket. Der praktische Vorteil ist nicht der Preis, sondern die Steuerung: Die Häufigkeitsgrenze gilt über das ganze Bundle, nicht je Plattform.

Warum gibt es keine Abrechnung pro Klick oder pro Lead?

Weil auf dem Fernseher nicht geklickt wird. Abgerechnet wird nach Tausenderkontaktpreis, teils nach vollständig gesehener Ansicht. Wer eine Abrechnung pro Ergebnis braucht, braucht ein Format mit einer Fläche, auf der eine Handlung möglich ist.

Wie messe ich, ob CTV etwas gebracht hat?

Laufend über Einblendungen, vollständige Ansichten, Kosten je Ansicht und Kontakthäufigkeit. Für eine Wirkungsaussage braucht es mehr: einen Vergleich gegen einen kampagnenfreien Zeitraum oder eine Vergleichsregion, aufgesetzt vor dem Start. Ein Anstieg der Markensuche während der Kampagne ist ein Zusammenhang, kein Nachweis.

Wie schnell kann eine Kampagne starten?

72 Stunden ab freigegebenem Spot, bei geklärter Verfügbarkeit des Umfelds. Der Zähler startet also nicht beim Briefing — die längere Strecke ist fast immer die Produktion des Spots, nicht die Einbuchung.

Welche Daten werden dabei verarbeitet?

Die Aussteuerung läuft über Geräte- und Haushaltsmerkmale, nicht über eine Browser-Historie. Welche Merkmale eine Plattform bereitstellt und was davon in die Auswertung eingeht, legen wir vor dem Start fest und dokumentieren es. Wir beschreiben, wie wir arbeiten — die datenschutzrechtliche Bewertung deines Falls gehört zu deiner Rechtsabteilung.
Nächster Schritt

Hast du einen Spot — oder erst eine Idee?

Das ist die Frage, die den Zeitplan bestimmt. Mit der Antwort lässt sich in einem Gespräch klären, welche Umfelder offen sind, was ein sinnvoller Zeitraum ist und ob CTV für dein Ziel überhaupt das richtige Format ist. Wenn nicht, sagen wir dir das.

Gespräch starten