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Performance-Marketing-Agentur: was du buchst, wenn du uns buchst.

Wir planen, belegen und steuern Kampagnen auf ein Ergebnis, das sich zählen lässt. Ein Teil der Werbeflächen gehört uns, der andere wird eingekauft — und drei verbreitete Kanäle bieten wir gar nicht an. Diese Seite sagt, was das für dich bedeutet.

Einordnung

Die Bezeichnung sagt nichts über den Zuschnitt.

Fast jedes Haus nennt sich heute so. Der Begriff beschreibt eine Arbeitsweise, kein Angebot.

„Performance Marketing" heißt: bezahlt und nachgesteuert wird auf ein Ergebnis hin, das sich zählen lässt — eine Anfrage, eine Bestellung, eine Anmeldung. Das ist eine Steuerungsweise und lässt sich auf sehr verschiedene Kanäle anwenden. Was das Fach genau umfasst, welche Kennzahlen dazugehören und wo seine Grenzen liegen, steht vollständig im Leitfaden Performance Marketing.

Was die Bezeichnung nicht verrät, ist der Zuschnitt des Hauses dahinter. Zwei Agenturen mit demselben Wort auf der Startseite können völlig verschieden gebaut sein: Die eine verwaltet Konten auf fremden Plattformen, die andere betreibt eigene Reichweite. Beides ist legitim, beides hat einen Preis — nur steht der Unterschied in keinem Vergleichsartikel und in keinem Angebot. Sichtbar wird er an dem Tag, an dem etwas schiefgeht: wenn eine Fläche wegfällt, ein Anbieter seine Regeln ändert oder eine Auswertung nicht stimmt.

Was wir in welchem Kanal anbieten, steht auf den LeistungsseitenE-Mail, Video, Connected TV, Checkout, Story Ads, Native Ads und Lead-Generierung. Hier steht die andere Hälfte: warum ausgerechnet mit uns — und wann nicht.

Die Weiche

Eingekauft oder selbst betrieben — das ist der Unterschied mit Folgen.

Er steht in keinem Agenturvergleich und entscheidet trotzdem, wie eng gesteuert werden kann.

Die meisten Performance-Agenturen sind Einkäufer. Sie buchen auf Plattformen, die jemand anderem gehören, nach Regeln, die jemand anderes schreibt. Wir sind beides — und das ist keine Steigerung, sondern eine Aufteilung mit zwei verschiedenen Konsequenzen.

Selbst betrieben

Flächen, über die wir selbst entscheiden

Die eigenen E-Mail-Verteiler, die eigenen Portale und das Netz der Werbeflächen im Bestellweg fremder Shops. Dazu die Software, mit der ausgesteuert und ausgewertet wird — sie ist bei uns kein Zukauf.

Die Folge: Wir bestimmen, was dort läuft, können ein Umfeld ausschließen und eine Auswertung nachrechnen, statt sie zu übernehmen.

Eingekauft

Flächen, die wir belegen wie alle anderen

Werbeplätze auf den Streamingdiensten, Videoplätze im Player, Display im programmatischen Einkauf. Die Regeln macht dort der Anbieter, und für uns gelten dieselben wie für jeden Einkäufer.

Die Folge: Wir bestimmen die Auswahl und die Ausschlüsse — nicht das Modell dahinter und nicht, was der Anbieter an Daten herausgibt.

Wer eine Fläche einkauft, kann sie auswählen. Wer sie betreibt, kann sie auch abschalten.

Wir sagen bei jeder Leistung, welcher der beiden Fälle vorliegt — auf der jeweiligen Leistungsseite, nicht im Kleingedruckten. Davon hängt ab, wie schnell sich etwas ändern lässt und woher die Zahlen kommen, die du am Ende bekommst.

Die Aufteilung erklärt außerdem, warum unsere Kanalliste kürzer ist als die der meisten: Wir arbeiten dort, wo das Inventar kontrollierbar ist. Was das kostet, steht unter Wo wir nicht passen.

Arbeitsteilung

Was bei uns liegt, und was bei dir bleibt.

Acht Zeilen. Die Hälfte davon wird im Erstgespräch nie besprochen.

bei dirbei uns
Das Zielwas am Ende zählbar sein soll — und was ein gewonnener Kunde dir einbringtÜbersetzung in Kanäle, Mengen und eine Obergrenze je Einheit
Das BudgetRahmen und FreigabeAufteilung, Umschichtung im Lauf, Hinweis wenn die Menge zu klein ist
Das WerbemittelAngebot, Botschaft, Rechte an Bild, Musik und GesichternZuschnitt auf die Formate, Prüfung auf die technischen Grenzen
Die Kanalwahldas letzte WortVorschlag samt Absagen — auch gegen den eigenen Umsatz
Die FlächenEinkauf, Belegung, Ausschluss unpassender Umfelder
Die ZielseiteSeite, Formular, Shop — und was dort nach dem Klick passiertHinweis, wenn dort etwas fehlt
Die Messungwas in deinem System passiert, nachdem etwas angekommen istAuswertung je Fläche und Format getrennt, nicht als Gesamtzahl
Beim AufhörenWerbemittel, Auswertungen, Kontakte, ZugängeÜbergabe ohne Bedingungen

Tabelle seitlich scrollbar →

Die Zeile, an der die meisten Kampagnen scheitern, ist die Zielseite — und sie steht auf beiden Seiten der Tabelle nur halb.

Wir sehen, was bis zum Klick passiert. Was danach kommt, gehört dir: ein Formular mit sieben Pflichtfeldern, ein Bestellweg mit einem Umweg zu viel oder eine Anfrage, die niemand beantwortet, kosten mehr Ergebnis als jede Aussteuerung einbringt. Wir sagen es, wenn uns dort etwas auffällt — ändern können wir es nicht. Was an dieser Stelle regelmäßig schiefgeht, steht in den Leitfäden zu Formularen und zum Bestellweg.

Der Anfang

Wie eine Zusammenarbeit anfängt.

Fünf Schritte. Der dritte wird am häufigsten übersprungen.

Für das erste Gespräch brauchen wir zwei Angaben: was am Ende zählbar sein soll, und was dir ein gewonnener Kunde wert ist. Beide dürfen unfertig sein. Ohne die zweite lässt sich allerdings nicht sagen, ob ein Preis je Anfrage hoch oder niedrig ist — dieselben Kosten sind im einen Geschäft ein Schnäppchen und im nächsten ruinös.

  1. GesprächZiel, Zahlen, Budgetrahmen, vorhandenes Material. Am Ende steht eine Einschätzung, und sie darf „nein" lauten oder „nur für einen der Kanäle".
  2. VorschlagWelche Kanäle, welche Mengen, welches Abrechnungsmodell und was wir messen werden. Ohne Prozentzusage, weil deine Kampagne noch nicht gelaufen ist.
  3. Ein kleiner Lauf vor dem großenZwei Werbemittel, eine Teilmenge, dann die Entscheidung. Das ist der billigste Schritt von allen und der, der im Zeitdruck als Erstes wegfällt.
  4. Start mit Zugang zu den ZahlenNicht ein Bericht am Monatsende, sondern Einsicht, während es läuft. Sonst kommt jede Entscheidung zu spät.
  5. AuswertungJe Fläche und Format getrennt. Was nicht getragen hat, steht im selben Dokument wie das, was getragen hat.

Ein Punkt fehlt in dieser Aufzählung mit Absicht: ein Termin, ab dem „die Ergebnisse da sind". Den gibt es nicht als Frist, sondern als Menge — und die lässt sich vorher ausrechnen.

Maßstab

Welche Zahlen du bekommst — und welche wir dir vorher nicht nennen.

Eine Überschrift, die Zahlen verspricht, sollte welche liefern.

Was in einer Auswertung von uns steht, ist zusagbar — anders als das Ergebnis selbst. Vier Angaben, an denen du uns festhalten kannst:

  • Kosten je Einheit, getrennt nach Fläche und Format. Ein Gesamtdurchschnitt sagt, dass etwas passiert ist, aber nicht wo — und nur getrennt ausgewiesen lässt sich umschichten.
  • Einsicht während der Kampagne, nicht danach. Zahlen, die man erst am Monatsende sieht, sind eine Nachricht. Zahlen, in die man laufend sehen kann, sind ein Werkzeug.
  • Was nicht getragen hat, im selben Dokument. Ein Bericht, der nur die guten Flächen zeigt, ist eine Auswahl und keine Auswertung.
  • Die Daten zu deiner Kampagne, nicht nur das Diagramm. Ohne die Zeilen dahinter lässt sich nichts nachrechnen — und was sich nicht nachrechnen lässt, muss man glauben.

Was du dagegen nicht bekommst, ist eine Abschlussquote, ein Verhältnis von Umsatz zu Werbeausgaben oder ein Preis je Anfrage, den wir zusagen, bevor deine Kampagne gelaufen ist.

Das ist keine Zurückhaltung, sondern Rechnen: Diese Größen hängen an deinem Angebot, deinem Preis, deiner Marke, dem Wettbewerb und daran, was auf der Zielseite passiert. Ein Wert aus dem Geschäft eines anderen ist deshalb keine Erwartung, sondern eine Zufallszahl — warum es für die Abschlussquote gar keine Vergleichszahl geben kann, steht als eigener Leitfaden. Welche Kennzahlen es überhaupt gibt und was sie jeweils nicht sagen, steht in Leitfaden 09, Kapitel 06.

Auswahl

Fünf Fragen, die jede Performance-Agentur beantworten können muss.

Auch wir. Die Antwort kann gegen uns ausgehen.

Nach einer Agentur wird häufiger gefragt als nach einem Kanal, und die Antwort besteht meist aus einer Liste von Vorzügen des Antwortenden. Diese fünf Fragen kann man jedem Anbieter stellen, uns eingeschlossen.

  • Welche Flächen betreibt ihr selbst, und welche kauft ihr ein? Wer die Frage nicht trennt, verkauft fremdes Inventar als eigene Stärke. Unsere Antwort steht oben, aufgeteilt in zwei Spalten.
  • Welche Kanäle bietet ihr nicht an? Wer darauf keine Antwort hat, hat keinen Zuschnitt, sondern einen Katalog. Unsere drei stehen weiter unten mit Begründung.
  • Wonach werdet ihr bezahlt — und was passiert mit eurem Honorar, wenn eine Kampagne abgeschaltet wird? Jedes Abrechnungsmodell erzeugt ein Verhalten, und keines ist neutral. Die Frage ist unangenehm und deshalb aufschlussreich.
  • Wer sieht die Zahlen, und ab wann? Ein Zugang, der erst zum Monatsende aufgeht, kommt für jede Entscheidung zu spät. Ein Bericht ohne die Zeilen dahinter lässt sich nicht prüfen.
  • Was gehört mir, wenn wir aufhören? Werbemittel, Auswertungen, Kontakte, Zugänge. Wer hier zögert, hat eine Abhängigkeit eingebaut — und sie fällt erst auf, wenn man gehen will.

Eine sechste Frage entscheidet oft mehr als diese fünf, lässt sich aber nicht an der Agentur klären: Spezialist oder alles aus einer Hand? Sie steht ausgeführt in Leitfaden 01, Kapitel 09.

Grenzen

Vier Fälle, in denen wir die falsche Wahl sind.

Lieber im Erstgespräch als im dritten Monat.

Drei verbreitete Kanäle bieten wir nicht an, und in zwei der drei Fälle ist das eine Entscheidung und kein Mangel an Können. Die ausführliche Begründung steht in Leitfaden 09, Kapitel 05.

  • Suchmaschinen sind dein Schwerpunkt — weder Anzeigen noch Optimierung. Wir haben dafür weder die Leute noch die laufende Übung, und beides lässt sich nicht nebenbei halten.
  • Werbung in sozialen Netzwerken ist der Kern deines Plans. Dort entscheidet ein Algorithmus über die Sichtbarkeit. Wir arbeiten auf Flächen, bei denen vorher feststeht, was belegt wird.
  • Du willst klassisches Affiliate-Marketing über ein Netzwerk. Der Ansatz ist sinnvoll, die Zwischenschicht macht ihn undurchsichtig. Auf den Flächen im Bestellweg haben wir dieselbe erfolgsbasierte Abrechnung ohne sie.
  • Du brauchst alles aus einer Hand. Wenn in deinem Haus niemand die Zusammenhänge zwischen den Kanälen verantwortet, ist ein Full-Service-Haus die bessere Wahl — auch wenn dort jede Einzelleistung etwas schwächer ausfällt.

Dazu ein fünfter Fall, der keine Kanalfrage ist: Wenn zu wenige Fälle zusammenkommen, um einen Unterschied überhaupt als Unterschied zu erkennen, trägt keine Aussteuerung. Das gilt besonders, wenn deine Zielgruppe aus wenigen hundert Betrieben besteht — dort ist der persönliche Weg der kürzere. Wir sagen das vor der Buchung, nicht im dritten Monat.

Das Haus

Fürth und Wien, eigene Teams, seit 2010.

Wer mehrere Kanäle gleichzeitig steuert, braucht Leute, die voneinander wissen.

Zwei Standorte, zwei feste Mannschaften — und für dich ein Ansprechpartner, der nicht je Kanal wechselt. Ohne das bleibt jede Kanalverknüpfung eine Behauptung: Wer den E-Mail-Teil einer Kampagne verantwortet, muss wissen, was im Bestellweg gerade läuft. Die Namen und Rollen stehen auf Über uns, als Personen und nicht als Zahl.

Wie die eigenen und die eingekauften Teile zusammenspielen, steht unter Unser Ansatz. Für wen wir ausdrücklich nicht der Richtige sind, steht ebenfalls auf Über uns — dieselbe Frage von der anderen Seite.

Die beiden anderen Fächer haben eigene Seiten mit derselben Bauart: Video-Marketing-Agentur und E-Mail-Marketing-Agentur.

Fragen

Was uns im Erstgespräch gefragt wird.

Acht Fragen aus laufenden Projekten.

Was macht eine Performance-Marketing-Agentur eigentlich?

Sie plant Kampagnen auf ein zählbares Ergebnis hin, bucht die Flächen, misst, während es läuft, und schichtet um. Diese Beschreibung passt auf fast jedes Haus — der Unterschied liegt im Zuschnitt, und der steht weiter oben auf dieser Seite.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Das hängt an Umfang, Zahl der Kanäle, Menge und daran, wie viel Betreuung du brauchst. Wir rechnen es an deinem Fall durch, statt eine Liste danebenzulegen — dieselbe Aufgabe kostet über zwei Kanäle etwas anderes als über fünf. Das Erstgespräch selbst kostet nichts.

Bietet ihr Google Ads und Social Media an?

Nein — weder Suchmaschinenwerbung noch Suchmaschinenoptimierung, und auch keine Werbung in sozialen Netzwerken. Ebenso wenig klassisches Affiliate-Marketing über ein Netzwerk. Das sind drei bewusste Absagen, keine Lücken im Angebot; die Begründung steht in Leitfaden 09, Kapitel 05. Wer dort seinen Schwerpunkt braucht, ist bei einem Spezialisten besser aufgehoben, und wir sagen das im Erstgespräch.

Wie lange dauert es, bis ich etwas sehen kann?

Erste Zahlen entstehen ab dem Start, aber eine belastbare Aussage braucht keine Frist, sondern eine Menge: Solange zu wenige Fälle vorliegen, misst man Zufall statt Wirkung. Wann diese Schwelle erreicht ist, hängt an der Reichweite pro Tag und lässt sich vor der Buchung ausrechnen.

Ab welchem Budget lohnt sich das?

Die untere Grenze ist keine Preisfrage, sondern eine Mengenfrage — unterhalb einer bestimmten Zahl von Fällen sagt eine Kampagne nichts aus, egal wie gut sie gemacht ist. Wir rechnen das vorher durch und sagen es auch, wenn das Ergebnis gegen eine Zusammenarbeit spricht.

Bekomme ich Zugang zu den Zahlen oder nur einen Bericht?

Zugang, während die Kampagne läuft — getrennt nach Fläche und Format, samt der Daten hinter dem Diagramm. Eine monatliche Zusammenfassung ist eine Nachricht; nachsteuern lässt sich nur mit Zahlen, die man sieht, solange die Kampagne noch läuft.

Was passiert mit meinen Daten und Kontakten, wenn wir aufhören?

Werbemittel, Auswertungen, Kontakte und Zugänge gehen an dich, ohne Bedingungen. Eine Ausnahme gibt es und sie ist keine Zurückhaltung: Adressen aus einem gemieteten Verteiler bekommst du nicht, weil die Einwilligung dort dem Versandpartner gegenüber erteilt wurde und nicht dir. Was das unterscheidet, steht auf der Seite zur E-Mail-Marketing-Agentur.

Arbeitet ihr auch im B2B?

Ja, mit einer Einschränkung: Besteht deine Zielgruppe aus wenigen hundert Betrieben, trägt der persönliche Weg mehr als jede Aussteuerung. Oberhalb davon funktioniert der Ansatz mit längeren Entscheidungswegen — der Abschluss fällt im Gespräch, die Kampagne bahnt den Termin an.
Nächster Schritt

Was soll am Ende zählbar sein?

Mit dieser Antwort und der Frage, was dir ein gewonnener Kunde wert ist, lässt sich in einem Gespräch klären, welche Kanäle tragen — und ob wir dafür die Richtigen sind. Wenn nicht, sagen wir es.

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