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Video-Marketing-Agentur: was wir übernehmen — und was nicht.

Wir platzieren und steuern Bewegtbild im deutschsprachigen Raum: im Player, im Text, auf dem Fernseher. Wir produzieren es nicht — und sagen dir vorher, wenn dein Ziel eine andere Agentur braucht als uns.

Einordnung

Ein Vermarkter, keine Produktionsfirma.

Der Unterschied entscheidet, ob wir zueinander passen.

„Video-Marketing-Agentur" meint zwei verschiedene Berufe, und sie werden regelmäßig verwechselt. Die eine Sorte macht den Film: Konzept, Dreh, Schnitt, Ton. Die andere sorgt dafür, dass der fertige Film vor den richtigen Menschen landet und dass hinterher jemand sagen kann, was er gebracht hat.

Wir sind die zweite Sorte. Wenn du noch keinen Spot hast, ist der erste Anruf nicht bei uns — sondern bei jemandem, der ihn dreht. Wir sagen dir gern, worauf du dabei achten solltest, und die technischen Grenzwerte stehen im Leitfaden Video-Marketing.

Diese Trennung steht bewusst am Anfang und nicht im Kleingedruckten. Sie ist der häufigste Grund, warum ein Erstgespräch in zehn Minuten zu Ende ist — und zehn Minuten sind besser als vier Wochen.

Was wir tun, ist der Teil danach: Fläche einkaufen, aussteuern, messen, nachsteuern. Wo dein Spot dabei erscheint und wie er ausgesteuert wird — über das, was im Umfeld gerade gesprochen wird, nicht über die Person davor —, steht vollständig auf der Leistungsseite Video Marketing. Diese Seite hier beantwortet die andere Frage: warum ausgerechnet mit uns.

Arbeitsteilung

Was bei uns liegt, und was bei dir bleibt.

Vor dem Vertrag geklärt ist besser als danach.

bei dirbei uns
Das WerbemittelSpot, Schnittfassungen, Rechte an Musik und GesichternPrüfung auf die technischen Grenzen, Zuschnitt auf die Formate
Die Zielgruppewen du erreichen willst und warumÜbersetzung in Umfelder, Themen und Zeitpunkte
Die FlächeEinkauf, Belegung, Ausschluss unpassender Umfelder
Die ZielseiteSeite, Formular, Shop — und was dort nach dem Klick passiertHinweis, wenn dort etwas fehlt
Die MessungAuswertung je Umfeld und Format, Nachsteuerung im Lauf
Die Kontakte danachgehören dir, auch wenn wir aufhörenÜbergabe ohne Bedingungen

Tabelle seitlich scrollbar →

Die letzte Zeile ist die wichtigste, und sie wird am seltensten gestellt.

Wem gehört was, wenn die Zusammenarbeit endet? Wir beantworten das vor dem ersten Auftrag, weil die Frage danach unangenehm wird. Werbemittel, Auswertungen und Kontakte gehen an dich — wir halten nichts zurück, das dich zum Bleiben zwingt.

Der Anfang

Zwei Angaben genügen für das erste Gespräch.

Wen willst du erreichen, und was soll danach passieren?

Mehr braucht es nicht, um zu klären, ob Bewegtbild für dich der richtige Weg ist. Beide Antworten dürfen unfertig sein. Die zweite ist die wichtigere: Ein Spot, hinter dem nichts vorbereitet ist, erzeugt Aufmerksamkeit, die niemand einsammelt.

  1. GesprächZiel, Zielgruppe, Budgetrahmen, vorhandenes Material. Danach sagen wir, ob wir passen — auch wenn die Antwort nein lautet.
  2. VorschlagUmfelder, Formate, Abrechnungsmodell und was wir messen werden. Keine Prozentzusage, weil wir deine Kampagne noch nicht gemessen haben.
  3. Prüfung des WerbemittelsLänge, Seitenverhältnis, Tonspur, Untertitel. Was nicht passt, sagen wir vor der Buchung, nicht danach.
  4. Start und NachsteuerungErste Zahlen im Lauf, Umschichtung zwischen Umfeldern, sobald sich Unterschiede zeigen.
  5. AuswertungJe Umfeld und Format getrennt. Was nicht getragen hat, steht auch drin.
Maßstab

Woran wir uns messen lassen — und was wir nicht versprechen.

Eine Zahl vor der Kampagne wäre geraten.

Bei Bewegtbild ist die verbreitetste Kennzahl zugleich die schwächste. Ein „View" ist keine Leistung, sondern eine Zählweise — und jede Plattform zählt anders. Was wir stattdessen ansehen und warum, steht ausführlich auf der Leistungsseite.

Was du auf dieser Seite nicht findest, ist eine Prozentzahl, die wir dir vorher versprechen. Wirkungswerte nennen wir, wenn wir sie in deiner Kampagne gemessen haben. Vorher nicht.

Das ist keine Bescheidenheit, sondern Rechnen: Wie ein Spot wirkt, hängt an Angebot, Preis, Marke, Jahreszeit und daran, was auf der Zielseite passiert. Eine Vergleichszahl aus einer fremden Kampagne sagt darüber nichts — warum das grundsätzlich so ist, steht im Leitfaden zum Bestellweg.

Woran du uns dagegen festhalten kannst: dass die Auswertung je Umfeld getrennt ausgewiesen ist, dass unpassende Umfelder vor dem Start ausgeschlossen werden, und dass wir es sagen, wenn eine Kampagne nicht trägt, statt sie stillschweigend weiterlaufen zu lassen.

Auswahl

Fünf Fragen, die jede Video-Agentur beantworten können muss.

Auch wir. Die Antwort kann gegen uns ausgehen.

Diese Frage wird häufiger gestellt als jede Fachfrage und selten ehrlich beantwortet — meist mit einer Liste von Vorzügen des Antwortenden. Hier ist der Versuch einer Antwort, die sich auch gegen uns wenden lässt.

  • Produziert ihr, oder platziert ihr? Wer beides in einem Satz behauptet, macht meist eines davon nebenbei. Wir platzieren.
  • Was messt ihr, und was davon könnt ihr beeinflussen? Einblendungen sind das eine. Was daraus wird, das andere — und dazwischen liegt eine Zielseite, die nicht uns gehört.
  • Wo läuft mein Spot, und wo ausdrücklich nicht? Wer auf die zweite Hälfte keine Antwort hat, hat keine Umfeldkontrolle, sondern einen Einkauf.
  • Was passiert nach dem ersten Kontakt? Wenn die Antwort dort endet, wo die Zuständigkeit endet, fehlt genau die Hälfte, an der es meistens scheitert.
  • Woran habt ihr euch zuletzt geirrt? Wer in Jahren nichts falsch eingeschätzt hat, misst nicht nach.

Spezialist oder Full-Service? Die ehrliche Antwort ist nicht „immer der Spezialist". Ein Haus ohne eigene Marketingsteuerung fährt mit einem Ansprechpartner für alles besser, auch wenn jede Einzelleistung dabei etwas schwächer ausfällt — weil sonst niemand die Teile zusammenhält. Wer die Zusammenhänge selbst verantwortet, bekommt beim Spezialisten mehr für sein Geld. Die Trennlinie verläuft nicht an der Größe des Budgets.

Die längere Fassung dieser Überlegung, ohne Bezug auf Bewegtbild, steht in Leitfaden 01, Kapitel 09.

Grenzen

Drei Fälle, in denen wir die falsche Wahl sind.

Lieber im Erstgespräch als im dritten Monat.

  • Du brauchst zuerst einen Film. Produktion ist ein eigenes Fach mit eigenem Handwerk. Wir haben keine Kamera und stellen auch keine hin.
  • Deine Zielgruppe besteht aus wenigen hundert Betrieben. Dort trägt der persönliche Weg. Streuung über Umfelder kostet mehr, als sie einbringt — bei so kleinen Mengen ist jede Aussteuerung Rauschen.
  • Nach dem Klick ist nichts vorbereitet und soll auch nichts vorbereitet werden. Dann kaufst du Aufmerksamkeit, die verfällt.

Dazu ein vierter Fall, der seltener vorkommt und trotzdem zählt: Wenn Suchmaschinenoptimierung der Kern deiner Aufgabe ist, sind wir nicht die Richtigen. Das ist ein eigenes Fach und keines von uns.

Das Haus

Fürth und Wien, eigene Teams.

Kein Netzwerk aus Freiberuflern, das je Projekt neu zusammengestellt wird.

Wer bei uns eine Videokampagne betreut, sitzt in einem der beiden Häuser und ist auch beim dritten Anruf noch derselbe Mensch. Wen genau du triffst, steht mit Gesicht und Rolle auf Über uns — das ist ungewöhnlich für eine Agenturseite und Absicht.

Bewegtbild ist bei uns außerdem kein Einzelkanal. Die Flächen nach dem Kauf, die eigenen Verteiler und die Portale betreiben wir selbst, und das ändert, was ein Spot leisten kann: Er muss die Kaufentscheidung nicht allein tragen, weil danach noch etwas kommt. Wie diese Teile zusammenspielen, steht unter Unser Ansatz.

Fragen

Was uns im Erstgespräch gefragt wird.

Acht Fragen aus laufenden Projekten.

Produziert ihr auch Videos?

Nein. Wir platzieren, steuern und messen Bewegtbild — den Film selbst dreht jemand anderes. Wenn du noch keinen hast, sagen wir dir, worauf du bei der Auswahl achten solltest und welche technischen Grenzen das fertige Material einhalten muss.

Was kostet eine Videokampagne?

Das hängt an Menge, Umfeld und Abrechnungsmodell. Eine belastbare Zahl bekommst du im Gespräch — eine Preisliste würde in diesem Kanal mehr verschleiern als klären, weil dieselbe Belegung je nach Umfeld und Zeitpunkt unterschiedlich viel kostet.

Wie lange dauert es bis zum Start?

Der Engpass ist fast nie die Buchung, sondern das Werbemittel: Länge, Seitenverhältnis, Tonspur und Untertitel müssen zum Format passen. Liegt freigegebenes Material vor, geht es schnell; liegt es nicht vor, entscheidet der Produzent den Termin, nicht wir.

Könnt ihr garantieren, wo mein Spot läuft?

Wir können Umfelder ausschließen und Themen ansteuern — eine Einzelplatzierung auf einer bestimmten Seite zu einer bestimmten Minute ist etwas anderes und in diesem Einkaufsmodell nicht der Regelfall. Was steuerbar ist, steht auf der Leistungsseite unter „Aussteuerung".

Arbeitet ihr auch mit kleinen Budgets?

Es gibt eine untere Grenze, unterhalb derer eine Kampagne nichts aussagt — nicht weil sie zu billig wäre, sondern weil die Menge zu klein ist, um Unterschiede von Zufall zu trennen. Wo diese Grenze in deinem Fall liegt, sagen wir im Gespräch, und zwar vorher.

Was unterscheidet euch von einer Full-Service-Agentur?

Dass wir die Flächen nach dem Kauf, die eigenen Verteiler und die Portale selbst betreiben — Bewegtbild ist bei uns kein isolierter Einkauf. Ob das für dich der Vorteil ist, hängt davon ab, wer bei dir die Zusammenhänge verantwortet. Wenn niemand das tut, ist eine Full-Service-Agentur oft die bessere Wahl.

Bekomme ich die Auswertung, oder nur einen Bericht?

Du bekommst die Auswertung je Umfeld und Format getrennt, nicht nur eine Gesamtzahl. Getrennt ausgewiesen ist der einzige Zustand, in dem sich nachsteuern lässt — eine Gesamtzahl sagt, dass etwas passiert ist, aber nicht wo.

In welchen Ländern seid ihr tätig?

Im deutschsprachigen Raum — Deutschland, Österreich, Schweiz. Die Teams sitzen in Fürth und Wien.
Nächster Schritt

Wen willst du erreichen, und was soll danach passieren?

Mit diesen zwei Antworten lässt sich in einem Gespräch klären, ob Bewegtbild trägt und welches Umfeld passt. Wenn es der falsche Kanal für dein Ziel ist, sagen wir dir das.

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