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Fünf Ziele — und die Formate, die dafür in Frage kommen.

Kaum jemand sucht ein Format. Gesucht wird ein Ziel: mehr Abverkauf, mehr Leute in der Filiale, mehr Anfragen. Diese Seite geht den Weg in dieser Richtung — vom Ziel zum Format, nicht umgekehrt. Je Ziel steht hier, welche Formate dafür taugen, warum diese, in welcher Reihenfolge und woran wir merken, ob es funktioniert hat.

Ziel 01

Markenbekanntheit steigern.

Gesehen werden, wo niemand wegklicken kann.

Das Ziel heißt: In sechs Monaten sollen mehr Leute die Marke kennen als heute. Das ist kein Abschlussziel, und es wird auch nicht wie eines gemessen. Wer Markenbekanntheit über Klicks bewertet, misst das Falsche und stellt die Kampagne nach zwei Wochen ab.

Welche Formate dafür in Frage kommen: Connected TV auf dem großen Bildschirm, Video im Player und im Text, Story Ads im redaktionellen Umfeld, Native Ads im Artikel. Vier Formate, ein gemeinsames Merkmal — sie erscheinen dort, wo jemand gerade etwas anderes tut und die Fläche trotzdem nicht überspringen kann oder will.

Warum diese und nicht Social: Auf einer Social-Plattform steht deine Marke zwischen Beiträgen von Freunden und wird in derselben Bewegung weggewischt. Im Streaming läuft der Spot im Vollbild, mit Ton, ohne Möglichkeit wegzuklicken. Das ist der ganze Unterschied — und der Grund, warum wir dort einkaufen.

Ein einzelner Kontakt trägt bei Bewegtbild nicht. Markenbekanntheit entsteht aus Wiederholung im gleichen Bildvokabular, nicht aus einem großen Auftritt. Deshalb ist die Frequenzsteuerung über alle Umfelder hinweg hier wichtiger als die Reichweite eines einzelnen Kanals.

Reihenfolge: Erst das Umfeld festlegen, dann die Frequenz, dann das Motiv. Wer mit dem Motiv anfängt, baut einen Spot, der auf Text im Bild setzt — und auf dem Fernseher aus drei Metern nicht lesbar ist.

Woran gemessen wird: vollständige Ansichten, Netto-Reichweite über alle Umfelder ohne Doppelzählung, Frequenz je Haushalt — und danach die Bewegung: Suchanfragen zur Marke im Kampagnenzeitraum gegen den Zeitraum davor. Das ist ein Signal, kein Beweis, und wir nennen es auch so.

Connected TV →  ·  Video Marketing →  ·  Story Ads →  ·  Native Ads →

Ziel 02

Digitale Präsenz ausbauen.

Sichtbar sein — und einen Ort haben, an dem der Blick landet.

Dieses Ziel hat zwei Hälften, und die meisten kaufen nur eine. Die erste ist Sichtbarkeit: dass die Marke in Umfeldern vorkommt, in denen die Zielgruppe ohnehin unterwegs ist. Die zweite ist der Ort, an dem jemand landet, der die Marke danach von sich aus sucht.

Ohne die zweite Hälfte verpufft die erste. Auf dem Fernseher gibt es keinen Klick. Wer einen Spot sieht und später sucht, landet auf dem, was da ist — und wenn das eine Seite von 2018 mit vier Absätzen ist, war der Spot die teuerste Enttäuschung des Quartals.

Welche Formate dafür in Frage kommen: für die Sichtbarkeit dieselben vier wie beim ersten Ziel, dazu die Belegung auf unseren eigenen Portalen. Für den Ort: eine Website, die trägt — und ein Auftritt, der auch von einer Antwortmaschine gelesen werden kann, nicht nur von einem Menschen.

Reihenfolge — und hier ist sie ungewöhnlich: erst der Ort, dann die Sichtbarkeit. Das ist der einzige Fall in dieser Aufstellung, in dem wir raten, mit dem Media-Einkauf zu warten.

Woran gemessen wird: Direktaufrufe und Suchanfragen zur Marke, die Zahl der Umfelder, in denen die Marke im Zeitraum vorkam — und ob eine Frage nach deiner Leistungsart eine Antwort mit deinem Namen bekommt.

Digitale Umsetzung: Website, Landingpage, Werbemittel →
Die acht eigenen Portale →

Ziel 03

Abverkauf steigern.

Dort werben, wo die Kaufentscheidung ohnehin gerade läuft.

Abverkauf ist das Ziel, bei dem der Ort mehr entscheidet als die Botschaft. Dieselbe Anzeige wirkt völlig verschieden, je nachdem, ob sie jemanden beim Zeitunglesen erwischt oder eine Minute nach einem abgeschlossenen Kauf.

Welche Formate dafür in Frage kommen: Checkout Advertising und Post-Purchase auf den Bestätigungsseiten unserer eigenen Portale und bei Partner-Shops. Die Belegung auf den Portalen selbst, wo Nutzer aktiv nach Angeboten suchen. Und der Standalone-Versand über eigene Verteiler, wenn ein Angebot einen eigenen Anlass braucht.

Nach dem Kauf ist die Aufmerksamkeit hoch und die Skepsis niedrig. Jemand hat gerade bewiesen, dass er kauft, seine Zahlungsdaten hinterlegt und Vertrauen gefasst. Das ist die günstigste Sekunde im ganzen Netz — und die einzige, in der niemand nach der Kaufabsicht raten muss.

Warum nicht der Suchmaschinenkanal: Wir bieten ihn nicht an. Wer bereits sucht, wird von genügend Anbietern beworben; unser Ansatz beginnt eine Stufe davor und eine Stufe danach. Wenn der Kanal für dein Ziel der richtige ist, sagen wir das — und du kaufst ihn woanders ein.

Reihenfolge: zuerst die Fläche mit der höchsten Kaufnähe, dann die Verstärkung darüber. Umgekehrt zahlt man Reichweite für ein Angebot, dessen Abschlussweg noch gar nicht steht.

Woran gemessen wird: Abschlussquote je Fläche, getrennt und nie als Durchschnitt; Kosten je Abschluss; der Anteil neuer Käufer an den Abschlüssen. Der letzte Wert ist der ehrlichste — er unterscheidet Umsatz, der ohnehin gekommen wäre, von neuem.

Checkout Marketing →  ·  Portale →  ·  Standalone E-Mail →

Ziel 04

Filialbesuche steigern.

Das einzige Ziel, bei dem die Postleitzahl wichtiger ist als die Zielgruppe.

Wer Leute in ein Ladengeschäft bringen will, hat ein anderes Problem als alle anderen auf dieser Seite: Der weitaus größte Teil jeder national eingekauften Reichweite ist für dieses Ziel wertlos, weil die Menschen dahinter zu weit weg wohnen. Der ganze Aufwand geht deshalb nicht in die Botschaft, sondern in die Eingrenzung — und wie groß der nutzbare Anteil ist, rechnen wir vorher aus dem Einzugsgebiet und nicht hinterher aus dem Bericht.

Drei Wege, das Gebiet einzugrenzen: die Auswahl über Postleitzahlgebiete in unseren eigenen Verteilern und auf den Portalen. Die Aussteuerung über den ungefähren Ort der Verbindung im Netz. Und — der stärkste Fall — adressierbares Fernsehen: Über AdSmart lässt sich ein Spot im laufenden linearen Programm haushaltsindividuell ausspielen. Ein Händlernetz, das in drei Bundesländern verkauft, kann im Bundesliga-Umfeld erscheinen, ohne die anderen dreizehn zu bezahlen.

Die Brücke vom Bildschirm in den Laden ist entweder ein QR-Code im Werbemittel, ein Gutscheincode, der im Geschäft eingelöst wird, oder schlicht der Filialfinder als Ziel des Klicks. Ohne eine dieser drei Brücken bleibt der Weg unmessbar, und die Kampagne endet in einer Diskussion darüber, ob sie gewirkt hat.

Reihenfolge: erst das Gebiet, dann die Brücke, dann das Motiv. Das Motiv ist hier der unwichtigste Teil — es muss nur die Adresse und den Anlass tragen.

Woran gemessen wird: Einlösungen des Codes je Gebiet, Aufrufe des Filialfinders, Suchanfragen nach dem Ortsnamen zusammen mit der Marke im Zeitfenster. Bei adressierter Aussteuerung wird getrennt je Gebiet ausgewertet — sonst verdeckt der Durchschnitt genau das, was gesteuert wurde.

Die Grenze der Messung gehört dazu: Ein Filialbesuch lässt sich nicht lückenlos einer Anzeige zuordnen. Wer bar zahlt, keinen Code einlöst und nichts sucht, taucht in keiner Auswertung auf. Messbar ist der belegbare Teil — Einlösungen, Aufrufe, Bewegung im Zeitfenster — und dazu gehört die Auskunft, wie groß der unbelegbare Rest ungefähr ist.

Wie AdSmart funktioniert →  ·  Regional aussteuern über eigene Verteiler →

Ziel 05

Leads gewinnen.

Nicht Adressen — Menschen, die eine Frage beantwortet haben.

Bei diesem Ziel geht der häufigste Fehler nicht auf die Menge, sondern auf die Erwartung. Eine Adresse mit Einwilligung ist etwas anderes als jemand, der auf einen Anruf wartet. Beides heißt „Lead", beides kostet unterschiedlich viel, und wer das eine bestellt und das andere erwartet, ist am Ende enttäuscht.

Welche Formate dafür in Frage kommen: exklusive Leadprojekte mit eigener Strecke und eigenen Qualifizierungsfragen, Datenbankaufbau über Anmeldungen auf den eigenen Portalen — und die Landingpage, auf der beides zusammenläuft. Ohne eine Zielseite, die genau eine Frage stellt, ist die eingekaufte Reichweite verloren.

Reihenfolge: erst die Frage festlegen, die ein Lead beantwortet haben muss. Dann die Felder, die das belegen. Dann die Reichweite. In der Praxis läuft es meist andersherum, und dann liegen am Ende dreitausend Adressen da, mit denen niemand etwas anfangen kann.

Woran gemessen wird: Kosten je Lead, aber nie allein — daneben steht immer der Anteil, der die Qualifizierung besteht. Ein günstigerer Lead, von dem die Hälfte unbrauchbar ist, ist der teurere.

Lead-Generierung →  ·  Die Landingpage dazu →  ·  Leitfaden Lead-Generierung →

Reihenfolge

Wenn mehrere Ziele gleichzeitig gelten.

Der Regelfall — und der Grund, warum die Reihenfolge über das Ergebnis entscheidet.

Kaum ein Unternehmen hat genau ein Ziel. Meistens sollen Bekanntheit und Abverkauf gleichzeitig steigen, und das Budget reicht für eines von beiden richtig. Dann entscheidet nicht die Gewichtung, sondern die Reihenfolge.

  • Steht der Abschlussweg noch nichtZuerst die Fläche mit der höchsten Kaufnähe und die Zielseite. Reichweite auf eine Strecke zu kaufen, die abreißt, ist der teuerste Weg, dasselbe Problem zu bestätigen.
  • Steht der Abschlussweg und es fehlt NachfrageDann nach oben: Bekanntheit über Bewegtbild und redaktionelle Umfelder, mit Frequenz statt mit einem großen Auftritt.
  • Läuft beides und stockt das WachstumDann in die Wiederansprache — eigene Verteiler, eigene Strecken. Aus dem Kauf eine Beziehung machen ist billiger als jeden Monat neue Menschen zu finden.

Das ist derselbe Aufbau wie unter „Unser Ansatz", nur von der anderen Seite gelesen. Dort stehen drei Schichten und darunter die Ziele; hier stehen die Ziele und darunter die Formate. Die drei Schichten ansehen →

Grenzen

Was auf dieser Seite bewusst fehlt.

Drei Ziele, für die wir nicht der richtige Weg sind.

Nicht jedes Marketingziel führt zu einem Format, das wir anbieten. Drei kommen regelmäßig in Anfragen vor und stehen deshalb hier:

  • Bewerber gewinnenPersonalmarketing hat eigene Kanäle, eigene Zielgruppen und eine eigene Bildsprache. Unsere Flächen sind auf Kaufentscheidungen gebaut, nicht auf Berufsentscheidungen. Eine Karriere-Landingpage bauen wir, den Kanal dafür kaufen wir nicht ein.
  • Kurzfristig auf eine Suchanfrage reagierenWer heute für einen Begriff sichtbar sein will, den jemand morgen eintippt, braucht den Suchmaschinenkanal. Den bieten wir nicht an, und wir tun auch nicht so, als sei ein anderer Kanal derselbe.
  • Eine Marke von Grund auf entwickelnPositionierung, Name, Bildwelt, Tonalität. Ohne die steht kein Werbemittel — und es ist eine andere Arbeit als Media-Einkauf. Dafür braucht es eine Markenagentur, und danach uns.

Und ein vierter Fall, der keine Grenze ist, sondern eine Reihenfolge: Wenn das Ziel „mehr Umsatz" heißt und sonst nichts feststeht, ist die erste Arbeit nicht der Einkauf, sondern die Frage, an welcher Stelle die Entscheidung heute abreißt. Die beantworten wir im Gespräch, und sie kostet nichts.

Fragen

Was am häufigsten gefragt wird.

Acht Antworten zur Auswahl des richtigen Ziels.

Kann ich mehrere Ziele gleichzeitig verfolgen?

Ja, und das ist der Regelfall. Entscheidend ist die Reihenfolge, nicht die Gewichtung: Steht der Abschlussweg noch nicht, ist Reichweite zu kaufen der teuerste Weg, dasselbe Problem zu bestätigen. Steht er, fehlt aber Nachfrage, geht es nach oben in die Bekanntheit.

Woher weiß ich, welches Ziel meines ist?

An der Stelle, an der es hakt. Kommen genug Leute, aber kaufen nicht, ist es der Abschlussweg. Kaufen die, die kommen, aber es kommen zu wenige, ist es Bekanntheit. Weiß niemand, wer die Leute sind, ist es das Lead-Ziel. Wenn du es selbst nicht sagen kannst, ist genau das die erste Frage im Gespräch.

Wie lange dauert es, bis ein Ziel messbar wird?

Das hängt am Ziel. Abverkauf und Leads zeigen sich innerhalb der Laufzeit, weil die Handlung direkt am Werbemittel hängt. Bekanntheit braucht Wiederholung und zeigt sich frühestens nach mehreren Wellen — wer sie nach zwei Wochen bewertet, stellt sie ab, bevor sie wirken konnte.

Kann Markenbekanntheit überhaupt gemessen werden?

Nicht direkt und nicht von uns. Was wir liefern, sind die belegbaren Werte der Auslieferung — vollständige Ansichten, Netto-Reichweite, Frequenz — und daneben die Bewegung, die im Zeitfenster sichtbar wird: Suchanfragen zur Marke, Direktaufrufe. Das ist ein Signal, kein Beweis. Wer eine Zahl zur Erinnerungswirkung will, braucht eine Befragung, und die ist eine eigene Beauftragung.

Welches Ziel ist am günstigsten?

Die Frage führt in die Irre. Günstig ist das Ziel, das an der Stelle ansetzt, an der es tatsächlich hakt — jedes andere ist teuer, egal was der Tausenderkontaktpreis sagt. Deshalb steht am Anfang die Frage, wo die Entscheidung heute abreißt, und nicht die Preisliste.

Ist „Filialbesuche steigern" mit Online-Werbung überhaupt erreichbar?

Ja, wenn zwei Dinge stimmen: eine Eingrenzung des Gebiets — über Postleitzahlen, über den ungefähren Ort der Verbindung oder über adressierbares Fernsehen — und eine Brücke, an der man den Besuch erkennt: ein Code, ein Gutschein oder der Filialfinder. Ohne die Brücke ist der Weg nicht messbar.

Bietet ihr Suchmaschinenwerbung an?

Nein. Suchmaschinen- und Social-Werbung gehören nicht zu unseren Kanälen — wir erschließen Umfelder außerhalb davon. Wenn dein Ziel diese Kanäle braucht, sagen wir das, statt ein Angebot zu bauen.

Was, wenn mein Ziel hier nicht steht?

Dann ist es entweder eine andere Formulierung für eines der fünf — oder es gehört in ein anderes Haus. Beides klären wir im Gespräch, und im zweiten Fall sagen wir es und nennen dir, wonach du suchen musst.
Nächster Schritt

An welcher Stelle reißt es bei dir ab?

Aus dieser einen Antwort folgt das Ziel, und aus dem Ziel folgen die Formate. Wenn keines davon passt, sagen wir das, statt ein Angebot zu bauen.

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