performance werk Gespräch starten
Start  ·  Leistungen  ·  Native Ads

Native Ads — die Anzeige, die im Artikel steht.

Ein Native Ad übernimmt Schrift, Raster und Bildsprache der Seite, auf der es läuft. Es sitzt dort, wo sonst der nächste Artikel empfohlen wird — im Textfluss, nicht daneben. Das ist der ganze Unterschied zum Banner, und es ist der Grund, warum ein Native Ad gekennzeichnet werden muss: Seine Gestaltung sagt nicht von sich aus, dass es Werbung ist.

Drei Anzeigen im Karten-Layout, wie sie in einem Empfehlungsblock einer Nachrichtenseite stehen: Über jeder Karte ein Bild, darunter eine kleine orange Dachzeile, eine zweizeilige Überschrift, zwei Zeilen Text und ein Handlungsaufruf. Erste Karte, Dachzeile „Reise“: ein Wanderer mit Hut und Rucksack sitzt auf einem Holzsteg an einem türkisen Bergsee, Überschrift „Verborgene Orte, große Erlebnisse“, darunter „Inspiration für besondere Reisen abseits der bekannten Wege“ und „Mehr lesen“. Zweite Karte, Dachzeile „Wohnen“: ein helles Wohnzimmer mit Sofa, Rattanlampe und Holztisch, Überschrift „Kleine Details, große Wirkung“, darunter „So verwandelst du dein Zuhause in eine Wohlfühloase“ und „Jetzt entdecken“. Dritte Karte, Dachzeile „Genuss“: eine Bowl mit Avocado, Kichererbsen und Salat neben einem Glas Wasser, Überschrift „Achtsam genießen, besser leben“, darunter „Nährende Rezepte und Tipps für mehr Balance im Alltag“ und „Mehr lesen“. Ein Zeigefinger-Symbol deutet auf die mittlere Karte. Der Inhalt der drei Karten ist Musterinhalt, keine echte Kampagne.
FlächeIm Artikel, an der Empfehlungsstelle
Umfeldredaktionell, jedes geprüft
Vorlauf72 Stunden
AbrechnungCPM oder CPC
Definition

Was ein Native Ad ist.

Werbung, die Format und Gestaltung ihres Umfelds übernimmt — und trotzdem als Werbung erkennbar bleibt.

Ein Native Ad ist keine eigene Fläche, sondern ein Platz im Inhalt. Es benutzt die Schrift der Seite, ihr Bildformat, ihren Kartenzuschnitt und ihre Abstände. Wo eine Nachrichtenseite unter dem Artikel drei Leseempfehlungen zeigt, ist eine davon gebucht.

Der Vorteil liegt nicht in der Tarnung, sondern in der Position. Ein Banner steht am Rand des Blickfelds, und Leser haben über Jahre gelernt, diesen Rand zu übergehen. Ein Native Ad steht in der Leserichtung — an der Stelle, an der jemand ohnehin entscheidet, was er als Nächstes liest.

Und was es nicht ist: ein bezahlter Artikel. Ein Advertorial ist ein ganzer Text, redaktionell aufgemacht und von dir bezahlt. Das Native Ad ist der Teaser davor — Bild, Überschrift, zwei Zeilen. Wohin er führt, entscheidest du: auf deine Seite, auf eine Landingpage oder eben auf einen bezahlten Beitrag. Die beiden werden oft in einen Topf geworfen, und das ist die Ursache der meisten Missverständnisse über das Format.

Die Umfelder

Wo Native Ads erscheinen.

Nachrichtenseiten, Magazine, Blogs und Apps — dazu die Portale, die wir selbst betreiben.

Überall, wo gelesen wird. Nachrichtenportale, Online-Magazine, Special-Interest-Blogs und Apps mit redaktionellem Inhalt. Dasselbe Werbemittel läuft auf dem Telefon, am Rechner und in der App — es passt sich dem Raster an, das es vorfindet, statt eine feste Pixelgröße mitzubringen.

Ein Teil der Flächen gehört uns. Auf den eigenen Portalen bestimmen wir selbst, wie viele Empfehlungsplätze es gibt und wie oft sie belegt werden. Das macht die Menge planbar — und wir können nachsehen, wie das Werbemittel tatsächlich im Umfeld sitzt, statt es einem Bericht zu glauben.

Jedes Umfeld wird vorher geprüft. Kritische Inhalte — Falschnachrichten, Gewaltdarstellungen, politische Extreme — werden ausgeschlossen, auch im programmatischen Einkauf. Bei Native ist diese Prüfung wichtiger als bei jedem anderen Format: Wer die Gestaltung eines Umfelds übernimmt, übernimmt seinen Ruf mit. Ein Banner bleibt sichtbar ein Fremdkörper, ein Native Ad sieht wie ein Teil der Seite aus.

Die acht eigenen Portale ansehen →

Abgrenzung

Banner, Native Ad, Story Ad — drei Plätze, drei Aufgaben.

Der Unterschied ist nicht die Gestaltung, sondern wie viel Platz das Werbemittel einnimmt.

BannerNative AdStory Ad
Platzneben oder über dem Textim Textfluss, an der EmpfehlungsstelleVollbild, allein auf dem Schirm
Gestaltungeigene, soll auffallendie des Umfeldseigene, Hochformat
Was der Leser tutüberliest esliest weitersieht zu
AufgabeSichtbarkeit, WiedererkennungInteresse an einem ThemaAufmerksamkeit für eine Marke
Kennzeichnungdie Fläche zeigt es selbstPflicht, weil die Gestaltung es nicht zeigtVollbild mit Absender
Braucht ein Motivein Banner in festen Größenein Bild und zwei Zeilen Textein eigenes Hochformat-Motiv
Gemessen wirdEinblendungen und KlicksKlicks und was danach passiertwie weit gesehen wurde

Tabelle seitlich scrollbar →

Die Zeile „Was der Leser tut" ist die praktisch wichtigste. Ein Native Ad gewinnt keinen Blick, es gewinnt eine Entscheidung — nämlich die, weiterzulesen. Deshalb ist die Kennzahl eines Native Ads nicht die Einblendung, sondern das, was nach dem Klick passiert. Und deshalb ist ein Native Ad, das auf eine Verkaufsseite führt, meistens ein Fehlgriff: Es verspricht einen Text und liefert ein Angebot.

Wenn du das Vollbild suchst statt des Platzes im Text: Story Ads und interaktive Ads →
Alle vier Plätze nebeneinander — mit Instream als viertem und der Frage, warum das Banner an Wirkung verloren hat: Leitfaden Display Advertising →

Zwei Ziele

Gelesen werden oder Adressen bekommen.

Beide Wege benutzen denselben Platz im Artikel. Sie unterscheiden sich in dem, was hinter dem Klick liegt — und deshalb auch im Werbemittel. Wer beides gleichzeitig will, bekommt in der Regel keins von beidem.

Ziel 01

Gelesen werden — Haltung zeigen

Der Klick führt auf einen Text: deinen Fachbeitrag, deine Erklärseite, deine Untersuchung. Das Native Ad ist die Einladung dazu.

  • Wofür es taugt: erklärungsbedürftige Angebote, lange Kaufwege, Themen, bei denen Vertrauen vor dem Angebot kommt.
  • Was es verlangt: einen Text, der die Einladung hält. Ohne ihn ist das Native Ad ein Versprechen ohne Gegenwert.
  • Gemessen wird: ob gelesen wurde — Verweildauer und wie weit jemand gescrollt hat, nicht die Klickrate.
  • Der häufige Fehler: der Fachbeitrag endet in einem Verkaufsabsatz. Damit ist die Einladung im Nachhinein eine Anzeige, und der Leser merkt es.
Ziel 02

Adressen bekommen — unaufdringlich fragen

Der Klick führt auf eine Seite mit einem Formular. Das Native Ad hat vorher gesagt, worum es geht, und die Frage kommt danach.

  • Wofür es taugt: Anfragen, Downloads, Newsletter-Anmeldungen, Terminvereinbarungen.
  • Was es verlangt: dass Teaser und Formularseite dasselbe Thema haben. Wer über „Heizkosten senken" klickt und ein allgemeines Kontaktformular findet, springt ab.
  • Gemessen wird: die Konversion auf der Zielseite, je Umfeld getrennt.
  • Und die Grenze: Ein Native Ad ist kein Gewinnspiel. Wer viele Adressen schnell braucht, ist bei der Lead-Generierung besser bedient — das ist ein anderes Werkzeug, kein besseres.

Beide Ziele lassen sich hintereinander schalten, und in der Reihenfolge liegt der Unterschied: erst der Text, dann die Frage. Umgekehrt bittet man um Daten, bevor man einen Grund geliefert hat. Diese Reihenfolge ist dieselbe wie bei den Formatkombinationen — nachzulesen bei den Story Ads →

Kennzeichnung

Ein Native Ad muss als Werbung erkennbar sein.

Das ist keine Einschränkung des Formats, sondern seine Bedingung.

Jedes Native Ad, das wir ausliefern, trägt eine Kennzeichnung — „Anzeige", „Werbung", „Sponsored" oder die Bezeichnung, die das Umfeld dafür führt. Sie steht am Werbemittel, nicht im Kleingedruckten der Seite.

Warum das so sein muss, ergibt sich aus dem Format selbst. Bei einem Banner übernimmt die Gestaltung die Kennzeichnung: Wer eine Fläche sieht, die anders aussieht als die Seite, weiß, dass sie gebucht ist. Ein Native Ad sieht absichtlich wie der Inhalt aus. Damit fällt der Hinweis weg, den die Gestaltung sonst mitliefert — und muss ersetzt werden.

Die Kennzeichnung kostet keine Wirkung. Sie kostet die Möglichkeit, jemanden zu täuschen — und die war ohnehin nicht das Geschäftsmodell. Ein Leser, der klickt, obwohl „Anzeige" darüber steht, hat sich für das Thema entschieden. Das ist der wertvollere Klick.

Voraussetzung und Prüfvorbehalt

Wir beschreiben hier, wie wir arbeiten: Kennzeichnung am Werbemittel, sichtbar vor dem Klick, in der Sprache und Form des jeweiligen Umfelds. Werbung muss als Werbung erkennbar und vom redaktionellen Inhalt unterscheidbar sein — das ist die Anforderung der Sache nach.

Welche Vorschrift im Einzelfall greift und welcher Wortlaut ihr genügt, ist eine rechtliche Bewertung. Sie steht hier bewusst nicht, und wir liefern sie auch nicht als pauschale Zusage mit. Der Wortlaut der Kennzeichnung, die Verantwortung für den Inhalt des Teasers und die Frage, wer bei einem bezahlten Beitrag als Verfasser auftritt, gehören vor dem Start geklärt — schriftlich, und mit Blick auf das konkrete Umfeld.

Der Inhalt der drei Karten am Seitenkopf ist erfunden. Er zeigt die Bauform, nicht eine gelaufene Kampagne.

Bausteine

Woraus ein Native Ad besteht.

Fünf Teile, und jeder hat eine Aufgabe. Die Grafik am Seitenkopf zeigt sie dreimal.

  • Das BildEs muss neben redaktionellen Fotos bestehen können. Ein freigestelltes Produkt auf weißer Fläche fällt in einem Artikelumfeld als Anzeige auf, bevor die Kennzeichnung gelesen ist.
  • Die DachzeileEin Wort, das das Thema einordnet — in der Musteransicht „Reise", „Wohnen", „Genuss". Sie erledigt die Arbeit, für die eine Überschrift sonst Wörter verbraucht.
  • Die ÜberschriftZwei Zeilen, ein Gedanke. Sie muss neugierig machen, ohne zu übertreiben: Was sie verspricht, muss auf der Zielseite stehen.
  • Die zwei Zeilen darunterDer Satz, der die Überschrift auflöst. Hier entscheidet sich, ob geklickt wird — nicht in der Überschrift.
  • Der Handlungsaufruf„Mehr lesen" für einen Text, „Jetzt entdecken" für ein Angebot. Er sagt dem Leser, welche Art Seite kommt, und beugt dem Absprung vor.
  • Die KennzeichnungKein Gestaltungselement, sondern Bedingung. Siehe Abschnitt darüber.

Die genauen Grenzwerte — Bildmaße, Dateigrößen, Zeichenzahlen — legt das Umfeld fest, nicht wir. Sie unterscheiden sich von Portal zu Portal und stehen im Spezifikationsblatt zur jeweiligen Buchung. Wenn du kein passendes Material hast, entsteht es hier; dann kommt die Produktionszeit vor den 72 Stunden Vorlauf.

Aussteuerung

Gesteuert wird über den Text, in dem die Anzeige steht.

Semantisches Umfeld-Targeting — ohne Cookies, ohne Anmeldung, ohne Profil.

Vor der Auslieferung wird gelesen, worum es auf der Seite geht — nicht nach Stichworten, sondern nach Bedeutung. Ein Artikel über „Bergwandern mit Kindern" ist ein anderes Umfeld als einer über „Bergunfall", obwohl beide dieselben Wörter enthalten können.

Bei Native ist das nicht nur Zielgruppenarbeit, sondern Handwerk am Werbemittel. Ein Native Ad steht direkt neben dem Artikel und wird mit ihm zusammen gelesen. Wenn beide vom selben Thema sprechen, liest sich die Anzeige wie der nächste Gedanke. Wenn nicht, wirkt sie wie ein Fehler im Seitenaufbau — und genau dann fällt sie als Werbung auf, obwohl sie wie Inhalt gestaltet ist.

Dazu kommen die üblichen Ebenen: Region, Endgerät, Tageszeit, Wiederholungsgrenzen je Nutzer, eigene Ausschlusslisten für Themen, Wettbewerber und einzelne Seiten.

Was daran praktisch zählt: Die Aussteuerung funktioniert, wenn jemand keine Cookies erlaubt, keine Anmeldung hat und in keinem Profil auftaucht. Personenbezogene Daten braucht sie nicht — sie liest den Artikel, nicht den Leser.

Abrechnung

CPM oder CPC — und bei Native ist CPC häufiger richtig.

Zwei Modelle. Die Wahl sagt, wo dein Risiko liegen soll.

  • CPC — pro Klick. Bei Native meist die passende Wahl, weil die Leistung des Formats im Klick liegt und nicht im Gesehenwerden. Eine Empfehlung, die niemand anklickt, hat ihre Aufgabe nicht erfüllt — anders als ein Vollbild, das auch ohne Klick gewirkt haben kann.
  • CPM — pro tausend Einblendungen. Passt, wenn es um Präsenz in einem bestimmten Umfeld geht: Du willst über einen Zeitraum in einem Themenfeld sichtbar sein, unabhängig davon, wie viele weiterklicken.

Cost per Engagement — bezahlt wird, wenn jemand sich tatsächlich mit dem Inhalt beschäftigt hat — führt der Bestand als Kennzahl für Native. Als Abrechnungsgröße ist es nicht überall verfügbar; wo es geht, sagen wir es beim jeweiligen Umfeld, und nicht vorher als Standard.

Zur Laufzeit: Unter zwei Wochen empfehlen wir nicht. Nicht aus Vertriebsgründen — kürzer reicht die Menge oft nicht, um zwischen einem starken und einem schwachen Umfeld zu unterscheiden, und genau diese Unterscheidung ist bei Native die Arbeit.

Ein Mindestbudget nennen wir hier nicht. Es hängt an Umfeldern, Menge und Produktionsaufwand. Die Zahl bekommst du im Gespräch, auf deinen Fall gerechnet.

Messung

Woran wir Erfolg messen.

Bei Native entscheidet sich fast alles nach dem Klick, nicht davor.

  • Klickrate je UmfeldGetrennt ausgewiesen, nie als Durchschnitt. Ein Themenportal und ein allgemeines Nachrichtenumfeld liefern verschiedene Raten — der Mittelwert verdeckt beides.
  • Was nach dem Klick passiertVerweildauer und Scrolltiefe auf der Zielseite. Bei einem Leseziel ist das die eigentliche Kennzahl: Ein Klick ohne Lesezeit ist ein Missverständnis, kein Erfolg.
  • AbsprungverhaltenWie viele sofort zurückgehen. Der schnellste Hinweis darauf, dass Teaser und Zielseite nicht dasselbe versprechen.
  • Kosten pro VorgangJe Umfeld gerechnet — sonst zahlt ein tragendes Umfeld für ein schwaches mit.
  • Konversion auf der ZielseiteBei Adressenzielen die abschließende Größe. Sie entsteht auf deiner Seite, nicht in der Anzeige.
  • Cost per EngagementWo verfügbar: die Kosten je tatsächlicher Beschäftigung mit dem Inhalt statt je Einblendung.

Was du hier nicht findest: die Aussage, Native Ads hätten eine höhere Klickrate als Banner, sie steigerten die Kaufabsicht um einen bestimmten Prozentwert oder brächten einen höheren Ertrag. Solche Sätze kursieren in der Branche ohne Datum, ohne Methode und ohne Bezugsgröße — teilweise mit dem Wort „nachweislich" davor. Eine Zahl ohne diese drei Angaben sagt nichts — deshalb steht hier keine.

Vergleichswerte nennen wir, wenn wir sie in deiner Kampagne gemessen haben. Vorher nicht.

Warum wir

Eigene Flächen, geprüfte Umfelder, Werbemittel inklusive.

Und vier Fälle, in denen wir von diesem Format abraten.

Ein Teil der Empfehlungsplätze gehört uns. Auf den eigenen Portalen sehen wir das Werbemittel im echten Umfeld stehen, statt es aus einem Bericht zu erschließen. Wenn ein Bild dort neben den redaktionellen Fotos abfällt, merken wir es am ersten Tag.

Das Werbemittel bauen wir mit. Bild, Dachzeile, Überschrift, zwei Zeilen — das ist wenig Text und deshalb schwerer als es aussieht. Wer schon einmal versucht hat, ein Angebot in zwei Zeilen zu erklären, ohne zu übertreiben, kennt das Problem.

Ein Auftrag statt drei. Umfeld, Gestaltung und Auswertung aus einer Hand, gesteuert in OneWerk, ausgewertet in insightWerk — dieselben Systeme wie für die Checkout-Flächen und die Verteiler. Wer über ein Native Ad gekommen ist, lässt sich in derselben Steuerung später im Checkout oder per Mailing wiedertreffen.

Und die Grenzen:

  • Kampagnen, die von Dringlichkeit lebenCountdown, Rabattschlacht, „nur heute" — das Format ist auf Unaufdringlichkeit gebaut. Eine laute Botschaft in einer leisen Bauform wirkt nicht dringlich, sondern unpassend. Dafür ist der Banner das ehrlichere Werkzeug.
  • Wenn die Zielseite eine Verkaufsseite istDer Teaser verspricht einen Inhalt. Führt er auf ein Angebot, ist das Versprechen gebrochen — und die Klickzahl sieht gut aus, während nichts passiert. Wer direkt verkaufen will, braucht ein anderes Format.
  • Wenn kein Bildmaterial da ist, das im Umfeld bestehen kannEin Native Ad wird neben redaktionellen Fotos gelesen. Reine Produktfreisteller fallen dort auf, und zwar als Anzeige. Neues Material zu erzeugen geht, kostet aber Zeit vor dem Start.
  • Wer viele Adressen schnell brauchtNative sammelt Interesse, nicht Menge. Für Menge in kurzer Zeit ist ein Leadprojekt das richtige Werkzeug, und wir sagen das auch, wenn die Native-Buchung für uns die bequemere wäre.
Fragen

Was uns vor jeder Kampagne gefragt wird.

Elf Fragen aus laufenden Projekten.

Ist ein Native Ad dasselbe wie ein Advertorial?

Nein. Das Native Ad ist der Teaser — Bild, Überschrift, zwei Zeilen — an der Empfehlungsstelle im Artikel. Ein Advertorial ist ein ganzer bezahlter Beitrag im redaktionellen Stil. Ein Native Ad kann auf ein Advertorial führen, muss es aber nicht: Es kann genauso auf deine eigene Seite zeigen.

Muss draufstehen, dass es Werbung ist?

Ja, und bei uns steht es drauf — am Werbemittel, sichtbar vor dem Klick, in der Form, die das jeweilige Umfeld dafür führt. Welche Vorschrift im Einzelfall greift und welcher Wortlaut ihr genügt, ist eine rechtliche Bewertung und gehört vor dem Start geklärt. Prüfvorbehalt.

Verliert die Anzeige durch die Kennzeichnung ihre Wirkung?

Sie verliert die Möglichkeit, jemanden zu täuschen. Wer klickt, obwohl „Anzeige" darüber steht, hat sich für das Thema entschieden — und kommt mit einer anderen Erwartung auf deine Seite als jemand, der sich getäuscht fühlt. Belegte Vergleichszahlen dazu nennen wir nicht; wir haben keine eigenen.

Wie unterscheidet sich das von einem Story Ad?

Durch den Platz. Ein Story Ad nimmt den ganzen Bildschirm und steht für sich, ein Native Ad steht im Textfluss und wird zusammen mit dem Artikel gelesen. Daraus folgt alles andere: Motiv, Kennzahl und die Frage, was der Leser als Nächstes tun soll. Die Gegenüberstellung steht oben in der Tabelle.

Brauche ich eigene Texte und Bilder?

Du brauchst ein Bild, das neben redaktionellen Fotos bestehen kann, und vier kurze Textteile. Wenn beides nicht vorliegt, entsteht es hier — dann liegt die Produktionszeit vor dem Vorlauf von 72 Stunden.

Wie groß muss das Bild sein, wie lang darf die Überschrift?

Das legt das Umfeld fest, nicht wir, und es unterscheidet sich von Portal zu Portal. Die Grenzwerte stehen im Spezifikationsblatt zur jeweiligen Buchung. Wir nennen hier keine Zahl, die dann für dein Umfeld nicht stimmt.

Funktioniert das ohne Cookies?

Ja. Gesteuert wird über die Bedeutung des Seiteninhalts, nicht über ein Nutzerprofil. Personenbezogene Daten und Third-Party-Cookies sind dafür nicht erforderlich — ein Nutzer, der jede Zustimmung ablehnt, bleibt erreichbar.

Kann ich Umfelder ausschließen?

Ja, auf Themen- und Seitenebene. Kritische Inhalte sind grundsätzlich ausgeschlossen; darüber hinaus lassen sich eigene Ausschlusslisten hinterlegen — Wettbewerber, Themen, einzelne Seiten.

Wie lange sollte eine Native-Kampagne laufen?

Mindestens zwei Wochen. Kürzer reicht die Menge oft nicht, um tragende von schwachen Umfeldern zu unterscheiden — und dieses Unterscheiden ist bei Native die eigentliche Arbeit.

Wonach wird abgerechnet?

Nach Klicks oder nach tausend Einblendungen. Bei Native ist der Klick meistens die passende Größe, weil die Leistung des Formats dort liegt. Cost per Engagement ist nicht in jedem Umfeld verfügbar; wo es geht, sagen wir es zur Buchung.

Woran sehe ich, ob es funktioniert hat?

An dem, was nach dem Klick passiert: Lesezeit und Scrolltiefe bei einem Leseziel, Konversion bei einem Adressenziel — beides je Umfeld getrennt. Wichtig ist, das Ziel vorher festzulegen. Sonst wird hinterher die Kennzahl gesucht, die am besten aussieht.
Nächster Schritt

Wohin soll der Klick führen?

Auf einen Text oder auf ein Formular — mit dieser Antwort steht das Werbemittel, die Zielseite und die Kennzahl. Wenn es für dein Ziel das falsche Format ist, sagen wir dir das.

Gespräch starten